nein, man braucht weiter nichts, und es hat überall Campingplätze, die ohne Planerei zu erreichen sind.
Im Zweifelsfall Ausschau halten nach Schildern „camping municipal“ (= Kommunaler Zeltplatz): Nicht immer superkomfortabel, aber mit allem Nötigen versehen, und oft viel billiger als die Privaten.
das klingt ja sehr gut … so wollten wir es auch machen, einfach losfahren und dann abends irgenwo das zelt aufbauen … der tip mit den kommunalen plätzen ist klasse.
weisst du auch, was so eine übernachtung in etwa kostet ? nur so, um einen richtwert zu haben …
etwa einen Zehner wird man zu zweit mit Mopped rechnen müssen - davon abhängig, was pauschal und was separat (heiße Dusche, Waschmaschine etc.) abgerechnet wird.
ach , doch noch eine frage … wie sieht es denn aus mit eigentumsdelikten auf solchen plätzen speziell und in frankreich im allgemeinen ? stehen die moppeds und das zelt da sicher, oder sollte man da möglichst nichts aus den augen lassen ?
es ist lang her, daß ich mit der Dackelgarage auf dem Rucksack in F unterwegs war: Aber da hab ich mich auf dem Camping immer wohler gefühlt als irgendwo draußen (wenns nicht wirklich ganz weit draußen war, wo ich mich immer sicher fühle…). Das Prinzip Wagenburg funktioniert da schon ganz ordentlich - viel leichter und rentabler sind solo irgendwo abseits geparkte Wohnmobile auszunehmen: Es gibt bloß ganz paar wenige Personen, die man solang ablenken muss, bis der Kumpel mit Kamera, Brieftasche und Blaupunkt unterm Arm weg ist.
nächsten monat fahre ich mit einem freund und einem zelt per
motorrad nach frankreich (elsass), wir wollen also zelten,
jede nacht woanders.
schön, auch wenn ich sowas eher mit dem Fahrrad mache.
was sollte man noch wissen/beachten, wenn man in frankreich
zelten möchte … wie gesagt, wir haben keine erfahrungen
damit.
Martin hat ja schon viel Interessantes geschrieben.
Zu Eigentumsdelikten: Unsere Fahrräder sind nie abhanden gekommen, obwohl teure Fahrräder sicher leichter zu klauen wären als Motorräder. Auch sonst hatten wir nie derartige Probleme.
Zu den Preisen: Je näher zum Meer oder sonstigen touristisch interessanten Orten, desto teuer wird der Spaß, auch beim Camping municipal.
Und noch ein Tipp: ein wenig Französisch solltet ihr auf jeden Fall können. Oft können Franzosen inzwischen auch mal Englisch (von ganz alleine, wenn sie den Akzent hören) aber direkt erwarten sollte man es nicht, da „vergessen“ oft sogar Leute mit Fremdsprachenkenntnissen diese. Ausnahme natürlich das Personal auf Plätzen, die sich ausweisen mit den verschiedenen Fremdsprachenkenntnissen.
auch dir danke für deine hinweise … etwas beruhigter bin ich nun schon, es scheint ja ein relativ problemloses handling mit dem zelten in france zu sein.
leider sind unsere französischkenntnisse nicht wirklich vorhanden, mit unserem französisch können wir nur frauen erfreuen
aber da wir vorerst nur elsass als ziel haben, denken wir, dass doch jemand noch paar brocken deutsch versteht, oder etwas englisch … und wir wollen dort fahren und nicht so viel reden
aber da wir vorerst nur elsass als ziel haben, denken wir,
dass doch jemand noch paar brocken deutsch versteht, oder
etwas englisch … und wir wollen dort fahren und nicht so
viel reden
das ist richtig, im Elsass findet ihr öfter Leute mit Deutschkenntnissen. Aber (kleine Lästerei) das Elsass ist ja auch nicht Frankreich.
Aber reden (im Sinne von Essen bestellen, einkaufen usw.) werdet ihr doch wohl schon wollen…
NB: Im Elsass haben wir tatsächlich auch spottbillige und wunderschöne Campingplätze erlebt, auch wenn es keine municipals waren.
vorne in der Rheinebene ist mit Deutsch ein bissel Vorsicht geboten: Die Elsässer sind schon so oft gegenseitig „befreit“ worden, daß sie darauf keinen Bock mehr haben.
Sobald man hinter der ersten Bergkette ist (am besten gleich im Norden der Col du Pigeonnier - das kommt auf zwei Rädern mit oder ohne Motor richtig gut, aber auch der Col de Pfaffenschlick ist lecker), wird auch in der Wirtsstub und üf der Gass viel Alemannisch geredet und entsprechend Deutsch verstanden.
Ebenfalls ganz im Norden, „Aux deux Chateaux“ in Windstein, ist ein Wirt, der früher wohl selber viel Mopped gefahren ist - jedenfalls hat er ständig Dutzende von Bikern aus Pirmasens und Kaiserslautern in der Stube sitzen. In dieser Wirtschaft ist Deutsch Umgangssprache.