ein Stromgenerator mit IFA Vierzylinderdieselmotor macht Ärger beim Vorglühen, wobei die Glühkerzen meines Erachtens i.O. sind.
Zum Anlassen und als Steuerspannung für den Schaltschrasnk benötigt das Teil 24 V DC, die Glühkerzen arbeiten mit 10,5 V, bei 10 A leistungsaufnahme pro Stück.
Es wird im Schaltschrank nun so angestellt, dass dort 8 Zenerdioden mit der Bezeichnung ZY170 IG (oder I6 oder 16?)die Spannung reduzieren.Diese Dioden sind zum Teil defekt, weil ich als Ausgangssapannung vier mal unterschiedliche Werte messe, von 3,9 bis 24 Volt.
Alles ist nun 30 Jahre alt.
Gibt es mittlerweile modernere Dioden oder Verfahren, dass ich die Spannung so geregelt bekomme, wie oben beschrieben?
Scheinbar gibt es keine Glühstiftkerzen mit Anschluß an 24 Volt bei einem Gewinde von 18 x 1,5. Ich würde sonst das ganze Geraffel raußschmeißen.
Mal ne Frage:
Sind die Dioden irgendwie in Reihe (wohl weniger) oder parallel geschaltet?? Dann müssen da nämlich noch Widerstände rein, da durch Exemplarstreuungen der Dioden die eine oder andere Diode mehr oder weniger Spannung abbekommt. Könnte dies die Ursache für die unterschiedlichen Spannungen an den Dioden sein???
Gruß
Gley
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Hallo,
Ich habe das Teil leider noch nicht ganz durchschaut. Da es nur vier Glühkerzen sind, sollte man eigentlich auch mit vier Dioden auskommen. Es ist aber so, das der Motor auch mit 12 V gestartet werden können soll.( Ich habe keine techn. Unterlagen. In dem Fall gehen die 12 V über die erste Diodenreihe, bei Anschluß an 24 V geht diese Spannung über die zweite Diodenreihe, diese sind aber nicht in Reihe geschaltet.
Von Widerständen habe ich nichts entdecken können, die müssten ja dann auch entsprechend groß sein.
Georg
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Hallo,
eine Z-Diode ZY170 ist mir nicht bekannt.
Es gibt aber eine Gleichrichterdiode SY170 (25A) .
Die sieht Zylinderförmig aus (Durchmesser ca. 15mm), mit einem
gerändelten Umfang. Der eine Kontakt ist Gehäuse, der andere
steht als ziehmlich dicker Draht mit Öse oben raus.
Die Dioden werden in ein Loch des Kühlkörpers eingepresst (deshalb
die Rändelung).
Die Funktion der Dioden ist mir nun auch nicht klar, aber bei
2 möglichen Spannungen (Akkus) könnten die zur Entkopplung
dienen. Dann kämme als Glühspnnung die Akkuspannung minus
Dioden Spannung raus (ca. 11V)?
Falls das Problem nur die Glühspannung ist, sollte das heute
relativ einfacher zu machen sein z.B. mit einem 12-Bleiakku oder
mit einem(mehreren) Schaltnetzteil(-en) für 12V (entsprechende A).
Um genaueres zu sagen, sollte doch mal das Schaltschema
aufgenommen werden.
Gruß Uwi
ich habe folgendes Problem:
ein Stromgenerator mit IFA Vierzylinderdieselmotor macht Ärger
beim Vorglühen, wobei die Glühkerzen meines Erachtens i.O.
sind.
Zum Anlassen und als Steuerspannung für den Schaltschrasnk
benötigt das Teil 24 V DC, die Glühkerzen arbeiten mit 10,5 V,
bei 10 A leistungsaufnahme pro Stück.
Es wird im Schaltschrank nun so angestellt, dass dort 8
Zenerdioden mit der Bezeichnung ZY170 IG (oder I6 oder 16?)die
Spannung reduzieren.Diese Dioden sind zum Teil defekt, weil
ich als Ausgangssapannung vier mal unterschiedliche Werte
messe, von 3,9 bis 24 Volt.
Alles ist nun 30 Jahre alt.
Gibt es mittlerweile modernere Dioden oder Verfahren, dass ich
die Spannung so geregelt bekomme, wie oben beschrieben?
Scheinbar gibt es keine Glühstiftkerzen mit Anschluß an 24
Volt bei einem Gewinde von 18 x 1,5. Ich würde sonst das ganze
Geraffel raußschmeißen.
Ich vermute mal, dass von den Dioden die Flußspannung (1V bei 25A lt. Datenblatt SY170) zur Spannungsverringerung genutzt wird. Dann sollten es bei 24V-10V=14V aber einige mehr sein, fällt also aus.
Üblicherweise befand sich im Glüh-Anlaßschalter ein Widerstandswendel als Vorwiderstand, der beim Vorglühen zur optischen Kontrolle rot aufglühte (sichtbar unter einer meist kreuzförmigen Öffnung). Dieser war so bemessen, dass sich durch die Glühkerzen der entsprechende Strom einstellte. Ist aber problematisch, wenn eine Glühkerze durchbrennt, dann haben die anderen bei Parallelschaltung auch nicht mehr lange zu leben. Ich kenne auch Schaltungen, wo beim Vorglühvorgang nur eine 12V Batterie genutzt wird und erst beim Starten die zweite in Reihe geschaltet wird. Sollte an einem Kabel erkennbar sein, das an der Brücke zwischen den beiden Batterien angeschlossen ist. Zufällig ein GAD40 aus Finsterwalde (FiMAG)?