Zensus 2011

Hallo,

wie sieht es eigentlich bei dem Datenschutz mit der Bürgerbefragung „Zensus 2011“ aus?

Zensus 2011 soll anonym sein. Auf einem Musterformular habe ich gesehen, dass nach Name/Vorname etc. gefragt wird. Anonym?

Bei dieser Aktion kommt ein Befrager nachhause. Ich finde damit ist die Befragung nicht mehr anonym und ich gebe meine Daten jemanden den ich überhaupt nicht kenne.

Ich mache einfach die Türe nicht auf wenn jemand vor der Türe steht den ich nicht kenne. Die Aktion geht ja nur von Mai bis Oktober 2011. :smile:

Auch ein Hallo,

Hallo,

wie sieht es eigentlich bei dem Datenschutz mit der
Bürgerbefragung „Zensus 2011“ aus?

Zensus 2011 soll anonym sein. Auf einem Musterformular habe
ich gesehen, dass nach Name/Vorname etc. gefragt wird. Anonym?

Es werden ja nicht alle Haushalte überprüft sondern nur bestimmte ausgewählte Haushalte; die Namen auf den Formularen dienen dazu, dass dann der besuchte Haushalt aus den Listen als „erledigt“ gestrichen werden kann. Die Daten werden dann definit anonymisiert weiter geleitet.

Bei dieser Aktion kommt ein Befrager nachhause. Ich finde
damit ist die Befragung nicht mehr anonym und ich gebe meine
Daten jemanden den ich überhaupt nicht kenne.

Es handelt sich hierbei i.d.R. um Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen (Stadtverwaltung, Landkreis etc.), die zudem eine Datenschutzerklärung separat unterschreiben müssen (zumindest ist dies hier in BW so geklärt).
Der Mitarbeiter hat einen speziellen Ausweis.

Ich mache einfach die Türe nicht auf wenn jemand vor der Türe
steht den ich nicht kenne. Die Aktion geht ja nur von Mai bis
Oktober 2011. :smile:

Vielleicht wird dieser Haushalt ja gar nicht aufgesucht, denn es ist keine bundesweite Überprüfung sondern lediglich ein Mikrozensus.

Schönen Tag noch.

Hallo,

Es handelt sich hierbei i.d.R. um Mitarbeiter öffentlicher
Einrichtungen (Stadtverwaltung, Landkreis etc.), die zudem
eine Datenschutzerklärung separat unterschreiben müssen
(zumindest ist dies hier in BW so geklärt).
Der Mitarbeiter hat einen speziellen Ausweis.

Das ist ja noch besser!
Ich stelle mir gerade vor, dass mein Nachbar, der bei der Stadt arbeitet, mich ausquetscht. da kann er hundertmal eine Datenschutzerklärung unterschreiben - dem erzähle ich nix.

Dirk

Wenn der Nachbar beim Finanzamt oder in einer ähnlich sensiblen Abteilung bei der Stadt arbeiten würde, könnte er auch ohne dich direkt zu fragen alles über dich in Erfahrung bringen was ihn interessiert. Manchmal muss man eben auf die Datenschutzerklärung vertrauen, immerhin gibt es ja auch Strafen für die Missachtung. Übrigens m.W. auch für die Nichtbeantwortung der Fragen.

Wenn der Nachbar beim Finanzamt oder in einer ähnlich
sensiblen Abteilung bei der Stadt arbeiten würde, könnte er
auch ohne dich direkt zu fragen alles über dich in Erfahrung
bringen was ihn interessiert.

Dann bräuchte man niemanden mehr rumzuschicken.

Ich hoffe einfach mal, dass die Befrager nicht gerade im eigenen Stadtviertel eingesetzt werden.

Dirk

Hallo,

Wenn der Nachbar beim Finanzamt oder in einer ähnlich
sensiblen Abteilung bei der Stadt arbeiten würde, könnte er
auch ohne dich direkt zu fragen alles über dich in Erfahrung
bringen was ihn interessiert.

Dann bräuchte man niemanden mehr rumzuschicken.

Doch, gerade dann. Weil das eine auf keinen Fall mit dem anderen verknüpft werden können soll. Nennt man ‚Datenschutz‘.

Ich hoffe einfach mal, dass die Befrager nicht gerade im
eigenen Stadtviertel eingesetzt werden.

Davon gehe ich jetzt einfach mal aus, denn das wäre ziemlich sinnfrei, wenn man ehrliche Antworten bekommen möchte.
Gruß
loderunner

Hallo,
aus http://www.zensus2011.de/befragte/artikel/wer-beim-z…

Der Termin wird den Befragten ein bis zwei Wochen vor dem Zensusstichtag, dem 9. Mai 2011, schriftlich angekündigt. Der Interviewer oder die Interviewerin führt dann die Befragung anhand eines Fragebogens gemeinsam mit den Befragten durch. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Angaben per Post oder online zu senden.

Wie schon 1987 kann man das also auch selbst ausfüllen, so schlimm, daß man dazu Hilfe bräuchte ist es ja wirklich nicht. Daß die personenbezogenen Daten so schnell wie möglich vom Rest getrennt werden, darauf muß man halt, wie auch schon 1987, vertrauen. Die Datenschutzbeauftragten sind sicher nochmal extra informiert worden darauf ein Auge zu werfen.

Cu Rene

Sie sind per Gesetz verpflichtet an dem Zensus teilzunehmen und die entsprechenden Angaben zu machen.

Sie haben auch die Möglichkeit, sich den Fragebogen aushändigen zu lassen und direkt an das statistische Amt Ihrer Gemeinde zu verschicken.

Dies wird alles kontrolliert.

Beste Grüße!

Sie sind per Gesetz verpflichtet an dem Zensus teilzunehmen
und die entsprechenden Angaben zu machen.

lol
Na wenn das so ist, dann werde ich ja auf JEDEN Fall daran teilnehmen!

Gruß
Paul

Hallo!

Es handelt sich hierbei i.d.R. um Mitarbeiter öffentlicher
Einrichtungen (Stadtverwaltung, Landkreis etc.)

Das stimmt so nicht! Als Erhebungsbeauftragte werden Freiwillige mit Aufwandsentschädigung unterwegs sein (Hausfrauen, Studenten, Rentner, Arbeitslose etc.), die vorher eine kurze Unterweisung in diese Tätigkeit bekommen haben. Man wird in Wohnortnähe eingesetzt, allerdings nicht in seiner eigenen unmittelbaren Nachbarschaft. Eine gute Freundin von mir war so wahnsinnig, sich als Scherge anheuern zu lassen. :wink:

Der Termin wird den Befragten ein bis zwei Wochen vor dem
Zensusstichtag, dem 9. Mai 2011, schriftlich angekündigt. Der
Interviewer oder die Interviewerin führt dann die Befragung
anhand eines Fragebogens gemeinsam mit den Befragten durch.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Angaben per Post oder
online zu senden.

OK, dann antworte ich eben per Post oder Online falls ich wirklich versehentlich die Türe aufmache. Da das ganze annonym sein soll, kann man mich nicht mal dafür dran kriegen wenn ich komplett falsche Angaben mache oder das Formular leer zurückschicke. Sollte man mich also wegen falscher Angaben dran kriegen, ist dies nur der Beweis dafür, daß der Datenschutz nicht gewährleistet ist.

Tolle Aktion…was das wieder kostet.