Zentralheizung - Leitungsführung an der Außenwand

Hallo miteinander,

unser Haus (Doppelhaushälfte Bj. 1967) wird mit einem Kachelofen-Warmluftsystem (wie auch immer das korrekt heißt) beheizt. Sprich, im Keller sind die Öltanks, im EG ein Kachelofen mit dem Brenner, und dann gehen Warmluftrohre in die anderen Räume im OG und DG. Der Einsatz wurde 2004 ausgetauscht, ist jetzt - für diese Heizart - supermodern, mit Thermostat und Zeitschaltung usw.

Leider wußten wir nicht, dass diese Art der Heizung sehr viel Staub aufwirbelt. Wir haben im Winter ziemlich Probleme damit (Husten, verstopfte Nase), besonders mein Sohn und ich wegen einer Hausstauballergie.

Eine Zentralheizung wäre wohl besser für uns, sagt der Kaminfeger, aber abgesehen von den Kosten (würden rund 10 TE grab hinkommen ?) scheuen wir uns davor, schon wieder eine Baustelle im Haus zu haben. Die Wände sind überwiegend frisch oder relativ frisch tapeziert, das Bad neu renoviert, da würden wir ja wieder von vorne anfangen.

Nun meinte ein Kollege meines Mannes, man könnte die Leitungen für eine Zentralheizung auch außen an der Hauswand entlanglaufen lassen und darüber dann den Vollwärmeschutz, also diese Styroporplatten, verlegen. So hat man dann nur an den „Übergabepunkten“ im Haus noch Löcher in der Wand und nicht meterweise aufgeschlagene Wände.

Ich habe davon noch nie gehört, geht das wirklich ? Und was ist, wenn es einmal zu einer undichten Stelle kommt, das bemerkt man dann ja jahrelang nicht, und das Haus bröckelt weg ?

Vielen Dank für Eure Infos,

Insel

Leider wußten wir nicht, dass diese Art der Heizung sehr viel
Staub aufwirbelt.

Bitte die Frage nicht falsch verstehen: Wie oft kommt der Staubsauger zum Einsatz?

Nun meinte ein Kollege meines Mannes, man könnte die Leitungen
für eine Zentralheizung auch außen an der Hauswand
entlanglaufen lassen

In der Praxis werden die Rohre in Sockelleisten verlegt.
Und wenn die Verlegung gut geplant ist, findet sich auch eine Möglichkeit die zwei Rohre senkrecht von Geschoss zu Geschoss hinter einer Blende zu verlegen.

Hallo,

Leider wußten wir nicht, dass diese Art der Heizung sehr viel
Staub aufwirbelt.

Bitte die Frage nicht falsch verstehen: Wie oft kommt der
Staubsauger zum Einsatz?

*kicher*

Mindestens einmal täglich - große Familie :wink:

Wir haben aber fast überall glatte Böden, da wird keinerlei Staub gebunden. Man kann den Luftzug manchmal spüren, und da wirbelt’s eben.

Das kann man auch mit 10 x saugen täglich nicht ändern, leider. Hast du mal deine Möbel nach einem Urlaub angeschaut ? Selbst wenn keiner im Haus war, kannste „Sau“ in den Staub schreiben.

Gruß, Insel

Hallo,
ja geht Rohre auf jeden Fall 100% Isolieren und dann die Wärmeisolierung noch drauf.

Hallo miteinander,

Hallo Zurück…

unser Haus (Doppelhaushälfte Bj. 1967) wird mit einem
Kachelofen-Warmluftsystem (wie auch immer das korrekt heißt)
beheizt. Sprich, im Keller sind die Öltanks, im EG ein
Kachelofen mit dem Brenner, und dann gehen Warmluftrohre in
die anderen Räume im OG und DG. Der Einsatz wurde 2004
ausgetauscht, ist jetzt - für diese Heizart - supermodern, mit
Thermostat und Zeitschaltung usw.

Ich verstehe das jetzt richtig: Ihr habt keine weiteren Heizkörper und nur duch den Transport „warmer Luft“ durch die von dir beschriebenen Warmluftrohre werden die anderen Räume geheizt ?!?!?

Leider wußten wir nicht, dass diese Art der Heizung sehr viel
Staub aufwirbelt. Wir haben im Winter ziemlich Probleme damit
(Husten, verstopfte Nase), besonders mein Sohn und ich wegen
einer Hausstauballergie.

Eine Zentralheizung wäre wohl besser für uns, sagt der
Kaminfeger, aber abgesehen von den Kosten (würden rund 10 TE
grab hinkommen ?) scheuen wir uns davor, schon wieder eine
Baustelle im Haus zu haben. Die Wände sind überwiegend frisch
oder relativ frisch tapeziert, das Bad neu renoviert, da
würden wir ja wieder von vorne anfangen.

Nun meinte ein Kollege meines Mannes, man könnte die Leitungen
für eine Zentralheizung auch außen an der Hauswand
entlanglaufen lassen und darüber dann den Vollwärmeschutz,
also diese Styroporplatten, verlegen. So hat man dann nur an
den „Übergabepunkten“ im Haus noch Löcher in der Wand und
nicht meterweise aufgeschlagene Wände.

Ich habe davon noch nie gehört, geht das wirklich ? Und was
ist, wenn es einmal zu einer undichten Stelle kommt, das
bemerkt man dann ja jahrelang nicht, und das Haus bröckelt weg
?

Öööhhhmmm, hier setzt es grad aus… Zentralheizung oder nicht ???
Weil wenn Zentralheizung, dann auch Heizkörper in jedem Raum und entspr. Zuleitungen, also doch Riesenbaustelle. Warum dann erst so kompliziert über die Aussenwand ?!?!?

Sicher kann man auch durch die Aussenwand, aber wo soll hier der Vorteil liegen ???

Gruß Uli

Hallo,

Ich verstehe das jetzt richtig: Ihr habt keine weiteren
Heizkörper und nur duch den Transport „warmer Luft“ durch die
von dir beschriebenen Warmluftrohre werden die anderen Räume
geheizt ?!?!?

Ja. Unten im Wohnzimmer ist ein Kachelofen, dahinter der Brenner, von dort aus wird die Wärme über Rohre in das 1. OG und das DG geleitet. Diese Leitungen können einzeln verschlossen werden, so dass die Wärme in den jeweiligen Zimmern einigermaßen reguliert werden kann. Das war in den Sechzigern nicht so unüblich, ich kenne einige Häuser, die so beheizt werden.

Öööhhhmmm, hier setzt es grad aus… Zentralheizung oder nicht
?!?!?
Weil wenn Zentralheizung, dann auch Heizkörper in jedem Raum
und entspr. Zuleitungen, also doch Riesenbaustelle. Warum dann
erst so kompliziert über die Aussenwand ?!?!?

Weil bei einer Leitungsführung über die Außenwand innen keine Schlitze geklopft werden müßten, also das Ausmass der Baustelle deutlich geringer wäre - denke ich mal so.

Sicher kann man auch durch die Aussenwand, aber wo soll hier
der Vorteil liegen ???

Siehe oben.

Viele Grüße
Insel

Hallo Insel,

bevor ich die Aussenhülle des Hauses verunstalte, wie wäre denn soetwas :

http://www.marley.de/de/produkte/wasserleitungen/soc…

Ein Bekannter hat sein Haus nachträglich mit einer Zentralheizung versehen und überall die Wände ganz gelassen. Entweder in solchen bzw. ähnlichen Leisten die Rohre versteckt oder eben teilweise „auf Putz“, besonders in gefliessten Bereichen verlegt.

Wäre das nicht die bessere Alternative ?

Gruß
Uli