eine Freundin von mir wollte mir letztens auftischen, dass beim Tauchen Gehirnzellen zerstört würden. Sie meinte nicht das richtige/professionelle Tauchen sondern das ganz normale Tauchen im Schwimmbad von 5 bis 30 Sec. Länge, das ist doch Unsinn, oder?
das ist auch Unsinn. Gehirnzellen sterben ab, wenn sie mindestens eine „Unterversorgung“ von min. 5 Minuten erleben. Wenn du vor dem tauchen dein Blut mit Sauerstoff angereichert hast, ist das überhaupt kein Problem.
Ich bin selbst schon 100m getaucht. Das schafft man nur, wenn man sich nicht verausgabt, übt und sich Zeit läßt. 5 Minuten die Luft anzuhalten, schafft nach etwas Übung fast jeder. Das hatten wir mal in der 5.Klasse probiert (ohne Belastung).
das ist auch Unsinn. Gehirnzellen sterben ab, wenn sie
mindestens eine „Unterversorgung“ von min. 5 Minuten erleben.
Wenn du vor dem tauchen dein Blut mit Sauerstoff angereichert
hast, ist das überhaupt kein Problem.
Ich bin selbst schon 100m getaucht.
100m weit ? Dann gehörst Du ja zur Elite der Apnoe-Taucher !
Herzlichen Glückwunsch !
100m tief ? Dann bist Du ja ein richtiger Tiefenjäger !
Herzlichen Glückwunsch.
Oder sterben beim Tauchen doch die Gehirnzellen ab ???
Trotzdem, 100m Streckentauchen - Tolle Leistung
Hallo Frank,
mit 100 Metern Steckentauchen ohne Flossen (sind ja im Schwimmbad meistens nicht erlaubt), solltest Du das als Beruf betreiben. Du bist sofort weltspitze!!!
Selbst mit Flossen kannste schon an größeren internationalen Wettkämpfen teilnehmen!!
Sportliche Leistung, oder bist Du der Mann aus dem Meer??
Nun, im „normalen Betrieb“ sind Fkossen tatsächlich häufig nicht erlaubt, aber es gibt ja genug Gelegenheiten, das doch mal auszuprobieren. Ohne Flossen ist das in der Tat schon eine sehr gute Leistung, bei 50m und einmal abstoßen ist bei den meisten Schluß. Mit Flossen hab ich das auch schon mit 14,15 gemacht.
Gruß,
Doc.
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boooaaaahhhh
… also ich war im jugendlichen leistungsfaehigsten alter in einer tauchergruppe, und von unseren ca 30 leuten hat keiner annaehernd 100m geschafft… also ich meinte: ohne atemgeraet…
oder stammt deine weitenangabe aus der zeit vor einfuhrung und umrechnung in euro?
gruss
khs
Abgetaucht im besten Sinne des Wortes ist seit genau 100 Jahren das Weittauchen. Auf stolze 188,40 m brachte es einst der Franzose Charles de Vendeville in der Seine. Rätselhaft bleiben die Art und Weise, wie William Dickey (USA) in St. Louis 1904 seine siegbringenden 19,05 Meter im Kopfweitsprung im Wasser gleitend erreichte und wie man dabei noch präzise bis auf fünf Zentimeter maß. Dickeys Vorsprung allerdings betrug stolze 1,52 Meter.
Das geht mit Sicherheit nicht ad-hoc. Ich war damals im Bad bei uns Rettungsschwimmer und irgendwie mußte man sich die Zeit vertreiben, wenn nix los war. Da haben wir halt ein bißchen tauchen geübt. Von Dreien habens zwei geschafft, der andere lag so bei 70-80m.
DASS es leute gibt, die das schaffen, habe ich nicht bezweifelt, aber deine aussage …
„. Das schafft man nur, wenn man sich nicht verausgabt, übt und sich Zeit läßt. 5 Minuten die Luft anzuhalten, schafft nach etwas Übung fast jeder. Das hatten wir mal in der 5.Klasse probiert (ohne Belastung)…“ liess sich so interpretieren, dass es tagesgeschaeft waere.
dass es dann in unserer tauchergruppe ( ich war auch in der drlg ) keiner schaffte, lag dann mit angrenzender wahrscheinlichkeit daran, dass wir alle zuviel SCHIFFE gesoffen hatten…
muesstest du als rettungsschwimmer auch kennen: das schiff ist nen halber bier, bug- und hecklicht ist nen korn, steuerbord nen escorial und backbord nen ratzeputz… das ganze nannten wir dann schiffeversenken… aber das ist nen anderes thema…
gruss
khs