Zeugenanhörung abgelehnt, Beweise selektiv

Liebe/-r Experte/-in,

Was tun wenn Richter ablehnt Zeugen zu hören & Beweise ignoriert?

Was tun wenn ein Richter ablehnt Zeugen zu hören welche für die Wahrheitsfindung imperativ sind–und wenn er selektiv Beweise nutzt–nicht alle?
Wenn der Richter persönliche abwertende Bemerkungen macht über die herkunft der Beklagten(Britsche Firma welche Briten gehört).

Fall: Pachtzahlungen vom Pächter zurückgehalten wegen unbezahlter Forderungen des Pächters an den Verpächters–Aufrechnung= Forderungen dreifach der fälligen Pacht.
Die Richterin,Landgericht, hat Beweise selektiv benutzt und nicht/falsch zitiert, die Beklagte nicht zur Sache aussprechen lassen und sich geweigert Zeugen-zur Sache zu hören.
Sie ist dann zu einem Urteil gekommen welches auf Grund des verzerrten Sachverhaltes negativ für die Beklagte ist.
Die Konsequenz ist eine mögliche kostspielige Berufung.

Kann in der Zwischenzeit eine Räumungsklage und Zwangsräumung erfolgreich sein–vor der Berufungsentscheidung?
Was kann man gegen eine „offensichtlich“ diskreminierende Richterin unternehmen?

in juristischen Fragen einen Anwalt fragen.

Alles Gute

Guten Tag bei ihrer Anfrage kann ich leider nicht weiter helfen

Huhu !

Meiner Meinung nach bringt da nur ein Befangenheitsantrag was…

der müßte aber begründet werden… Gibt es begründete Annahmen, dass eine Befangenheit vorliegt ? Z.B. Verwandschaft der Richterin mit dem Antragsgegner ?

am Besten schildern Sie dem Gericht schriftlich Ihre Bedenken… und bitte ausführlich um Prüfung! Das ist sehr wichtig !

Eine Zwangsräumung ist aufgrund des „schwebenden Verfahrens“ nicht möglich…

Ein Befangenen-Antrag sollte genauso gestellt werden wie eine Klageschrift…

Sie, Anschrift

./. Antragsgegner

Geschäftsnummer des Gerichts

Sehr geehrte Damen und Herren,

„genaue Schilderung der Situation“

Viel Erfolg,

D.F.3000

Hallo aus Bernburg,

die schwerwiegenden Verfehlungen müssen natürlich belegbar bewiesen werden, sonst droht eine empfindliche Verleumdungsklage! Ich kann mir nicht vorstellen das ein Richter/in seinen/ihren Beruf wegen eines relativ unbedeutenden Falles, aufs spiel setzt.

§ 24 der deutschen Strafprozessordnung schreibt vor:
(1) Ein Richter kann sowohl in den Fällen, in denen er von der Ausübung des Richteramtes kraft Gesetzes ausgeschlossen ist, als auch wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt werden.
(2) Wegen Besorgnis der Befangenheit findet die Ablehnung statt, wenn ein Grund vorliegt, der geeignet ist, Mißtrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters zu rechtfertigen.
(3) Das Ablehnungsrecht steht der Staatsanwaltschaft, dem Privatkläger und dem Beschuldigten zu. Den zur Ablehnung Berechtigten sind auf Verlangen die zur Mitwirkung bei der Entscheidung berufenen Gerichtspersonen namhaft zu machen.

Probleme mit Richtern sind keine Seltenheit.Die fühlen sich wohl hier (allzu)mächtig in diesem Land.Die Beschwerdeinstanz dürfte das Innenministerium sein.Vielleicht ist dann ein Richterwechsel möglich.Aber bei unseren verkrusteten Strukturen wird es , wenn überhaupt zugestanden , wieder mal ewig dauern.
Die Mühlen der Justiz…und werden zu gut bezahlt.

Hallo Frederik,
Ich habe keine Ahnung! Vielleicht müssen solche Richter als „dellitanten in Robe“ bezeichnet, oder aber vergraben werden, damit sich dass nicht wiederholt.Letzteres ist effektiver!
Es kann aber auch sein, dass der Richter gelenkt wird,um dich an den Zielen zu hindern,um dich zu ärgern.
Auch kann sein,dass der Auslöser sehr bald keine Luft mehr zum Atmen hat.
Eins steht aber fest, solltets du Leer ausgehen kommt ein Blutbad,welches die Geschichte noch nicht erlebt hat.
Des Weiteren kannst du dass öffentlich machen,z.B. ein Video oder eine Internetseite dann braucht nur jemand auf den falschen Knopf zu drücken und ab geht die Post…!
Im Grunde glaube ich fest, ganz fest an eine Freundschaft, die durch nichts,aber auch garnichts zerstört werden kann.Freunde hat man immer,auch wenn man diesen Freund enttäuschen musste,um die Wahrheit ans Licht zu bringen!
Bei Räumung sollte man Vorsicht walten lassen,es kann sein,dass da etwas auf die Räumenden zu kommt,nicht imperativ,sondern unmittelbar und dauerhaft.Dass kann ganz schön in die Hose gehen.
Lad die Richterinnen ein,füll sie ab und mach ihr den Hengst,damit ihr Hirn wieder funktioniert.Manche Richterinnen,vor allem wenn es fünf waren oder sind,können erst richtig entscheiden,wenn sie einen Mann hatten.So ist die Evolution eben.
Fünf Richterinnen,eine schöner wie die andere…macht zwar arbeit, aber man kann es genießen…!

Hallo,

soweit mit bekannt, gibt es eine Beschwerdestelle beim Gericht. Dort kann man seine Bedenken vorbringen.

Leider bleibt Dir wohl nichts anderes als eine Berufung übrig. Ist leider kostspielig, aber kann sich lohnen.

Viel Glück

Hallo, tut mir leid, das ist juristisch zu kompliziert für mich, da sollte dringend ein Rechtsanwalt ran und zunächst eine einstweilige Verfügung gegen eine Zwangsräumung erwirken, sofern noch möglich.
Kann leider nicht mehr dazu sagen. Gruß, Achim

Hallo,ich habe mir überlegt es könnte auch sein,dass dein Anwalt dich verkauft hat!Er ist dann Böse.

Hallo

Liebe/-r Experte/-in,

Was tun wenn Richter ablehnt Zeugen zu hören & Beweise
ignoriert?

Der Anwalt könnte Versicherungen (zB an Eides Statt) von den Zeugen etc. vorlegen.

Leider kann der Richter entscheiden, ob und wer nun ein Beweis oder zeuge ist.

Was tun wenn ein Richter ablehnt Zeugen zu hören welche für
die Wahrheitsfindung imperativ sind–und wenn er selektiv
Beweise nutzt–nicht alle?

Zum Beispiel ein Antrag auf Befangenheit des Richters etc. stellen.

Wenn der Richter persönliche abwertende Bemerkungen macht über
die herkunft der Beklagten(Britsche Firma welche Briten
gehört).

Leider sind solche Bermerkungen oft nur im Ohr des Beroffenen so. Es kommt darauf an, ob da ein Tatbestand der Beleidigung bzw. Verletzung der Würde des Menschen vorliegt.

Fall: Pachtzahlungen vom Pächter zurückgehalten wegen
unbezahlter Forderungen des Pächters an den
Verpächters–Aufrechnung= Forderungen dreifach der fälligen
Pacht.
Die Richterin,Landgericht, hat Beweise selektiv benutzt und
nicht/falsch zitiert, die Beklagte nicht zur Sache aussprechen
lassen und sich geweigert Zeugen-zur Sache zu hören.
Sie ist dann zu einem Urteil gekommen welches auf Grund des
verzerrten Sachverhaltes negativ für die Beklagte ist.
Die Konsequenz ist eine mögliche kostspielige Berufung.

Meine Erfahrung ist es auch, das eine Aufrechnung bei Gericht nicht immer gut ankommt. Ich bin dazu übergegangen Aufrechnungen nur mit beiderseitigen Einverständnis zu tätigen. Es muß dann eben der Betrag regulär eingemahnt werden.

Kann in der Zwischenzeit eine Räumungsklage und Zwangsräumung
erfolgreich sein–vor der Berufungsentscheidung?

In der Tat. Allerdings kann bei zukünftiger anderer Entscheidung Schadensersatz eingefordert werden. Ein manchmal schwacher Trost.

Was kann man gegen eine „offensichtlich“ diskreminierende
Richterin unternehmen?

Dienstaufsichtsbeschwerde. Allerdings hackt sich eine Krähe der anderen kaum ein Auge aus.

vlg MC

PS: Da ich kein Jurist bin, war dies hier nur ein Erfahrungsbericht und eine vage Einschätzung.