Heute gab es auch in Bayern Zeugnisse, so auch für mich als Berufsschülerin. Eine Bemerkung lässt mich jedoch grübeln: „Die leistungsbereite Schülerin…“.
Ich würde das eher negativ bewerten. Stutzig macht mich nur, dass ich finde, dass es dann im Gegensatz zu meinen Noten stehen würde (Notendurchschnitt 1,63).
Wie so oft im Leben (und vielleicht noch öfter in Zeugnissen *g*) kann man diesen Satz auf mindestens zweierlei Art interpretieren.
Du hast dir schonmal gech die Negativ-Variante herausgesucht, also so im Sinne von „die ist zwar leistungs b e r e i t, aber letztebdlich trotzdem nicht so ganz in de Lage, wirklich viel zu bringen“.
Es gibt aber auch noch die positive Variante, die meine Vorrednerin Johanna hier schon beschrieben hat.
Zugegeben - man fragt sich, warum bei einer echten positiven Bewertung leistungs b e r e i t geschrieben wurde statt z.B. leistungs s t a r k oder sonstwas weniger zweideutiges.
Es k a n n aber auch an der einfachen Struktur des Zeugnisschreibers liegen!
Gruß,
Branden
das ist für mein Gefühl entweder ein Bavarismus/Bajuwarismus, oder ein Idiolektismus/Ideolektismus für das ebenfalls zweideutige Wort leistungsfähig.
Zweideutig deswegen, weil, wie Johanna schon sagte: „Ich würde das Wort einfach so deuten wie es da steht, also bereit etwas zu leisten. Nur wenn man Leistungsbereit ist, kann man auch Leistung zeigen.“
(übrijens: " L eistungsbereit" sähe so besser aus: l eistungsbereit)
Wenn ich Aufnahmeausschussmitglied Deiner Wunschschule wäre, dann würde ich Dich mit Kusshand aufnehmen wollen tun.
irgendwo hier bei w-w-w gibt es grad einen Thread zu einem Erstkläßler-Zeugnis. Da habe ich (und haben andere) schon geschrieben: Ein Schulzeugnis ist ein Schulzeugnis ist ein Schulzeugnis. Da ist alles wörtlich gemeint. Ein SChulzeugnis ist kein Arbeitszeugnis, in dem man zwischen den Zeilen lesen muss.
Wenn also in deinem Zeugnis „leistungsbereite Schülerin“ steht, dann bedeutet dass, dass du bereit bist, Leistung zu zeigen. Punkt. Konsequenz: Der LEser denkt sich, aha, wenn ich der was zu tun geb, ist sie gefasst darauf und macht es dann auch.
das Wort einfach so deuten wie es da steht, also bereit etwas
zu leisten. Nur wenn man Leistungsbereit ist, kann man auch
Leistung zeigen."
(übrijens: " L eistungsbereit" sähe so besser aus: l eistungsbereit)
Keiner zwingt dich Schreibfehler zu zitieren:wink: ich finde man darf sich mal verschreiben, ist ja keine Examensarbeit hier und ich habe auch keine Lust dazu meine eigenen Beiträge Korrektur zu lesen.
aber Recht hast du schon…
Viele Grüße
Johanna
Wenn ich Aufnahmeausschussmitglied Deiner Wunschschule wäre,
dann würde ich Dich mit Kusshand aufnehmen wollen tun.