He Jelena,
dein Problem ist bestimmt kein Einzelfall. Ich habe folgendes erlebt. Ein Schüler war durchgehend schlecht und wurde aus pädagogischen Gründen in die Parallelklasse nach dem Halbjahr versetzt. Plötzlich war er richtig gut.
Eine Schülerin hatte im Halbjahreszeugnis ein durchschnittliches Zeugnis, aber keinen Hinweis darauf, dass ihre Versetzung womöglich gefährdet sei. Bei Elterngesprächen sicherten die Lehrer auch immer wieder zu, wenn sie so weiter mache, stehe der Versetzung nichts im Wege. Leider beschwerten sich die Eltern zusammen mit anderen Eltern über den Klassenlehrer (der wirklich eine Niete ist, was nicht nur die Schüler in dieser Klasse bestätigten, sondern auch ehemalige Schüler und Nachhilfelehrer und hospitierende Studenten, die sich wunderten, was da wohl unterrichtet wurde.) Plötzlich erhielt sie die Nachricht, dass sie sitzengeblieben war. Sie erhielt z.B. in Deutsch eine 5, obwohl der Lehrer den Eltern noch kurz zuvor versicherte, wenn sie so weiter mache, stehe einer guten Zensur nichts im Wege.
Bei diesem eben erwähnten Klassenlehrer stand eine Schülerin in Mathe auf 5. Sie schaffte es jedoch, eine weiterführende Schule zu besuche, sprich, sie macht jetzt das Abitur. In Mathe steht sie seither auf 1.
So, das nur ein paar Beispiele dafür, wie willkürlich Lehrer arbeiten.
Das Traurige: man kann nichts dagegen tun. Lehrer sind allmächtig. Man kann ihnen nichts nachweisen. Und die Gesetze sind gegen die Eltern und Schüler. Darum mein Tipp: Wenn man das willkürliche Verhalten nicht hinnehmen will, suche man sich eine Schule, in der jedenfalls der Schulleiter und der überwiegende Teil der Lehrer gut sind. Vorsicht allerdings, nur auf Insider-Tips vertrauen. Schulleiter verkaufen ihre Schule gerne als eine der Besten.
Und nun etwas für Leute, die zufällig aus Flensburg oder Harrislee kommen:
Schickt eure Kinder weder auf die Zentralschule Harrislee noch auf die Käthe-Lassen-Schule in Flensburg.
Eine sehr gute Realschule ist die Realschule West (jedenfalls zur Zeit noch). Ein sehr gute Hauptschule ist die Schule Fruerlund. Für ein gutes Gymnasium habe ich zur Zeit nichts in der Hand. Die IGS ist auch nicht schlecht.
Vielleicht kann dies der Anfang einer langen Liste von Empfehlungen von Schulen in den einzelnen Städten und Orten Deutschlands sein. Ich würde es toll finden.
viele Grüße
trail
So, das nur ein paar Beispiele dafür, wie willkürlich Lehrer
arbeiten.
So ein Allgemeinplatz ist doch wohl schlicht Mist!
Das Traurige: man kann nichts dagegen tun.
Das ist noch größerer Mist!
Lehrer sind
allmächtig.
Das ist Schwachsinn!
Man kann ihnen nichts nachweisen. Und die Gesetze
sind gegen die Eltern und Schüler.
Wo wohnst du? Jedenfalls nicht in einem Land, in dem es Schulräte, Landeselternschaften, Petitionsausschüsse, Rechtsanwälte und Gerichte gibt.
Oder gehörst du zu den Duckmäusern, die beim kleinsten Widerstand den Schwanz einziehen?
gruss
Ich habe den Vorgang nicht komplett verfolgt, jedoch: Wenn irgendetwas wirkt in der Schule, dann ist das starker Elternwille, der kann buchstäblich Bäume sprich Lehrer versetzen. Ein guter Elternsprecher kann da eine Menge erreichen. Allerdings muss dann natürlich auch wirklich etwas an der Sache dran sein. Wenn die Schüler nicht ganz aufrichtig sind, was ihre Mitarbeit im Unterricht betrifft oder eine falsche Selbsteinschätzung haben, dann ist es natürlich schwierig etwas zu unternehmen. Hier sollte gut geprüft werden, wo der Hase im Pfeffer liegt. Sind Hausaufgaben angefertigt worden? Sie zählen zur mündlichen Note! Wie sieht das Unterrichtsmaterial, die Hefte usw. des Kindes aus? Welche Begründung führt der Lehrer genau an? Wenn die Eltern sich erst um die Noten und ihr Kind bemühen, wenn das Zeugnis vor ihnen liegt, dann ist das recht spät. Auf Elternabenden sollten Probleme unbedingt angesprochen werden. Da es hier wohl der Klassenlehrer war (oder?), ist der Schulleiter die richtige Wahl. Zu Klassen- und Zeugniskonferenzen werden die Elternsprecher eingeladen und können ihre Stimme erheben. Sie werden angehört, haben aber kein Stimmrecht.
Das schließt natürlich nicht aus, dass es grottenschlechte Lehrer gibt - wie in jedem Beruf - aber man kann etwas unternehmen, und zwar am besten frühzeitig!
Gruß
hafikatz
Danke für den vielen Mist, mit dem du da um dich wirfst. Ich freue mich für dich, dass du so etwas noch nie erlebt hast. Tja, die lieben höheren Stellen haben nämlich schon bestätigt, dass in diesem Falle nichts zu machen ist und dass die Schreiben in irgendwelchen Schubladen liegen bleiben werden.
Natürlich kann man einen Rechtsanwalt einschalten. Aber möchtest du dann noch auf diese Schule gehen? Ich hätte da keinen Bock mehr zu. Und wenn Leute, die sich mit der Gesetzeslage auskennen, schon bestätigen, dass da keine Chancen sind, dann ist es ohnehin rausgeworfenes Geld.
Im Übrigen weiß ich, welche Suppe ein Lehrerkollegium sein kann. Hab da mal selbst drin geschwommen. Doch ehe ich da drin ertrunken bin, habe ich dem Laden den Rücken gekehrt.
So, möchtest du mir jetzt noch mehr Mist um die Ohren werfen? Wenn ja, wünsche ich dir viel Freude daran.
Gruß
trail
Ich habe den Vorgang nicht komplett verfolgt, jedoch: Wenn
irgendetwas wirkt in der Schule, dann ist das starker
Elternwille, der kann buchstäblich Bäume sprich Lehrer
versetzen. Ein guter Elternsprecher kann da eine Menge
erreichen. Allerdings muss dann natürlich auch wirklich etwas
an der Sache dran sein.
Und die Eltern müssen auch zusammenhalten. Sonst wird das nichts.
Wenn die Schüler nicht ganz aufrichtig
sind, was ihre Mitarbeit im Unterricht betrifft oder eine
falsche Selbsteinschätzung haben, dann ist es natürlich
schwierig etwas zu unternehmen. Hier sollte gut geprüft
werden, wo der Hase im Pfeffer liegt. Sind Hausaufgaben
angefertigt worden? Sie zählen zur mündlichen Note! Wie sieht
das Unterrichtsmaterial, die Hefte usw. des Kindes aus? Welche
Begründung führt der Lehrer genau an? Wenn die Eltern sich
erst um die Noten und ihr Kind bemühen, wenn das Zeugnis vor
ihnen liegt, dann ist das recht spät.
Da hast du vollkommen recht. Wenn dem so ist, sollte man sich hinterher nicht beschweren.
Auf Elternabenden
sollten Probleme unbedingt angesprochen werden. Da es hier
wohl der Klassenlehrer war (oder?), ist der Schulleiter die
richtige Wahl.
Der Schulleiter tat bezüglich des Klassenlehrerproblems noch sehr freundlich. Zumindest wurde erreicht, dass der Klassenlehrer die Klasse nach nur einem Jahr (das verherend genug war) abgibt.
Was das Sitzenbleiben anbetrifft, meinte er nur, er würde sich entschuldigen, dass es so schief gelaufen sei (für mich schon sehr bezeichnend). Aber man kann da gar nichts ändern. Im Übrigen ging er 2 Tage später in den Ruhestand.
Das schließt natürlich nicht aus, dass es grottenschlechte
Lehrer gibt - wie in jedem Beruf - aber man kann etwas
unternehmen, und zwar am besten frühzeitig!
Richtig, Gott sei dank gibt es auch gute Lehrer. Was das etwas unternehmen anbetrifft, so möchte ich wiederholen, das geht oftmals nur, wenn alle Eltern an einem Strang ziehen, aber die meisten Eltern haben im Grunde zu viel Angst. Leider!
Gruß
trail
Schleimen, was das Zeug hält!!
Hallo trail,
also ich bin mittlerweile zum Schluss gekommen, dass man als Schüler unter allen Umständen schleimen soll, bis man in der eigenen Schleimspur ertrinkt!! So erreicht man mit minimalem Aufwand maximalen Erfolg!!!
Beispiel: Eine frühere Mitschülerin saß immer nur im Unterricht, hat den Lehrer freundlich angeschaut und genickt. Die bekam ne 2!! im Mündlichen. Als ich das gesehen habe, habe ich das ebenfalls so gemacht. Und siehe da: Ich machte keine Hausaufgaben, spickte in den Klassenarbeiten und geschwätzt was das Zeug hielt und bin weder erwischt noch ermahnt worden.
Das ist demzufolge auch mein Tip an all meine Nachhilfeschüler. Da kann man dann einiges an Noten wieder gut machen. Rekord bei mir war, dass ich eine versaute Mathearbeit mit ner 6+ nicht angerechnet bekam!!
Auch bei meinem Bruder hat das kürzlich viel geholfen: Am Ende der 11. gab die Geschichtslehrerin relativ schlechte mündliche Noten. Die gesamte Klasse wollte es ihr dann heimzahlen (auch mein Bruder…). ich fragte ihn dann, wer denn im nächsten Schuljahr den Geschichtsunterricht übernimmt. Da standen dann 3 Lehrer fest, wobei alle drei Klassen parallel Unterricht haben. Es war demzufolge aus stundenplantechnischen Gründen egal, welcher Lehrer welche Klasse übernimmt. Da die beiden anderen Lherer wesentlich strenger und anspruchsvoller sind und auch wesentlich schlechtere Noten geben, hat sich dann die Klasse, anstatt sich zu beschweren, bei der Lehrerin eingeschleimt (der Unterricht ist so toll ud macht so viel Spaß,…), dass sie nun diese Lehrerin gekommen haben.
Manchmal zahlt sich eben auch ein solcher Weg aus. Wäre das nicht für die Zukunft ein gangbarer Weg? Denn wenn eine Klasse auf einen Lehrer zugeht und ihn bittet, sie zu übernehmen, dann ist der meist so geschmeichelt, dass er alles daran setzt, diese Klasse auch zu bekommen!!
Grüße und zumindest für die Zukunft mehr Erfolg bei den Lehrern, Nina
Hallo.
Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt …
Und Du bist Maschinenbau- Studentin, also eine Frau, die in einiger Zeit auf die Menschheit als potentielle Führungskraft losgelassen wird? Jetzt weiß ich, warum unsere „High- potentials“ spätestens nach drei Tagen nur noch an den Schuhsohlen zu erkennen sind, die irgend einem Vorgesetzten aus dem Mastdarm ragen …
also ich bin mittlerweile zum Schluss gekommen, dass man als
Schüler unter allen Umständen schleimen soll, bis man in der
eigenen Schleimspur ertrinkt!! So erreicht man mit minimalem
Aufwand maximalen Erfolg!!!
Und genau das ist der Fehler im System : Der maximale Erfolg im Berufsleben - auf das die Schule ja angeblich vorbereiten soll - besteht dann bestenfalls im Labern regenbogenfarbiger Luftblasen, und beim ersten besten Widerstand macht es Plopp, und der Pappkamerad liegt um. Maximaler Erfolg sollte auch maximalen Einsatz erfordern, sonst stimmt ganz fundamental einiges nicht in diesem unserem komischen Lande.
Beispiel: Eine frühere Mitschülerin saß immer nur im
Unterricht, hat den Lehrer freundlich angeschaut und genickt.
Die bekam ne 2!! im Mündlichen. Als ich das gesehen habe, habe
ich das ebenfalls so gemacht. Und siehe da: Ich machte keine
Hausaufgaben, spickte in den Klassenarbeiten und geschwätzt
was das Zeug hielt und bin weder erwischt noch ermahnt worden.
Tolle Leistung. Was hast Du daraus gelernt? Bescheißen, bis Bonanza kommt, dann braucht man auch nicht zu arbeiten … willst Du nicht auf Politologie umsatteln?
Das ist demzufolge auch mein Tip an all meine
Nachhilfeschüler.
Mit Deiner Einstellung Nachhilfe zu geben, gehört mit Dunkelhaft belegt. … sed vita discimus …
machen. Rekord bei mir war, dass ich eine versaute Mathearbeit
mit ner 6+ nicht angerechnet bekam!!
Tolle Leistung, wirklich. Also nix geschnallt vom Thema, aber macht ja nix? Ich bin gespannt, wenn Du dann als Dipl. Ing. später eine Maschine baust, ob es Dir auch „nicht angerechnet“ wird, wenn das Ding nachher vier Rückwärts- und nur einen Vorwärtsgang (Eilgang, natürlich!) hat? Klar, man wird, weil Du so gut schleimen kannst, alle Werkzeuge auf Linkslauf umbauen …
Bei Jugendlichen in der Sek. I kann ich noch nachvollziehen, wenn sie den Weg des geringsten Widerstandes gehen wollen; wobei sie meist so überziehen, dass es auch dem empfänglichsten Lehrer auffällt. Aber so ab 17 etwa würde ich doch so viel Einsicht erwarten - zumal die weiterführende Schule und erst Recht die Uni eine freiwillige Veranstaltung ist - dass man anfängt, sich darüber Gedanken zu machen, noch ein paar Zusatzfähigkeiten zu erwerben außer Rektalrobben und Speichellecken. Wie ich aber schon oben schrub, wirklich wundern kann ich mich nicht mehr … bloß, wo wir doch angeblich so massive Standortprobleme in D haben : wo marschieren wir eigentlich hin, wenn unser akademischer Nachwuchs - und viele, die auf ihrem Karriereweg an mir vorüber kriechen, bestätigen diesen Eindruck - seinen gesamten Ehrgeiz darauf richtet, sich komplett in Seife zu verwandeln? Mir wird himmelangst …
Gruß kw
wieso habe ich jetzt das Gefühl, etwas völlig Zweckloses getan zu haben?
Achtung, sehr böse! - nehm ich nicht krumm!
Hallo,
also teilweise stimme ich Dir zu, teilweise widerspreche ich Dir jedoch auch.
Nur mal so allgemein (ohne jetzt auf jeden Deiner Vorwürfe genauer einzugehen):
Warum soll ich mir mit Fächern wie Reli oder Bio das Leben schwer machen, wenn mich das echt nicht interessiert (zumindest einige Themengebiete), die mir dann evtl. den Schnitt versauen und ich wegen solchen Fächern nicht (oder nicht gleich) das studieren kann, was mich wirklich interessiert? Denn im Studium gab es (fast) nur Themen, die mich brennend interessiert haben!!! Und wenn das so ist, braucht man nicht schleimen oder beschummeln. Da sind dann die Noten von alleine gut!!
Klar, man muss auch über den Tellerrand der eigenen Interessen blicken können, aber ein halbes Jahr lang die Photosynthese durchzunehmen ist definitiv zuviel für mich. Da will ich nur die Arbeit mit ner möglichst guten Note abhaken.
Die Sache mit der nicht angerechneten 6+ kam auch nur zustande, da ich Klassenbeste in Mathe war und mich auch Mathe immer sehr interessiert hat. Dadurch, dass mich der Lehrer gut leiden konnte und er meine konstant sehr guten Leistungen kannte, schenkte er mir diese Note, wobei auch ein Wertung im Endzeugnis nichts geändert hätte.
Zu meinen Leistungen als Nachhilfelehrerin wirst Du so auf die Entfernung eh nichts sagen können, vor allem, da ich weiß, dass ich da eine der besten bin (Selbstmarketing ist auch eine meiner Stärken, und dieses Wissen gebe ich auch sehr gerne weiter). Ich denke, dass hierbei die Leistungssteigerungen meiner Schüler (Schüler der gymnasialen Oberstufe und Studenten im Grundstudium) für sich sprechen.
Außerdem hat ein gewisses Maß an Freundlichkeit und Höflichkeit noch niemandem geschadet. Im Gegenteil: Häufig öffnen sich dadurch Tür und tor. Und warum muss jeder nochmal selbst das Rad erfinden, wenn er mit einem freundlichen Auftreten diese Wissen auch so bekommt und seine Zeit für die wesentlich sinnvollere Arbeit der Optimierung verwendet? Denn wie eine Statistik sagt: Bei einer Beförderung spielt die Leistung nur eine Rolle von 10%!! Der Rest sind Sympathie und (leider) Vitamin B.
Und noch was zu guter letzt: Sympathie empfinden die meisten Leute eben nicht für die ständigen Ja!-Sager und A***-Kriecher (oder auch brown-nose genannt -> tolles Wort!!), sondern für Leute, die auch ne eigene Meinungn haben und diese vertreten können.
Ich hoffe, ich habe jetzt keinen Deiner Kritikpunkte vergessen.
Ich nehme Dir Deine Kritik auch nicht übel oder reg mich darüber auf, falls Du das aufgrund meines Schreibstils evtl. denken könntest. Im Gegenteil: Ich habe mich köstlich amüsiert!!! Endlich mal wieder jemand, der nicht einer vorgekauten Meinung nochmals sein Ja, das finde ich auch so! hinterherschickt (was hier leider häufig der Fall ist) und absolut „political correct“ ist! Finde ich gut!!
Grüße, Nina
P.S. Bis jetzt ist immer jedes Teil, das ich gebaut habe, so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Auch war ich ganz bestimmt nicht immer die angenehmste Schülerin /Studentin. Aber aufgrund meiner Freundlichkeit und Höflichkeit hatte das nie negative Konsequenzen für mich!
Rehuhu.
Aber aufgrund meiner Freundlichkeit und Höflichkeit hatte das
nie negative Konsequenzen für mich!
Höflichkeit und Freundlichkeit ist m.E. ganz was Andreas, als das, was Du ursprünglich geschroben hast. Du kennst ja vermutlich den Unterschied zwischen „freundlich“ und „saufreundlich“? Und was Deinen Nachhilfe- Unterricht angeht, kann und will ich Deine Leistungen natürlich nicht beurteilen - aber Dein Ursprungstext legte doch die Vermutung nahe, dass der inhaltliche Schwerpunkt auf „Brownnosing“ (finde ich auch hisbsch) läge. [Wie gefällt dir „Rektalrobben“?]. Jedenfalls bin ich wieder zwei Äste weiter unten auf der tropischen nusstragenden Vegetation …
Gruß kw
Nicht alle Lehrer über einen Kamm scheren!
Hallo zusammen!
Was mir an diesem Strang auffällt ist, dass alle Lehrer über einen Kamm geschoren werden.
Das wird den Lehrern unrecht getan, die ihren Beruf und die Schüler wirklich mögen und sich dementsprechend einsetzen. (Doch!!! Die gibt es!!!)
Zum Thema „Eltern können Berge versetzen“ kann ich nur sagen, dass man einen wirklich miesen Lehrer allenfalls „hochloben“ kann, und er als Bonbon für seine lausige Arbeit dann noch mit einem höherdotierten Posten belohnt wird.
Warum?
Weil aufgrund der bescheidenen Personalsituation und extrem dünnen Personaldecke kein Schulleiter auch nur auf eine Kraft, und sei sie noch so unfähig, verzichten kann.
Die Sache mit dem Schleimen und Nicken sollte wohl ein Scherz sein?
An unserer Schule kann ich mir keinen einzigen Lehrer vorstellen, der diese oberplumpe Aktion nicht blicken würde.
Ich würde mich ver*rscht fühlen und die Noten eher nach unten korrigieren. (Bin aber auch kein Lehrer, sondern „nur“ Mutter)
Wobei tatsächlich gutes Benehmen noch keinem/keiner SchülerIn geschadet hat. (Lehrern übrigens auch nicht).
Dass nun Zeugnis-Noten und eine Nichtversetzung von jetzt auf gleich vom Himmel fallen, die armen Schüler von gar nichts gewusst haben wollen, und die Eltern nicht informiert wurden, das wollt Ihr mir aber nun nicht im Ernst erzählen, oder?
Angelika, die schon mal den Kopf einzieht.
Also jetzt…
will ich auch mal…
Hallo Nina, da muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Warum soll ich mir mit Fächern wie Reli oder Bio das Leben
schwer machen, wenn mich das echt nicht interessiert
(zumindest einige Themengebiete), die mir dann evtl. den
Schnitt versauen und ich wegen solchen Fächern nicht (oder
nicht gleich) das studieren kann, was mich wirklich
interessiert?
Daher kann man doch zu Beginn der Oberstufe diverse unbeliebte Fächer abwählen, oder nicht? Konnte man zu meiner Zeit zumindest noch…
Die Sache mit der nicht angerechneten 6+ kam auch nur
zustande, da ich Klassenbeste in Mathe war und mich auch Mathe
immer sehr interessiert hat. Dadurch, dass mich der Lehrer gut
leiden konnte und er meine konstant sehr guten Leistungen
kannte, schenkte er mir diese Note, wobei auch ein Wertung im
Endzeugnis nichts geändert hätte.
Von „geschenkt“ kann hier keine Rede sein. Sollte sich nämlich beim Durchs chnitt der schriftlichen Leistungen eine Kommazahl ergeben, soll der Lehrer nach dem „Gesamteindruck“ auf- oder abrunden. Beispiel: Die Klassenarbeiten waren 2, 2, 2, 2 und 6. Dann ergibt sich ein Durchschnitt von 2,8 und der Lehrer kann dir (ohne dir was zu schenken) eine 2 geben, da die 6 nur als Ausreißer anzusehen ist. Nachzulesen in der SchO § 56.
Außerdem hat ein gewisses Maß an Freundlichkeit und
Höflichkeit noch niemandem geschadet. Im Gegenteil: Häufig
öffnen sich dadurch Tür und tor. Und warum muss jeder nochmal
selbst das Rad erfinden, wenn er mit einem freundlichen
Auftreten diese Wissen auch so bekommt und seine Zeit für die
wesentlich sinnvollere Arbeit der Optimierung
verwendet?
Da stimme ich mit dir vollkommen überein, nur klang das in deinem Ursprungsposting komplett anders. Auch Lehrer sind Menschen (ja!), die zwischen „freundlich“ und „arschkriecherisch“ unterscheiden können. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich aus meiner Schulzeit noch Lehrer kenne, die für „lieb dasitzen“ eine 2 als Epochalnote verteilt haben. Glaub mir, bei mir gibt’s das nicht.
Denn wie eine Statistik sagt: Bei einer Beförderung
spielt die Leistung nur eine Rolle von 10%!! Der Rest sind
Sympathie und (leider) Vitamin B.
So eine Aussage ist in etwa so aussagekräftig, wie die Statistik, dass ich im Schnitt 6 Mal die Woche auf’s Klo sch… gehe.
Dass allerdings bei gleichen Leistungen Sympathie und Beziehungen den Ausschlag geben, ist natürlich unumstritten.
Und noch was zu guter letzt: Sympathie empfinden die meisten
Leute eben nicht für die ständigen Ja!-Sager und A***-Kriecher
(oder auch brown-nose genannt -> tolles Wort!!), sondern
für Leute, die auch ne eigene Meinungn haben und diese
vertreten können.
Ganz recht, und zu den meisten Menschen gehören auch Lehrer wie ich. Wie gesagt, zwischen höflichem Auftreten und Arschkriecherei liegen Welten, meiner Meinung nach kann man mit etwas Menschenkenntnis das zumeist unterscheiden.
Ich wünsche weiterhin viel Spaß bei der Nachhilfe!
Gruß Alex