Ich habe da mal eine Frage zu einer Zeugnisformulierung.
Wenn ein Zeignis insgesamt „sehr gut“ geschrieben ist, aber nachstehenden Satz enthält, ist das dann negativ zu deuten oder in Ordnung?
„Herr/Frau XY war STETS PÜNKTLICH und erledigte die Ihm/Ihr übertragenen Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit.“
Ist es nicht üblich, dass Selbstverständlichkeiten wie Pünktlichkeit, Ehrlichkeit usw. nicht genannt werden? Oder kann es in Zusammenhang mit einer durchaus sehr positiven sonstigen Formulierung im Zeugnis so geschrieben werden ohne negativen Nachgeschmack?
„Herr/Frau XY war STETS PÜNKTLICH und erledigte die Ihm/Ihr
übertragenen Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit.“
Ist es nicht üblich, dass Selbstverständlichkeiten wie
Pünktlichkeit, Ehrlichkeit usw. nicht genannt werden? Oder
kann es in Zusammenhang mit einer durchaus sehr positiven
sonstigen Formulierung im Zeugnis so geschrieben werden ohne
negativen Nachgeschmack?
„Herr/Frau XY war STETS PÜNKTLICH und erledigte die Ihm/Ihr
übertragenen Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit.“
Ist es nicht üblich, dass Selbstverständlichkeiten wie
Pünktlichkeit, Ehrlichkeit usw. nicht genannt werden? Oder
kann es in Zusammenhang mit einer durchaus sehr positiven
sonstigen Formulierung im Zeugnis so geschrieben werden ohne
negativen Nachgeschmack?
IMHO ist das „stets pünktlich“ nicht ausserhalb des Gesamtzusammenhangs zu sehen. Vergleiche die Floskeln und Formulierungen mit anderen Aussagen in unserer realen Welt: Derselbe Satz kann - je nach Betonung und Zusammenhang - einen vollständig anderen Sinn ergeben, nämlich einen ironischen oder zynischen, wenn die anderen Aussagen (Kontext) den Satz in jene Ecke namens Ironie drängen.
Es ist durchaus üblich, die „stete Pünktlichkeit“ ohne jeden Hintergedanken in Zeugnissen zu erwähnen. Schliesslich darfst Du den Satz auch nicht auseinanderreissen: er endet nämlich auf „…zu unserer vollsten Zufriedenheit“!
Damit, IMHO, brauchst Du Dir keinen Kopf zu machen…