Ziehen im Arm, stechen in der linken Brust

Hallo,

Ein paar kurze Infos über mich:
Bin 23, Raucherin, weiblich :smile:
Erkrankungen: Morbus Chron (derzeit Remission), generalisierte Angststörung, Panikattacken, Agoraphobie,Depressionen

seit ein paar Tagen habe ich immer mal wieder ein Ziehen im linken Arm (Oberarm, Ellenbogen, Unterarm oder mal ein ziehen in den Fingern)
Dazu kommt, dass ich seit 2 Tagen, immer kurz vor dem Einschlafen Abends ein Stechen in der linken Brust habe, das immer ein paar Sekunden anhält.

Heute ist es so, dass ich ab und an beim einatmen ein leichtes stechen in der linken brust verspüre.

Es ist nie permanent da, sondern nur nur paarmal am Tag.
Ich weiß nicht was das sein kann!

Mein letztes EKG ist schon 6 Monate her damals war alles in Ordnung.

Achja und mein Blutdruck ist normal! Grade 127/75 Puls 80 (messe mehrmals am Tag)

Das ganze macht mir schon etwas Angst.

Hat einer von euch eine Ahnung was das sein könnte?

Lg Angie

Ich bin kein Internist und kein Kardiologe und weiß daher nicht bescheid.
Würde aber raten einen dieser Ärzte auf zu suchen.

Hallo Angie,
deine Beschwerden könnten auf Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße hin deuten. Lasse ein Streßechokardiogramm bei einem Kardiologen machen.Das
dürfte Klarheit bringen.
Zur Verbesserung der Durchblutung und für deinen
Morbus Chron könntest Du flüssige Bierhefe trinken.
Gibt es im Reformhaus oder Apotheke.
Alles Gute.

Hallo swela87:
Nach Ihren Angaben sind Sie sehr krank.
Ihre Krankheitbilder reichen ja zu Arbeitunfähigkeit.
Für Ihre Morbus Chronerkrankung benötigen Sie dringend einen guten Internisten, der diese Erkrankung bestens kennt.Generalisierte Panikatacken und Angststörungen gehören zu einem guten Psychiater.(Medikamente u. Gesprächstherapie).Geben Sie sofort das rauchen auf.
Bewegen Sie sich täglich eine halbe Stunde an der frischen Luft intensiev.Essen Sie vernünftig(vielGemüse und Obst.Die ziehenden Schmerzen kommen nicht vom Herzen,das ist eher eine Nervliche verspannung.Sind Sie von der Arbeit her überlastet’??
Gönnen Sie sich mehr Ruhe und natürliche Abwechslung.
Machen Sie nun das nötige und es wird besser werden.
Mit freundlichen Grüssen ferkeljohann

Liebe Angie/ sweela87!

Ich habe mir Ihren Text eben in Ruhe durchgelesen und mir darüber Gedanken gemacht. Vorweg- ich bin kein Arzt. Aber ich hoffe, Sie ein wenig beruhigen zu können, eben aus dem Grund, dass ich genau dasselbe schon mehrfach durchgemacht habe.

Ich würde Ihnen nun Folgendes raten:
Machen Sie noch heute einen Termin bei dem Kardiologen Ihres Vertrauens oder aber gleich am Montag.
Laut meiner Lebenserfahrung dauert es ewig, bis man dann einen Termin bekommt, deswegen wäre es ganz gut, wenn Sie möglichst bald einen machen. Absagen können Sie ihn dann (möglichst zeitig) bei Bedarf immer noch.

Optional können Sie auch zu Ihrem Hausarzt gehen, vielleicht kann er Sie untersuchen und Ihnen so ein Gefühl von Sicherheit übermitteln.

Ich persönlich denke nicht, dass Sie etwas Ernstes haben, aber wie gesagt, abklären lassen würde ich es trotzdem, nur um ganz sicher zu gehen.
Die Symptomatik klingt für mich wie eine Fehlwahrnehmung, bedingt durch Stress und innerer Anspannung.
Ein Herzinfarkt hat eher intensivere Symptome:
http://de.wikipedia.org/wiki/Herzinfarkt#Symptome

Heute noch gibt es Tage, an denen habe ich Schmerzen in der Brust, im Rücken und sie strahlen sonst wohin aus.
Aber ich weiß, dass da nichts ist, ich bin in regelmäßiger, kardiologischer Behandlung (einer Herzinsuffizienz bin ich gerade noch so entronnen).

Ihr Blutdruck ist normal, Ihr Puls ebenfalls.
Nehmen Sie Betablocker?

Wenn Sie wegen Ihrer Gesundheit so besorgt sind, würde ich Ihnen empfehlen, sich an eine Nichtrauchergruppe zu wenden, um diesem (teuren) Laster zu entsagen. Oftmals tritt die erste Besserung bereits nach zwei Wochen ein- die Atmung wird leichter, man bekommt besser Luft und man spürt die wachsende Fitness.
Aufhören ist immer schwer, aber wenn Ihnen so viel an Ihrer Gesundheit liegt, dass Sie Angst haben, etwas am Herzen zu haben, sollten sie zukünftigen Erkrankungen vielleicht vorbeugen, indem Sie nicht mehr rauchen.
Gerade als Chron-Patient neigen sie bestimmt zu gewissen Erkrankungen und es reicht ja schon, überhaupt Morbus Chron zu haben, da wäre es wichtig, dass der Zustand sich nicht verschlimmert.

Rauchen ist nicht nur krebsfördernd, in jeder Zigarette sind ein Haufen Gifte enthalten, die den Organismus schädigen und auch tatsächlich zu Arterienverkalkung führen. Das sieht dann so aus: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f1/A…
Und die Folgen sind Ihnen sicher bekannt?

Letzten Endes ist das nur ein gut gemeinter Rat, entscheiden können nur Sie für sich alleine. Sicher haben Sie diesen Tipp schon häufiger bekommen.
Ich wünsche Ihnen, sofern Sie sich die Abgewöhnung vornehmen, dass Sie Hilfe und Unterstützung erhalten. Damit ist es einfacher.

Mit Ihrem Morbus Chron sind Sie aber in laufender Behandlung?
Ich habe auch eine Autoimmunerkrankung, bisher ist das bei mir die Schilddrüse (Schilddrüsenunterfunktion auf Grund von Hashimoto-Thyreoiditis).
Bei Wikipedia habe ich im Morbus Chron Artikel gelesen, dass ein Rauchverzicht sich positiv auf die Erkrankung auswirkt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Crohn#Rauchen

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiter helfen.
Insgesamt wünsche Ich Ihnen eine gute Besserung und dass Sie die Ziele, die Sie sich im Leben setzen, erfolgreich erarbeiten können und auch erreichen.

Es kann nicht schaden, Puls und Blutdruck weiter zu messen. Aber machen Sie sich bitte nicht verrückt.

MfG,
Dae

Hallo Angie,
wie geht es Dir? Haben meine Ratschläge Dir helfen können!
LG Horst

Hallo,

ich würde ein neues EKG machen lassen, mit hezwandableitungen, der Arzt sieht, ob du vorhofflimmern hast, diese wiederum wäre dann eine Reizleitungsstörung, weil das herz dann meist arrhytmisch schlägt.

Lg. marc