guten tag,
womit beschäftigen sich derzeit die sogenannte „Zielgruppe 14-24 jährigen“?
was gefällt, Wie muss es aussehen…, was gefällt überhaupt nicht.
danke
dirk
guten tag,
womit beschäftigen sich derzeit die sogenannte „Zielgruppe 14-24 jährigen“?
was gefällt, Wie muss es aussehen…, was gefällt überhaupt nicht.
danke
dirk
Hallo Dirk,
womit beschäftigen sich derzeit die sogenannte „Zielgruppe
14-24 jährigen“?
Die Frage ist scharf! Damit könntest Du ein mittelgroßes Meinungsforschungsinstitut für mehrere Tausender sicher ein halbes Jahr lang beschäftigen. Die von Dir genannte Zielgruppe ist nämlich verdammt groß, wenn auch kleiner als der verblassende Kreis der Werberelevanten (14-49 Jahre).
Wenn ich einfach mal ein paar persönliche Beobachtungen anbringen darf: Ich vergleiche zum Beispiel mit dem, was ich über die Jugendzeit meiner Eltern weiß (Beatles, Stones, The Who, Bonanzarad, später Schlaghosen). Das lässt mich erkennen, dass sich die heutige Jugend durch eine bemerkenswerte, weiter gewachsene Heterogenität auszeichnet. Zumindest in meiner Umgebung ist das sicher dadurch bedingt, dass das Cliquenwesen nicht sehr ausgeprägt ist. Wer sich keiner festen Gruppe anschließt, sich immer wieder mit anderen trifft, kommt gar nicht dazu, einer festen Strömung anzugehören. Solche Ketten wie Reggae/Rasta = Kiffen oder Schwarze Klamotten = Satanismus greifen bei weitem zu kurz. Die Einflüsse sind vielfältiger, die Zugehörigkeitspunkte differenzierter. Deshalb erlebt man auch immer wieder, wie schwer sich so genannte Jugendradios tun, ein derart vielfältig( interessiert)es Publikum anzusprechen.
Innerhalb dieser Gruppen könnte man dennoch drei übergreifende Schnittmengen erkennen, die (auch mangels intimer Kenntnis anderer Bereiche meinerseits) an der Musik zu beschreiben sind: Die eine Gruppe ist die, der es nichts ausmacht, dem Mainstream (Bohlen, Spears, Stefan Raab, …) zu folgen. Die sind meines Erachtens relativ leicht kommerziell zu ködern, auch mit so einem Quatsch wie Langweilig? Dann schicke jetzt Lovechat an die 83333 für nur 3,30€/SMS, kaufen viel und gerne. Die zweite Gruppe pendelt mehr oder weniger unentschlossen bzw. hält sich Möglichkeiten offen, denn einerseits findet sie den Mainstream nicht völlig verachtenswert, beobachtet ihn kritisch, hat aber noch viele andere Interessen. Eine große Gruppe ist diese letztgenannte. Gruppe Nummer 3 hält sich von allem, was nach Kommerz und Mainstream riecht vollkommen fern. Sobald eine Platte mehr als 500 verkaufte Exemplare erreicht und/oder bei Media Markt zu haben ist, gilt sie als kommerziell verseucht und damit uninteressant. Eine kleine Gruppe hält das nur so konsequent durch und diese durch Massenmedien/-werbung zu erreichen, dürfte schwierig werden. Allein die Art der Promotion widerspräche ja deren Beuteschema.
Ich persönlich spreche jetzt vor allem von 16-19-Jährigen, die ich in meinem Umfeld primär miterlebe. Ein 14- oder 24-Jähriger (8. Klasse versus Studienabschluss) würden sich sicher jeweils wieder anders verhalten. Viele, die ich kenne, gehören zum Beispiel auf eine etwas andere Weise zu Gruppe Nummer 3, denn sie interessieren sich weder für Markenklamotten noch die gängigen Fernsehserien, auch eher für klassische Musik als für Charts. Ich würde sie als eher konsumbewusste Gruppe einstufen. Indes möchte ich darauf hinweisen, was man sich eh denken kann: Vier Straßen weiter, wo andere Häuser stehen (Hochhausschluchten oder Villenviertel), würdest Du sicher anderes zu hören bekommen. Ich glaube, für eine kurze Betrachtung ist das Thema zu komplex. Vielleicht haben Dir meine Ausführungen trotzdem weitergeholfen.
Gruß
Christopher
(selbst Teil dieser Zielgruppe)
Hallo Christopher,
ich habe zwei Exemplare dieser Altersgruppe zu Hause…
Ich gratuliere dir zu diesem hervorragenden Artikel - so knapp wie es hier eben nur möglich ist und doch so aufschlussreich!
Grüße
Irene
ungebremster konsum
und damit ist alles gesagt.
gruss
khs
p.s. aber hier muss man gewaltig differenzieren: DIE 14-16 jaehrigen konsumieren anders, als die 20-24 jaehrigen, usw usw… stell also mal bitte deine frage genauer
stell also mal bitte deine frage genauer
GERNE:
wie sieht ein Schriftstück gestaltet aus, damit es ein solcher annimmt und beachtet?
sag ich gleich…
wie alt?
privat?
allgemein?
Hallo
Ich bin fast 17 also gehör ich in die Gruppe wohl rein, aber naja is auch ne große Zeitspanne*s*. Glaub kaum das die 24 Jährigen noch das gleiche machen wie ich vor 3 Jahren*g*.
Außerdem hat ja nun jeder seine eigenen Geschmack was er so macht, kauft und bla…
Ich beschäftige mich mit meinem Hund, meinen Freunden, Parties,…
Und allgemein ist das ja nicht viel anders jeder hat halt seine Hobbys, seine Freunde, geht auf Parties. Und dann geht man eben zur Schule, studiert oder so.
Also von daher ist wohl schwer zu sagen was so die jungen Leute in dem Alter machen*lol*.
bye Frieda
kalle schafft´s nicht, hier die Lösung:
Hi!
In dem Jugendzentrum, wo ich ehrenamtlich arbeite, nehmen wir meistens leuchtende Papierfarben, also gelb oder hellgrün, manchmal rot, aber ein intensives.
Der Textaufbau geht da in zwei Richtungen:
Für die Kiddis steht das Hauptthema als „TAG“(Grafitty-like), für die älteren ist der aufbau schon etwas konkreter, obwohl hier mit Sonderschriften wie B2 und ethnic nicht gegeizt wird.
Wenn Du es ganz genau wissen willst, maile einfach mal dem Uwe vom http://www.ostbunker.de , der hat da richtig was drauf!
Gruß, Marcus
DICKER STERN!!
Hi chris!
Trotz zeitweiliger Meinungsverschiedenheiten für diesen Artikel, den fettesten Stern, den WWW je gesehen hat.
Hervorragend!
Wenn mal alle so posten könnten…
Gruß aus dem sonnigen Osnabrück
Marcus
Trotz zeitweiliger Meinungsverschiedenheiten für diesen
Artikel, den fettesten Stern, den WWW je gesehen hat.
… an Dich und Irene für das nette Feedback. Dein Lob freut mich sehr.
Gruß aus dem ebenfalls sonnigen Mainz
Christopher
Hallo Christopher!
Auch ich zähle mich zu dieser Altersgruppe (ziemlich breit bemessen?!) und stimme dir in nahezu allen Punkten zu.
darum: Stern!
Weiters möchte ich noch anmerken, dass es unterschiedliche Gruppen gibt die sich v.a. an Musikrichtungen orientieren. (Raver, Skater, Punk, und wie sie sich so alle nennen *g*) Das KANN sich dann zb. am Outfit widerspiegeln, das ganze verwischt aber immer mehr!
Des weiteren kann gesagt werden, dass sich zb. Studenten (hier gibt es aber sogar Unterschiede mit den Studenrichtungen!) eher der alternativen Szene zugehörig fühlen. (Was vielleicht auch am chronischen Geldmangel liegt
)
Soweit meine Erfahrungen,
Bettina