Zielsparen mit flexbiler Einzahlung

Hallo Ihr Lieben,

wir sind nun Sp… äh Bausparer geworden und haben vor, in ca. 7 Jahren eine Wohnung zu kaufen.

Da der Bausparer nicht ganz reichen wird, überlegen wir, wie wir laufende Überschüsse (mal ein Bonus, eine Steuerrückzahlung, eine nebenberufliche Einnahme, also immer in der Größenordnung 2.000-3.000 Euro) fest anlegen können.

Zielsparen funktioniert, wie ich gesehen habe, nur mit monatlichen Raten - das geht ja gerade NICHT, weil wir ja außergewöhnliche Erträge „wegbringen“ wollen.

Tagesgeldkonto ist vom Zinsertrag zu niedrig. Generell bin ich ja bereit, dieses zur Verfügung gestellte Geld für 5-6 Jahre definitiv und unwiederbringlich anzulegen. Und ehrlich gesagt möchte ich das auch so, sonst nehme ich das Geld in 3-4 Jahren dann für ein neues Auto her - ich kenne mich! :frowning:

Eine Direktbank hat mir nun angeboten, für jeden einzelnen dieser Sondereinzahlung ein eigenes Festgeldkonto einzurichten. Wenn die Identitätsprüfung einmal abgeschlossen ist, sei die Eröffnung ganz einfach. Aber das scheint mir doch umständlich.

Gibt es also so einen „Sparstrumpf“, wo das Geld fest angelegt ist, aber die Einzahlung flexibel erfolgen kann?

Freue mich über Antworten… vielen Dank schon mal!!

Liebe Grüße,
Erik

Hallo,
fuer unregelmaessige Einzahlungen ist Bausparen gut geeignet. Auch eine feste Rate und ab und zu extra Einzahlungen geht bestens.
Gruss Helmut

moin,

also wenn ich das richtig verstanden habe, dann geht es darum, für die nächsten 5-6 jahre beträge in wechselnden höhen und schwankenden zeiträumen möglichst gewinnbringend anzulegen, um dann das spar- und das erzielte kapital zum kauf einer immobilie zu verwenden.
soweit gut gedacht - nur: da werden die banken nüscht haben, das millimetergenau paßt.

tg ist sinnlos im moment, das ist korrekt erkannt.

was derzeit „ordentlich“ was bringen kann (4-4,5% p.a. rendite) sind sparverträge - die aber laufen i.a. nur mit regelmäßigen monatlichen raten und einer einmalzahlung zu beginn. möglich wäre hier, den einen oder anderen „sonderbetrag“ auf einem tg zu parken und von diesem - indirekt - einen entsprechenden sparplan zu bedienen.

weitere alternative: fondserwerb. geht immer, auch unregelmäßig, auch in welchselnden höhen - ist halt mit kursrisiko verbunden, je nach ausgestaltung in unterschiedlicher höhe.
fg würde ich mal außer acht lassen, da sind die tg-zinsen derzeit höher.
was noch ginge, sind sog. „festzinskonten“ - ähnlich wie ein ft, aber höher verzinst. das problem bleibt aber, wie bei fg-konten, identisch.

generelle überlegung wäre an meiner stelle:
ich würde versuchen, einen gesunden mix aus „akzeptablen“ ertragszinsen und „leistbaren“ darlehnszinsen zu bekommen, und da sind die bsv nach wie vor unschlagbar (vor allem zur zeit - 1,9% effektiv - wo hat man denn sowas?).
pure und simple mathematik: was nützt mir der schönste habenzins, wenn ich dann in 5-6 jahren einen möglicherweise entsprechend hohen darlehnszins berappen müßte? nichts.
den bereits geäußerten gedanken, weitere bsv zu besparen, finde ich unter den geschilderten umständen recht charmant und durchaus überlegens-/berechnenswert!

saludos, borito

Hallo!

Vielen Dank für die super Antworten - also wirds wohl auf einen zweiten Bausparer hinauslaufen. Oder wir verfressen es einfach :smile:

Viele Grüße,
Erik