Hallo!
Nehmen wir mal an, Frau Müller arbeitet auf Minijobbasis in einem Supermarkt. Üblicherweise arbeitet sie an zwei bis drei Tagen in der Woche eine unterschiedliche Stundenzahl (über Wochenstunden läßt sich das Problem daher nicht lösen). Üblicherweise wird der Dienstplan in der Woche vor der betreffenden verteilt (also freitags für die Woche ab dem folgenden Montag). Nun war Frau Müller von Freitag bis Dienstag krank, hat am Freitag aber ihren Arbeitsplan mitnehmen können, Dienst wäre Dienstag und Mittwoch (und an dem Samstag der Vorwoche).
Als sie nun am heutigen Mittwoch zur Arbeit ging, bekam sie gesagt, daß sie nun am Samstag arbeiten solle - und fragt sich nun, ob das so recht und billig ist: Zum einen weil das doch recht kurzfristig ist, immerhin war sie nur krank, aber durchaus telefonisch zu erreichen und zum anderen weil sie das Gefühl hat, quasi Krankzeit nacharbeiten zu müssen, was ja wohl theoretisch nicht der Fall sein dürfte. Letzteres wird sich wohl nie zweifelsfrei klären lassen.
Frau Müller fragt sich nun aber, ob ersteres einfach so in Ordnung ist - denn ein Privatleben läßt sich so nicht wirklich planen (und nein, sie ist nicht als Springer mit Rufbereitschaft und entsprechender Bezahlung eingeteilt - und es ist auch kein spontanes Einspringen für eine kranke Kollegin; das wäre wenn möglich selbstverständlich - hier müßte sie bestenfalls quasi für sich selbst einspringen wegen des nichtgearbeiteten (weil krank) vergangenen Samstages…)
Entschuldigt den langen Erguß, vielleicht gibts ja trotzdem hilfreiche Gedanken für Frau Müller.
Lieben Dank
Kari