laut Gesetz müsssen ja keine Räume im Büro vorhanden sein, die als Raucherecken dienen, oder? Kann der Chef mir jede einzelne Raucherpause von der Mittagspause abziehen? Gibt es da nicht eine gesetzliche Raucherregelung wie z. B. „einmal die Stunde 5 Minuten müssen gewährt werden“? Habe hier gerade einige Schwierigkeiten in der Firma und wüsste gern mehr. Könnte der Chef auch verlangen, dass während der Arbeitszeit gar nicht mehr geraucht wird?
Hallo Paula,
sag mal: das grenzt ja schon an Diskriminierung… Mir wird jetzt meine 1-stündige Mittagspause gekürzt - der Chef hat sich meine Raucherzeiten genau aufgeschrieben. Dabei rauche ich lediglich 3 Zigaretten während meiner Arbeitszeit… DAS ist doch wirklich der Hammer, oder? Könnte ich im Büro rauchen, dann würde auch keine Zeit dafür verloren gehen… *grummel*.
Aber danke für die Auskunft
Liebgruss,
Reggi
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Die Zeit, welche Du beim Rauchen verbringst, arbeiten Deine nichtrauchenden Kollegen. Ihnen gegenüber wäre es also unfair, Euch Rauchern zusätzliche Pausenzeit zu gewähren.
Rauchen im Büro ist vollkommen inakzeptabel, solange sich auch nur ein einziger Nichtraucher darin aufhält.
Ihr müsst da also durch, fürchte ich.
Wohlgemerkt: ich habe 12 Jahre lang geraucht und konnte es mir dennoch im Büro, in Nichtraucherwohnungen, im Auto oder im Flugzeug immer locker verkneifen.
Außerdem macht es doch bei 3€ pro Päckchen gar keinen Spaß mehr, zu rauchen. Also hört doch einfach auf!
Grüße,
Mathias
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der Arbeitgeber bezahlt ja Deine Raucherpausen. Bei einer Person mag sich das lächerlich anhören aber wenn man es hochrechnet:
3 Zigaretten á 5 Minuten (inkl. dem Weg aus der Firma raus und wieder rein)= 15 Minuten/Tag.
Ergibt ca. 1 h 15 min in der Woche oder ca. 57 Stunden im Jahr (bei 46 Wochen Arbeitszeit), also ca. sieben Tage.
Das Ganze mal fluchs hochgerechnet auf einen Betrieb mit 100 Arbeitnehmern bei dem 10 Arbeitnehmer rauchen. Da komme ich auf 570 Fehlstunden oder 71 Tage.
Diskriminierend ist das eher für die Nichtraucher die diese Pausen ja nicht haben. Finanziell entsteht für den Arbeitgeber ein Nachteil und das ist ihm nicht zuzumuten.
Die Zeit, welche Du beim Rauchen verbringst, arbeiten Deine
nichtrauchenden Kollegen. Ihnen gegenüber wäre es also unfair,
Euch Rauchern zusätzliche Pausenzeit zu gewähren.
Der Kollege, der hier noch mit arbeitet richtet sich die Raucherpausen auf den Fahrten zu Kundenterminen ein - da ist es doch unfair mir gegenüber, oder? Nur kriegt der Chef sowas nicht mit…
Rauchen im Büro ist vollkommen inakzeptabel, solange sich auch
nur ein einziger Nichtraucher darin aufhält.
Ich würde mich ja auch ans Fenster stellen - da würde dann wenigstens der Weg in den Keller gespart und ich könnte trotz des Rauchens das Telefon annehmen…
Wohlgemerkt: ich habe 12 Jahre lang geraucht und konnte es mir
dennoch im Büro, in Nichtraucherwohnungen, im Auto oder im
Flugzeug immer locker verkneifen.
Außerdem macht es doch bei 3€ pro Päckchen gar keinen Spaß
mehr, zu rauchen. Also hört doch einfach auf!
Mir bringt es sehr wohl noch Spass! Und nur wegen eines Arbeitgebers aufhören? Never! Höchstens, weil es meiner Gesundheit schadet, aber momentan geht es mir noch gut dabei (rauche auch echt nicht so viel)-…
Hi Microdigi (so eine Anrede macht doch vieles netter, oder?),
…dich entlassen, dann hast du alle zeit zum rauchen…
wie gefaellt dir diese version?
Tja - wenn er keine andere Möglichkeit sieht, dann pfeiff ich auf diesen Job!! Ist sowieso schlecht bezahlt…
Am besten jedoch gefiele mir jedoch, wenn die Chefs mal wüssten, was sie wollen und dann z. B. gleich beim Einstellungsgespräch sagen was Sache ist oder aber erst gar keine Raucher einstellen. Es müsste für Chefs ein „EQ-Test“ geben, bevor sie sich selbständig machen.
gruss - digi, der rauchen natuerlich als sauerei empfindet.
Zunächst mal - als Nichtraucher (seit 5 Wochen *g*) - ich kann verstehen, dass die Arbeitgeber es nicht so toll finden und die ZigarettenPAUSEN abziehen.
Allerdings: Es gibt etliche Studien, die belegen, dass eine 10-Minuten-Pause alle paar Stunden die Effektivität so drastisch erhöht, dass die Leistung aus diesen Pausen (egal ob Kippen- oder Entspannungspausen) locker aufgeholt wird (Kettenraucher sind hier nicht angesprochen!)
Am besten jedoch gefiele mir jedoch, wenn die Chefs mal
wüssten, was sie wollen und dann z. B. gleich beim
Einstellungsgespräch sagen was Sache ist oder aber erst gar
keine Raucher einstellen. Es müsste für Chefs ein „EQ-Test“
geben, bevor sie sich selbständig machen.
Sorry, aber ich habe zwischen Oktober und Januar knapp 40 Vorstellungstermine wahrgenommen. In fast allen wurde ich gefragt, ob ich rauche! Bei einigen (meine Antwort war immer: Ja, aber ich muss im Büro nicht unbedingt. So süchtig bin ich nicht) kam dann die Antwort: Schade - in dem Büro sitzt ein Kettenraucher - und das sollte Sie nicht stören… *grmpf*
Also scheinen die Chefs hier schon irgendwie vorausschauend einzustellen…
Liebe Grüße
Guido
P.S. Schon mal an einen Job im Tabakladen gedacht ;-b ?
…oder nicht sein…
also, reggi, ich halts halt meistens so,
dass ich den betreff schon treffend (deswegen heisst er ja so)
waehle, dass ich gleich im text weiterschreiben kann.
spart zeit.
und dass DU dann gemeint bist, kann sogar ich mir vorstellen.
))))) ))))
gruss - digi
koennte ich natuerlich auch weglassen,
aber dann weiss man manchmal nicht,
wann mein geseiere den nun zu ende ist.
Die Zeit, welche Du beim Rauchen verbringst, arbeiten Deine
nichtrauchenden Kollegen. Ihnen gegenüber wäre es also unfair,
Euch Rauchern zusätzliche Pausenzeit zu gewähren.
Kaffeetrinker, Blasenschwache und Kaugummikauer brauchen auch Zeit. Drei fünfminütige Arbeitsunterbrechungen bei acht Stunden Arbeitszeit kosten Geld - stures Beharren auf Abzug kostet Motivation. Korinthenkacker aller Länder, vereinigt euch?
Rauchen im Büro ist vollkommen inakzeptabel, solange sich auch
nur ein einziger Nichtraucher darin aufhält.
Ja.
Außerdem macht es doch bei 3€ pro Päckchen gar keinen Spaß
mehr, zu rauchen.
Hi Reggi,
machs doch genauso wie Dein Chef. Schreibe jede Minute, die Du länger arbeitest auf und halts Deinem Chef vor die Nase. Als ich in meiner Firma anfing, hiess es auch „Hier ist ein Nichtraucherbüro“. Ok, damit kann ich leben und finde es auch in Ordnung so (Jahre im Raucherbüro einer Spedition lassen Dich ein Nichtraucherbüro selbst als Raucher geniessen). Als mein Chef mich auf meine Zigarettenpausen ansprach, hab ich ihm was gehustet (Nein, nicht weil ich rauche), und ihn auf meine Überstunden angesprochen, die nicht bezahlt werden. Seitdem kein Wort mehr. Seit kurzem haben wir auch einen Raucher-Aufenthaltsraum, der mir den Weg ins Lager erspart. Wenn man als Chef so eine Kleinkrämerei betreibt, sollte man einen Kurs über Mitarbeiterführung besuchen (mache ich gerade). Da lernt man, wie man Mitarbeiter motiviert und nicht, wie man sie verärgert.
Gruss Sebastian
die Bemerkung kann ich mir nicht verkneifen: Der Betrieb muß seinen Mitarbeitern keine Kiffer-, Trinker-, Popp- und Raucherräume zur Verfügung stellen und braucht den Damen und Herren der Belegschaft auch keine Pausen für die genannten Tätigkeiten einzuräumen.
Darüber hinaus kann der Betrieb auch für einzelne Betriebsteile oder generell ein Drogenverbot aussprechen, etwa vollständiges Rauchverbot, Verbot jeglichen Alkoholkonsums.
Ein Mitarbeiter eines großen Hamburger Betriebes versuchte vor ein paar Jahren vergeblich, sein Recht auf Zigarettenkonsum einzuklagen, nachdem in allen Räumen ein generelles Rauchverbot erlassen wurde. Immerhin steht jetzt auf dem Außengelände an der zugigsten, bestens einsehbaren Ecke ein winziger Wellblech-Unterstand … natürlich geht da keiner hin, der Weg ist weit und von ein paar hundert Augenpaaren beobachtet will sich keiner mehr als Süchtiger outen *g*.
Über die vermeintlichen Mitarbeiterrechte (ich will auf Firmenkosten und während der Arbeitszeit privat im Internet surfen, wieso hat der Chef etwas dagegen - meine Arbeitszeiten sind geheim, Überstunden sind meine Privatsache - ich bin süchtig und wo bleibt mein Rechtsanspruch, um der Sucht auf Kosten der Firma ordentlich nachzugehen) staune ich immer wieder.
Kaffeetrinker, Blasenschwache und Kaugummikauer brauchen auch
Zeit. Drei fünfminütige Arbeitsunterbrechungen bei acht
Stunden Arbeitszeit kosten Geld - stures Beharren auf Abzug
kostet Motivation. Korinthenkacker aller Länder, vereinigt
euch?
Rauchen im Büro ist vollkommen inakzeptabel, solange sich auch
nur ein einziger Nichtraucher darin aufhält.
Guten Morgen,
wie immer ist es auch beim Rauchen eine Frage der Menge. Raucht jemand im Büro gelegentlich eine Zigarette, wird diese „Tat“ kaum zum Thema für Verbote. Die Praxis sieht aber anders aus: Da gibt es neben Gelegenheitsrauchern stramme Dauerqualmer, die ihre Umgebung vollpesten, daß alles mit einem schmierig-braunen Teerfilm überzogen wird, Kleidung nimmt Kneipengeruch an, überall Kippen, Asche, stinkende Aschenbecher. Mancher lernt es nie, daß glühende Asche im Papierkorb gefährlich ist, angekokelte Tische und Teppichböden gehören bei einigen Menschen einfach zur gewöhnlichen Arbeitsplatzumgebung.
Es ist zu beobachten, daß die Arbeit nach dem Rauchbedürfnis eingerichtet wird. Die Zigarette wird noch zu Ende geraucht, dann folgt die nächste Erledigung. In anderen Fällen bleibt die Kippe im Mundwinkel, Rauch beißt in ein Auge des schräg gehaltenen Kopfes, mit dem anderen Auge wird noch mühsam auf das Arbeitsstück geblinzelt. Im nächsten Moment fällt garantiert die Asche an eine Stelle, wo sie Schaden anrichtet.
Wer das alles sieht und riecht, kann sich nur wundern, daß es überhaupt solche Diskussionen um das Rauchen geben kann. Die Kippen haben am Arbeitsplatz nichts verloren. Sie stehen in vielen Fällen einer professionellen Erledigung des Jobs im Wege.
Hallo!
Ich finde Deinen Chef etwas kleinkariert! Und die Argumentation,
alle Nichtraucher würden viel mehr arbeiten, als Raucher, hinkt!
Bei uns gibt es oft Gespräche unter Nichtrauchern, wie die Bundesligaergebnisse am Wochenende ausgeschaut haben oder ob es
in der Formel eins nun mit rechten Dingen zugegangen ist oder nicht. Solche Gespräche haben ja mit der Arbeit auch nichts zu tun und müssten dementsprechend als „verlorene Arbeitszeit“ hochgerechnet werden. Rücksicht nehmen, das ist denke ich selbstverständlich. Man sollte vielleicht mal bedenken, wieviel Zeit seines Lebens man an der Arbeit verbringt.
Klar, gesund ist es nicht aber angenommen alle Raucher hören ab sofort auf: wie sollte Eichel das Steuerloch stopfen? wie will Schily die innere Sicherheit bezahlen? die Arbeitslosen… und
wohin soll die EU die Subventionen geben, die sie z. Z. in den Tabakanbau gibt?
Was mich in diesem Job-Forum schon etwas wundert ist, daß es
eigentlich hauptsächlich um „Ansprüche“ auf irgendetwas geht.
Besonders unverständlich finde ich das „Recht auf Rauchen“. Ich
bin selbstständig und die Zeit, in der ich nicht arbeite wird
eben einfach nicht bezahlt.- Und das ist ganz
selbstverständlich. Würde ich einem Kunden erzählen (mit dem ich
ja auch eine Art Arbeitsvertrag habe) er müsste meine
Raucherpausen bezahlen wäre wohl klar was passiert…
Angestellte haben doch sowieso schon so viel Rechte, daß sie es
selber gar nicht mehr überblicken (wie man hier sieht).
Diese übertriebene Anspruchshaltung nervt mich ziemlich!
Hallo!
Mir ging es eigentlich weniger um Ansprüche, eher um ein wenig mehr Toleranz. Ich bin auch seit zwei Jahren in der Arbeitgeberfraktion und denke halt, man soll nicht alles ganz so eng sehen. Wenn man gut motivierte Leute hat, ist doch schon viel gewonnen. Wenn ich nur mit Mitarbeitern zusammen arbeiten müsste, die die Minuten bis zum Feierabend zählen - und umgekehrt, denen ich vorzähle, wieviel Minuten sie mit privaten Schwätzchen, Rauchen … oder so täglich verbringen …
Ich sehe es halt so: wer sich im Team wohlfühlt, bringt auch gerne Leistung. Da hat dann jeder was von. Usch