Hallo,
gestern war ein „Finanzoptimierer“ da, der nach seiner Analyse mit einige Empfehlungen gegeben hat.
Ich werde keine befolgen, da ich mich des Gefühles nicht erwehren konnte, er wollte nur das er die Provisionen kassiert. Meines Wissens ist es ungünstig bereits mehrere Jahre laufende Lebensversicherungen zu kündigen.
Er behauptete unter anderem, dass eine der Gesellschaften, bei der ich versichert bin, seit Jahren den Garantiezins nicht erwirtschaftet und eigenes Geld investieren muss.
Unabhängig davon ob es stimmt.
Gibt es eine Möglichkeit für Kunden die real erwirtschafteten Zinsen mehrerer Gesellschaften zu vergleichen?
Also zu sehen welche Rendite bestimmte Gesellschaften in den letzten Jahren erzielt haben?
Gruß
Paul
Hallo,
ein reiner Zinsvergleich bringt in der Regel wenig, da bei solchen Tabellen immer nur die Verzinsung des tatsächlich investierten Kapitals angegeben wird. Wie hoch die Kostenquote für Verwaltung, Versicherung und Vertrieb ist wird hier gar nicht angegeben, eine solche Tabelle ist also eigentlich völlig wertlos.
Es hilft vielleicht, anhand eines vorliegenden Angebotes die Nettorendite mit einem einfachen finanzmathematischen Programm einmal nachzurrchnen, da fällt einem durchaus schonmal das eine oder andere Auge aus…
Grüße
Laber
kassiert. Meines Wissens ist es ungünstig bereits mehrere
Jahre laufende Lebensversicherungen zu kündigen.
So ist es !
Er behauptete unter anderem, dass eine der Gesellschaften, bei
der ich versichert bin, seit Jahren den Garantiezins nicht
erwirtschaftet und eigenes Geld investieren muss.
Konnte er diese Behauptung belegen ?
Also zu sehen welche Rendite bestimmte Gesellschaften in den
letzten Jahren erzielt haben?
Es gibt von Zeit zu Zeit immer wieder Veröffentlichungen über Renditen verschiedener Versicherungsgesellschaften, z.B. in der Finanztest. Aber wie Michael schon schreibt, sind die Zinsen eine sache und die Kosten eine andere. Trotzdem kann ein Blick in einen Versicherungsvergleich helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Allerdings auch damit wirst Du nicht „die beste“ Versicherung finden. Denn wie gut Deine Versicherung wirklich ist, kannst Du beim Abschluß nicht wissen, Du erfährst es erst beim Ablauf.
Hallo Paul,
ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Entscheidend ist das was du nach Kostenquote bekommst. Über die Kostenquote versuchen die meisten Versicherer einen Mantel des Undurchsichtigkeit zu legen um zu verschleiern, wie maßlos sie sich an Kundengeldern bedienen.
Wenn von der Nettorendite dann auch noch die Inflation abgezogen wird bleibt oft so gut wie nichts übrig.
Auf „Vermittlung“ einer Bekannten hatte ich kürzlich einen Beuch eines Vermögensberater der DVAG im Haus. Ergebnis seiner „Analyse“ war dann meine laufenden LV´s zu kündigen bzw. beitragsfrei zu stellen. Stattdessen sollte ich die Rente PUR bei der Aachen Münchner Versicherung zeichnen.
Ergebnis meiner Analyse war: Das Angebot hätte seine Finanzen optimiert, die meinen ruiniert.
Gruß, Wilfried
In der Süddeutschen vom 26.04.2006 und im Manager-Magazinsind die Ergebnisse des MAP-Report zur LV 2006 in eine Bericht verarbeitet worden. Im Original gibt es noch die TOP 30 als Übersicht mit dem Ablaufleistungen eines fiktiven 30 Jahren alten LV-Vertrag. Dies ist allerdings nur ein möglicher Anhaltspunkt für die Verzinsung und die Nettorendite.
http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828…
http://www.gmx.net/de/themen/finanzen/vorsorge/versi…
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Hallo Paul,
sehe eine Versicherung zunächst doch einfach einmal wie einen Sparvertrag bei einer Bank mit einem „nicht festgeschriebenen Zinssatz“. Bei Vertragsabschluss wird Dir eine „voraussichtliche“ Ablaufleistung genannt die nur dann erzielt wird, wenn sich die Gewinnsituation des Versicherers nicht verändert. Hierunter fallen natürlich auch die nicht kalkulierbaren „Versicherungsfälle“ z. B. bei der Lebensversicherung die Leistungen bei Tod vor Ablauf. Im Gegensatz zum Sterbefall, wird hier schließlich eine vereinbarte Leistung fällig. Hierfür ist in dem von Dir zu zahlenden Beitrag somit ein „Risikozuschlag“ enthalten. Anders als beim Sparvertrag fallen zusätzlich noch Abschlusskosten und jährliche Verwaltungskosten an. Auf direkte Nachfrage nach diesen Kosten direkt bei der zuständigen Hauptverwaltung - also nicht beim Vertreter - werden Dir diese Kosten von vielen Versicherungen zwischenzeitlich mitgeteilt.
Es kommt aber auch auf sehr viele verschiedene eigene Kriterien in Deinem persönlichen Umfeld an, ob sich eine Lebens- oder Rentenversicherung lohnt oder ob eventuell alternative Geldanlagen interessant für Dich sein können. Ob Du nun Deine Versicherung weiterführen, kündigen oder beitragsfrei stellen sollst, kann ich nicht beurteilen. Ich kann Dir daher nur eine Empfehlung geben: Gerichtlich zugelassene Versicherungsberater analysieren gegen Honorar bestehende Verträge und sprechen Dir entsprechende Empfehlungen aus. Adressen findest Du im Internet unter www.bvvb.de.
Freundliche Grüße
Norbert
es ist doch absoluter quatsch die vergangenen 20 jahre oder 10, als basis zu nehmen, dass eine versicherung gute rendite erziehlt. denn manche versicherer sind in den letzten jahren, nachdem sie auch viel erwirtschaftet haben, schwer in finaznöte geraten. die kündigung einer LV nach mehreren Jahren ist grundsätzlich Verlust. besser ist es die bestehende lv ruhend und beitragsfrei zu stellen und eine andere gesellschaft, die auch das nötige finanzielle rückrad hat, zu nehmen. gute gesllschaften bennen auch ihren kostenfaktor. frag mich per e-mail.
gruss bruno
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