Hallo,
ich habe ein Tagesgeldkonto, bei dem die Zinsen jährlich gezahlt werden.
Monatlich sind da schon einige Buchungen, so dass ich am Ende des Jahres überhaupt nicht weiß, wieviel Zinsen dabei rauskommen.
Gibt es ein Programm, mit dem ich die Zinsen berechnen kann (die Bank macht das ja auch). Ich müsste eben sämtlich Buchungen und den Zinssatz eintragen…
Im Netz habe ich einige Zins-Berechnungs-Programme gefunden, aber die gehen immer davon aus, dass der Betrag das ganze Jahr über konstant bleibt und das krieg ich dann auch per Kopfrechnung hin 
Danke,
tommyboy
Bastel dir doch was in Excel… mit der Funktion „=D360“ sollte selbst die Tageberechnung kein Problem mehr sein.
Gruss Ivo
Hallo,
also ich habe mir da eine Excel-Tabelle gemacht.
Spalte A: Anlagesumme, z.B. EUR 1000,-
Spalte B: Zinssatz p.a., z.B. 3,5%
Spalte C: Rendite pro Jahr, z.B. 3,5% von EUR 1000,-
Spalte D: Rendite pro Tag, also Spalte C geteilt durch 365,25
Das ist super, weil man so mehrere Zeilen anlegen kann, in die man verschiedene Zinssätze eingeben kann. So kann man z.B. ruckzuck ausrechnen, ob es sich überhaupt lohnt, das Konto zu wechseln, weil es bei dem anderen Konto um 1% mehr Zinsen gibt. Man sieht dann also gleich, wie viel das pro Jahr ausmacht und kann sich dann entscheiden zu wechseln oder es sein zu lassen.
Schöne Grüße
Petra
Servus Petra,
nicht dass das viel ausmachen würde - aber ich bin nicht so sicher, ob es irgendwo eine Bank gibt, die mit 365,25 Zinstagen p.a. rechnet.
Außerdem kann man in der von Dir beschriebenen Tabellenstruktur in dieser Form keine unterjährigen Bewegungen unterbringen - und um diese geht es in der Frage offenbar.
Das Stichwort dazu heißt „Zinsstaffel“, die kann man je nach Gusto übrigens auch „von Hand“ rechnen. Das Prizip ist dabei, dass man den laufenden Saldo mit der Dauer gewichtet, während der er bestanden hat („Zinstage“), und die Verzinsung selber erst als letzten Schritt berechnet. Ist z.B. für Rechtsanwaltsfachangestellte ganz wichtig, wenn sie sich mit der Entwicklung einer verzinslichen Forderung im Zeitablauf beschäftigen und dabei mehr oder weniger unregeläßige Tilgungen berücksichtigen müssen.
Schöne Grüße
MM
Hi
nicht dass das viel ausmachen würde - aber ich bin nicht so
sicher, ob es irgendwo eine Bank gibt, die mit 365,25
Zinstagen p.a. rechnet.
Nö, je nach Art der Verzinsung mit 360, 365 oder 366 Tagen.
Vierteltage wären eher unpraktisch bei Zinsenverrechungen.
Das Stichwort dazu heißt „Zinsstaffel“, die kann man je nach
Gusto übrigens auch „von Hand“ rechnen.
Oder man sucht sich einen der Zinsstaffelrechner aus den Weiten des Netzes und läßt rechnen 
Gruß
Edith
Servus,
schade eigentlich. Das wäre doch ganz scharmant, wenn man sich z.B. auf Tuvalu sowas als Schmankerl einfallen ließe: „Das einzige Sparkonto mit astronomischer Präzision!“
Aber eigentlich ist ja der 30. Februar auch schon ein großzügiges Geschenk an den fleißigen Sparer…
Schöne Grüße
MM
Hallo,
Aber eigentlich ist ja der 30. Februar auch schon ein
großzügiges Geschenk an den fleißigen Sparer…
nicht wirklich. Daß das Geld an einem Tag verzinst wird, den es gar nicht gibt, findet grundsätzlich seinen Niederschlag im Zinssatz. Bei den kleinen Beträgen spielt es keine Rolle, so daß im Standardprivatkundengeschäft ein Monatsfestgeld, das am 28. Februar abgeschlossen wird, genauso verzinst wird, wie eines vom ersten März, aber bei größeren Summen spielt das sehr wohl eine Rolle.
Ich hatte mal einen Kunden, der Guthaben in Höhe von einigen zig Millionen unterhielt, die immer zum Monatsende fällig waren. Fünf Jahre lang wollte er immer zum Februarultimo von der Anlage in Luxemburg (act/360) auf Anlage in Deutschland (30/360) umschwenken. Fünf Jahre lang habe ich ihm erklärt, daß der Satz in Deutschland entsprechend geringer ist, aber er kam immer wieder damit an. Ende Februar 2004 habe ich ihm dann eine Woche vorher unaufgefordert eine Email mit der Erklärung geschickt. Dann war endlich Ruh. 
Gruß
Christian
Darf ich fragen was das bei dem konkreten Problem hilft?
Richtig ist dass er im Excel eine Zinsstaffelreichnung machen muss, wenn er verschiedene Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse berechnen möchte.
Noch falscher ist Spalte D: 365,25 Tage
Die gibt es nie:
Standardmässig ging ich vorher von 30/360 aus weil es sich um eine festgeldähnliche Anlage handelte
Weiter in frage kommen könnte natürlich die französiche Methode a/360 die eher bei Floatern zum Einsatz kommt, sowie IMSA Methode act/act und in seltenen Fällen die englische Methode act/365 die im Unterschied dazu das Schaltjahr nicht berücksichtigt.
365,25?.. nicht wirklich dabei.
Um Tage „act“ im Excel zu rechnen empfehle ich ier dann noch im übrigen eine Funktion DATEDIF(DatumA;DatumB;„d“)+1 zu verwenden…
Gruss Ivo