Hallo,
wir haben uns entschieden, ein Haus zu kaufen. Kaufpreis: 111.000,- €. Wir müssen zu 100% finanzieren, da wir nur das Geld für die Kaufnebenkosten + Renovierungen als EK haben.
Da sich die KfW momentan nicht rechnet und eine andere „Förderstelle“ das Haus als „nicht förderfähig“ erklärt hat müssen wir den gesamten Finanzierungsaufwand von einer Bank nehmen.
Der Banker hat uns geraten, die Gesamtsumme in 2 Darlehen zu splitten. In 60.000,- € und 51.000,- €.
Die Bank bietet uns bei einer 10-jährigen Zinsfestschreibung für den kleineren Betrag nom. 3,90% Zins an. Beim grösseren Darlehen nom. 3,60% Zins (ebenfalls bei 10 Jahren Zinsfestschreibung).
Beide Darlehen werden dann mit einem BSV abgelöst, bei denen der Zins bei effkt. 4,24% liegt.
Wir haben alles durchgerechnet und wir hätten nach Ablauf der 10-Jährigen Zinsfestschreibung der beiden Bausparverträge noch eine Restschuld und somit ein Zinsrisiko von ca. 25.000,- €.
Aber jeder sagt: Das Zinsnivau festhalten so lange es geht! Ist es sinnvoll, für das grössere Darlehen eine Zinsfestschreibung von 15 Jahren zu vereinbaren. Das kleinere Darlehen bleibt dabei bei einer 10-jährigen Zinsfestschreibung.
Die 60.000,- € auf 15 Jahre fest, würden wir bei der Bank für nom. 4,35% bekommen.
Uns sind niedrige (1% Tilgung) Raten/Monat das wichtigste. Wann wir dann letztendlich abbezahlt haben, ist zweitrangig. Lieber halten wir uns die Option der Sondertilgung offen, die bei dieser Bank bei 3% im Jahr liegt.
Was sollen wir machen? Beide Darlehen auf 10 Jahre festmachen mit anschliessendem Zinsrisiko nach BSV-Abzahlung. Oder das grössere (oder kleinere) Darlehen lieber auf 15 Jahre Zinsfestschreibung machen??? Und dafür länger gebunden bleiben, für einen weit höheren Zins…
Danke im Voraus!
Liebe Grüsse
Kerstin