Hallo,
nehmen wir an, eine Gemeinde möchte anhand der einfachen Kapitalwertmethode eine Investition überprüfen. Es sind über einen Zeitraum x die Einsparpotentiale = Einzahlungsüberschuss = Gewinn sowie die Anfangsinvestition gegeben.
Bei privaten Investitionen greift man zum Vergleich immer eine Vergleichsrendite des Unternehmens auf. Also bspw.
- die durchschnittliche Rendite der letzten Jahre oder
- ein Zinssatz einer langfristigen Anlage oder
- zur Not den Zins des aktuellen Bundesschatzbriefes
Wenn man eine öffentliche Investition hat, diese nicht Darlehensfinanziert ist, was nimmt man da? Die Gemeinde legt ja i.d.R. kein Geld an, sondern macht meistens nur weniger Schulden oder gibt weniger/mehr aus (Traum vom ausgeglichenen Haushalt).
Sollte man hier nur einfach die Inflationsrate zu Grunde legen? Diese sollte ja immer unter dem Zins einer einjährigen festen Anlage liegen…
Was könnt ihr empfehlen und warum?
Gruss vom
showbee