ich reise demnächst in die USA und will vor allem in die Nationalparks. Ankommen tu ich in Seattle und dann geht’s mit einem Mietwagen runter bis nach Zion. Der Flug geht dann wieder ab Salt Lake City.
Die Frage ist, wie ich mich innerhalb von Zion bewege (4 Tage). Ist da ein eigenes Auto von Vorteil oder steht das nur rum? Um Kosten zu sparen hab ich mir überlegt, dass ich das Auto auf dem Weg nach Süden lieber in Salt Lake City lasse und dann mit dem Bus nach Zion und wieder zurück fahre. Allerdings will ich auch einigermaßen flexibel bleiben.
Wär schön, wenn ich von Erfahrenen Tipps bekomme (auch gern zu anderen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg).
du bist dir darüber im Klaren, dass die Reise Seattle - Salt Lake City (SLC) ziemlich weit ist, wohl mehr als ein Tag. Im Prinzip nicht schlimm, denn auf US-Fernstrassen zu fahren ist im Vergleich zu D äußerst erholsam. Und dann gibt es da ja auch Einiges zu sehen. Im Internet findest du viele Reiseberichte!
Deine Kernfrage „Auto im Zion“? Ja, auf alle Fälle. Das gilt für alle Nat.Parks. Da gibt es kaum oder gar keine öffentlichen Verkehrsmittel!
Ich denke, mit einem Camper von SLC einen Bogen über Süd-Utah und Nord-Arizona schlagen ist das Beste. Das habe ich letztes Jahr gemacht, 3.700 km in 4 Wochen.
Stichwörter:
Arches, der liegt z.B. nur 3 - 4 Autostunden von SLC aus,
Canyonlands, hat mich mit am meisten begeistert,
Jeeptour von Moab aus,
Lake Powell, hmm, hmm, Bootsfahrten sind zwar super, aber extrem teuer, aber die Umgebung ist mit dem Grand Staircase, Escalante Nat. Monument unglaublich eindrucksvoll:
. Antelope Canyon,
. Horseshoe Bend,
. The Wave, wofür man ein Permit braucht, auf das du wohl keine Chance hast, 10 Permits werden jeden Tag unter 60 - 80 Leuten verlost,
. Toadstool Hoodoos, nur 20 min zu Fuss von der Strasse entfernt,
. Wahweap Hoodoos, Geländewagen + 20 min zu Fuss
Der Campground am Lake Powell ist allerdings recht teuer!
Grand und Brice Canyon natürlich
Capitol Reef würde ich nicht machen,
und der Zion, 2 Tage sollten reichen.
Tja, es gibt so viel dort auf vergleichsweise kleinem Raum. Googel mal 'n bisschen.
Den Camper nicht zu groß, es könnte Schwierigkeiten in manchen NPs geben. Und Camper und Auto unbedingt in D über ein Reisebüro buchen, das ist billiger und wohl auch versicherungstechnisch besser.
selbstverständlich habe ich mich schon etwas informiert und weiß, dass Seattle ein paar km von Zion weg ist. Allerdings habe ich das Internet wegen Zion noch nicht so durchforstet.
Vielen Dank für die ganzen NPs die Du mir da genannt hast. Brice hatten wir auch schon geplant. Und Du sagst 2 Tage Zion sollten reichen? hmm, wir wollen schon ein bißchen wandern und wo’s geht auch klettern. Ich werde einen Bekannten dort treffen, der sich mit den Sicherungsgeräten auskennt.
Wie isses eigentlich mit Zelten. Du sprachst von Camper, aber ich hab mir eigentlich gedacht, dass wir mit dem Auto in den NP reinfahren, auf dem Campingplatz unser Zelt aufschlagen und von dort Tagestrips machen bzw. von Campingplatz zu Campingplatz touren, wo’s grad spannend ist. Gute Idee?
um zum Zion zu kommen braucht man schon ein Fahrzeug. Im Park selber gibt es einen Shuttle-Bus der dich zu den wichtigsten Punkten und den Trailheads bringt.
um zum Zion zu kommen braucht man schon ein Fahrzeug. Im Park
selber gibt es einen Shuttle-Bus der dich zu den wichtigsten
Punkten und den Trailheads bringt.
Wobei vielleicht noch hinzuzufügen wäre, daß man zumindest in den Sommermonaten (ich glaube, bis einschließlich Oktober) diese Shuttles nehmen muß. Mit dem eigenen Fahrzeug darf man gar nicht in den Hauptteil des Parks. Da in der Hauptsaison der Parkplatz beim Visitor Center meistens hoffnungslos überfüllt ist, empfiehlt es sich darüber hinaus, das Auto schon in Springdale abzustellen und von dort mit dem ebenfalls kostenlosen Shuttle zum Park selbst zu fahren.
Ansonsten gibt es um den Zion Park herum auch noch ein paar
schöne Sachen zu sehen, die den Einsatz eines Fahrzeugs
dringend erfordern.
Da kann ich nur aus vollstem Herzen zustimmen. Ich sage nur „Coral Pink Sand Dunes“…
Viele Grüße
„Raven“
(im Herbst auch wieder in Utah unterwegs)
Und Du sagst 2 Tage Zion sollten reichen? hmm, wir wollen schon ein bißchen wandern und wo’s geht auch klettern.
Dann kann es natürlich mehr sein. Klettern im Zion kenne ich mich nicht aus, ich war diesmal gar nicht im Zion. Hast du bzgl. Klettern auch an den Yosemite NP gedacht? Der liegt ja fast am Weg von Seattle nach Utah. Muss ja nicht gleich der El Capitan sein )
Wie isses eigentlich mit Zelten. Du sprachst von Camper, aber ich hab mir eigentlich gedacht, dass wir mit dem Auto in den NP reinfahren, auf dem Campingplatz unser Zelt aufschlagen und von dort Tagestrips machen bzw. von Campingplatz zu Campingplatz touren, wo’s grad spannend ist. Gute Idee?
Im Prinzip ja, ich habe zwar keine Erfahrung mit zelten, ich denke aber, dass das kein Problem ist, ich meine, ich habe auch div. Zelter auf den Campsites der NPs gesehen. Erkundige dich mal zweckmäßig vorher, vielleicht findest du auch was auf den www-NP-Seiten. Die Campsites sind so eingerichtet, dass neben den Autostellplätzen hinreichend Platz ist. Überhaupt sind sie meist sehr gut und geräumig angelegt! Ich bin ein unbedingter Fan des US-Nat.-Park-Systems.
Hast du im Zion auch an die „Subway“ gedacht. Muss sehr interessant sein. Hike durch eine Röhre mit Fluss. Man muss Trekkingsandalen haben. http://www.synnatschke.de/subway/subway.html
Wär schön, wenn ich von Erfahrenen Tipps bekomme (auch gern zu
anderen Sehenswürdigkeiten auf dem Weg).
Mir sind noch ein paar Sachen eingefallen - ich werf’ dir (aus Zeitmangel) einfach mal ein paar Begriffe an den Kopf, dann kannst du im Internet vielleicht mal nachlesen. ;o)
Cedar Breaks National Monument
Red Canyon (Nähe Bryce)
Snow Canyon State Park (Nähe St. George)
Kolob Canyons („Ableger“ vom Zion an der I-15 ein Stück nördlich)
Coral Pink Sand Dunes (von Zion aus Richtung Kanab)
Ich weiß leider nicht, wieviel Zeit du insgesamt hast. Wenn du kannst, nimm unbedingt die Gegend um Moab mit (evtl. auf dem Rückweg nach SLC) - Arches und Canyonlands wurden ja schon erwähnt, aber da gibt’s noch viiiiiiiel mehr zu sehen (z.B. Dead Horse Point, Corona Arch, Fisher Towers). Und mit noch mehr Zeit böte sich ein Abstecher nach Page an - ich sag’ nur Lake Powell, Rainbow Bridge, Antelope Canyon (allerdings sehr überlaufen), Horseshoe Bend…
Wenn du noch konkrete Fragen hast, sag’ Bescheid. Ich hätte das gern näher ausgeführt, hab’ aber momentan leider nicht genug Zeit (bei diesem Thema komme ich immer ins Schwärmen, seufz).
Viele Grüße
„Raven“
(im Sept./Okt. wieder 5-6 Wochen im Südwesten unterwegs)