Für unser neues Heim wollen wir uns eine Zisterne gönnen. Der „harte“ Sommer hat ja wieder einmal gezeigt, dass man mit Wasser sinnvoll umgehen muß.
Hat irgendjemand schon Erfahrungen mit solchen Zisternen. Bis jetzt steht nur die Größe „fest“. Es werden 6m³.
Ich bin für jeden Tipp dankbar. Die Geschichte mit der Förderung für Toilettenspülung oder ähnlichen kann außen vor bleiben. Wir haben aus
Gründen der Genehmigung und keinen Ärger wollen daruf verzichtet.
Du hast geschrieben, dass dieser Sommer gezeigt hat, dass man sorgsam mit dem Wasser umgehen muß! Richtig!
Aber - dieser Sommer hat ganz deutlich gezeigt, dass eine Zisterne so gut wie nichts geholfen hätte. Ohne Regen, ist die größte Zisterne wertlos. Es sei denn, man gießt täglich nur mit der Gießkanne.
Lange Trockenzeiten bedeuten schnelle Entleerung der Zisterne und vorher : keine maximale Füllung. Das heißt, eine Trockenzeit die beginnt, beginnt nicht zwangsläufig mit einer vollen Zisterne.
Also : Kein Regen, kein Nachfüllen der Zisterne. Lange Zeit kein Regen : Die Zisterne ist sehr schnell leer. Selten Regen : Ebenfalls keine maximale Füllung.
Um über eine lange Trockenzeit zu kommen, braucht man einen Brunnen. Dieser ist meistens noch billiger, als eine gute, abgeschlossene Zisterne.
Die proffessionelle Bohrung kostet um die 200 bis 400 Euro, dazu die Pumpe mit Rückschlagventil. Und es bedeutet : Immer Wasser, auch in langen Trockenzeiten.
Für unser neues Heim wollen wir uns eine Zisterne gönnen. Der
„harte“ Sommer hat ja wieder einmal gezeigt, dass man mit
Wasser sinnvoll umgehen muß.
Hat irgendjemand schon Erfahrungen mit solchen Zisternen. Bis
jetzt steht nur die Größe „fest“. Es werden 6m³.
Wir haben eine mit 4m³, die hat diesen Sommer nicht gereicht, bei ca 450m² Garten/Wiese/Blumen.
Ein Nachbar von uns hat 6m³, die war letztes Jahr im Sommer mal leer, dieses Jahr etwas später (etwa gleicher Garten).
Man kann nicht genau sagen, wie groß sie sein muss, damit sie nicht leer wird. Schliesslich ist das vom Nutzungsverhalten, sprich von der zu bewässernden Fläche abhängig.
Unsere ist leer geworden, da wir ein großes Stück Wiese neu angelegt haben und dadurch wesentlich mehr wässern mussten. Ich denke mahl es hängt auch von der Art des Bodens ab. Wie kann das vorhandene Wasser gespeichert werden. Bei einer neu anzulegenden Wiese (mit Erde) empfiehlt sich, den Boden mit Lava und Bims zu versetzen. Die Steine sind sehr porös und speichern eine Menge Wasser.
Nur ob das notwendig ist, hängt von den Gegebenheiten ab.
Das ist richtig. VOR dem Brunnengraben die rechtlichen Fragen abklären. In vielen Gemeinden braucht man eine Genehmigung, da das Grundwasser angebohrt wird. Dann müssen ggf. Vorrichtungen geschaffen werden, damit dieses Wasser nicht in die Hausversorgung kommt - es könnte ja dem Wasserwerk Geld entgehen…
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Das ist richtig. VOR dem Brunnengraben die rechtlichen Fragen
abklären. In vielen Gemeinden braucht man eine Genehmigung, da
das Grundwasser angebohrt wird.
Das hört man immer wieder, aber wo ist es denn so?? Denn keine Gemeinde holt sich ihr Wasser aus dem Grundwasser unter der Gemeinde.
Dann müssen ggf. Vorrichtungen
geschaffen werden, damit dieses Wasser nicht in die
Hausversorgung kommt - es könnte ja dem Wasserwerk Geld
entgehen…
Wieo das??? Es ist nicht verboten mit Regenwasser zu waschen und die Toiletten zu spülen, also wird das Wasserwerk auch nichts gegen Grundwasser einwenden. Die Wasserwerke empfehlen sogar Regenwasser, ohne Blick auf verlorenen Gewinn.
Das ist richtig. VOR dem Brunnengraben die rechtlichen Fragen
abklären. In vielen Gemeinden braucht man eine Genehmigung, da
das Grundwasser angebohrt wird. Dann müssen ggf. Vorrichtungen
geschaffen werden, damit dieses Wasser nicht in die
Hausversorgung kommt - es könnte ja dem Wasserwerk Geld
entgehen…
nein, dem Wasserwerk sollte es egal sein, aber trotzdem muß das
Wasser aus dem eigenen Brunnen mit einer Wasseruhr gemessen
werden, damit die Abwasserrechnung stimmt.
Gruß Uwi
Hallo,
ich kann den Argumenten von Max nur zustimmen.
Bei richtiger Trockenheit sind 6m³ auch nicht wirklich viel.
Die Kosten sind aber erheblich, so daß sich solche Anlage
fast nie rentiert (bei angenommenen 20m³ pro Jahr mit 5€ pro
m³(Wasser+Abwasser) macht das gerade ca. 100€ pro Jahr.
Bei angenommenen 2000€ Kosten für die Gesamtanlage hast Du in
20 Jahren das Geld noch lange nicht wieder rein (wegen Folgekosten
und Zinsen).
Ein Argument bleibt allerdings. Wenn wegen Wasserknappheit
das Bewässern verboten wird, hat man immer noch eine Notreserve.
Gruß Uwi
Für unser neues Heim wollen wir uns eine Zisterne gönnen. Der
„harte“ Sommer hat ja wieder einmal gezeigt, dass man mit
Wasser sinnvoll umgehen muß.
Hat irgendjemand schon Erfahrungen mit solchen Zisternen. Bis
jetzt steht nur die Größe „fest“. Es werden 6m³.
Ich bin für jeden Tipp dankbar. Die Geschichte mit der
Förderung für Toilettenspülung oder ähnlichen kann außen vor
bleiben. Wir haben aus
Gründen der Genehmigung und keinen Ärger wollen daruf
verzichtet.
wir haben ca. 400 qm „Giesfläche“ in leichter Hanglage, also nichts aussergewöhnlich Grosses.
Im letzten Sommer haben wir während der Trockenzeit Jeden 2. Tag ca. 1000 Liter ausgebracht, eine Menge Arbeit. Aber selbst dies entspricht lediglich 2,5 Liter/qm, ist also fast „Nichts“.
Die Frage nach einer „gewöhnlichen“ Zisterne braucht bei realistischen Gartengrössen also gar nicht gestellt werden.
Die Regenwassernutzung für den Garten widerspricht sich ein wenig. Wenn man das Regenwasser braucht, ist der Tank schnell leer. Bunkert man zuviel Wasser, fängt es leicht bei Nichtbenutzung an zu stinken. Ich würde dir raten , wenn du ausschliesslich das Regenwasser für den garten nutzen willst, eine Tonne an das Fallrohr zu stellen und dort deine Entnahme zu tätigen. Je billiger desto effektiver. Ganz anders sieht die Nutzung für Toiletten aus. Aber dies hattest du nicht in Erwägung gezogen. Eine Annäherung über Grössen findest du unter www.intewa.de
was wird denn eine 6m³-Zisterne kosten? Ich halte da einen gebohrten Tiefbrunnen für effektiver. Du kannst ja mal einen Brunnenbauer kommen lassen. Kostet etwa 100,-€ je Meter (15 Meter sind üblich, falls Grundwasser vorhanden) inkl. Brunnenrohre, Hinterfüllung und Abdichtung gegen Oberflächenwasser. Die Pumpe (8bar) kostet inkl. Druckschalter etwa 650,-€. Wasser ist dann immer da. Ob du die Zisterne oder den Brunnen ohne Genehmigung errichtest, ist dann auch egal.