Hallo,
da demnächst der Kanalanschluss zu unserem Haus (Bj. 1936) gelegt wird, werden die bisherigen Gruben überflüssig. Wir verwenden ein 3-Gruben-System für Hausabwasser, und dank örtlicher Gegebenheiten würde sich anbieten, die letzte Stufe (baulich getrennt) als Dachwasserzisterne weiterzunutzen. Da stellt sich mir die Frage, wie das mit der Frostgefahr aussieht.
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Es handelt sich um einen ca. 3-4m tiefen Betonschacht mit der Kantenlänge (1m)2. Besteht die Gefahr, dass das Ding im Winter einfriert, wenn es nur mit „normalem“ Regenwasser (ohne Bewegung) gefüllt ist…?
Massnahmen dagegen…?
MfG
Michael Zettler
hallo,
das Volumen beträgt demnach max. 4m3. Da im Winter eher Schnee auf den Dächern liegt, und das Vorratswasser warscheinlich aufgebraucht sind, würde auch nichts einfrieren.
Aufgrund der Tiefe ist ein einfrieren eher unwahrscheinlich.
Rainer
Hallo,
Keine Sorge, eine mehrere meter tiefe Zisterne friert nicht zu. Aber nach außen muß ein Deckel drauf.
Schon 1m tiefer Bodenfrost kommt nur selten vor. (Bei Gartenmauern geht man 80cm mit dem Fundament in den Boden, um halbwegs frostfrei zu bleiben.)
Tschuess, Sven.
Habe selbst so eine Zisterne für Regenwasser
Ich habe selbst eine derartige Zisterne - ist vor 5 Jahren
„umgewidmet“ worden.
2 Kammern haben Betondeckel, 1 Kammer hat einen Stahldeckel -
wir haben kein Frostproblem.
Zuerst wurden die Kammern gründlich gedampstrahlt.
Wir leiten das Regenwasser in der gleichen Richtung durch wie
vorher die Fäkalien. Im Absetzbecken sammelt sich auch bei
Regenwasser genug Dreck.
Aus der 2. Kammer pumpen wir elektrisch.
Aus der 3. Kammer pumpen wir mit einer Handpumpe, wie sie für
Schlagbrunnen verwendet wird.
Was zu viel ist, geht von der 3. Kammer in eine Sickergrube.
Harald