ZItat gesucht im Sinne: Ich bin, was ich tue

Guten Tag,
ich suche für die Selbstdarstellung meiner gerade gestalteten Heimseite ein Zitat, am liebsten natürlich von jemand halbwegs Bekannten.
Das Zitat soll im Grunde ausdrücken, dass die ganze Heimseite mit meinen beschriebenen Aktivitäten eine Selbstdarstellung ist.
Also im Grunde sowas wie: an meinem Taten könnt ihr mich erkennen.
Hmm - war das von jemandem?

Ich würde mich über eure zitatenreiche Mithilfe freuen und euch sternchenreich danken.
Lieben Gruß
Kerstin

Hi!

Nimm doch was eigenes. Man könnte ja sonst den Eindruck bekommen, daß du nur eine Kopie bist.

Mir gefällt sowas viel besser als irgendwo zum 1000sendsten Mal den gleichen abgedroschenen Spruch zu lesen.

Grüße
Dusan

*der so ißt wie er ist*

Moin, Kerstin,

„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ - 1. Johannes 2,1-6.

Wie man leicht sieht, kann man mit derartigen Sprüchen schnell danebengreifen, vor allem, wenn der Spruch gar nicht zu dem passt, was man ausdrücken möchte.

Das Zitat soll im Grunde ausdrücken, dass die ganze Heimseite
mit meinen beschriebenen Aktivitäten eine Selbstdarstellung
ist.

So weit, so gut. Da hätte ich aber vermutet, dass das eh aus dem Inhalt hervorgeht. Wenn nicht, ist die Seite möglicherweise misslungen.

Also im Grunde sowas wie: an meinem Taten könnt ihr mich
erkennen.

Das ist für den Leser aber nicht so einfach: Berichte über Aktivitäten sind keine Taten.

Vielleicht ginge „Ich möchte an meinen Taten / meinem Wirken gemessen werden“. Oder meinst Du etwa „Ich bin, wie ich bin!“?

Gruß Ralf

Hi kerlueck,

Also im Grunde sowas wie: an meinem Taten könnt ihr mich
erkennen.

„Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die uns zu dem machen, was wir sind, es sind unsere Entscheidungen.“
(Dumbledore zu Harry Potter)

Abendgruß - Ted

Ebner-Eschenbach

Also im Grunde sowas wie: an meinem Taten könnt ihr mich
erkennen.

„Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Gruß Gudrun

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen
Hallo, Kerstin

Du hast die Qual der Wahl:

Descartes: „Ich bin, was ich denke.“
Fichte: „Ich bin, was ich tue.“
Marx: „Ich bin, was ich schaffe.“
Moderner Konsument: „Ich bin, was ich anschaffe.“
http://www.kath-kirche-kaernten.at/pages/bericht.asp…

Johannes: „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ (1. Johannes 2,1-6)
Schiller: „Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach Freiheit.“
Sprichwort: „Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.“
Hegel: „Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat.“
Bellermann: „Taten sind nicht immer ausreichend. Manchmal braucht man auch Zutaten.“
Adam: „Geht alle weg, ich mach das schon!“

Gruss
Adam

@Ralf und Dzúsan
Moin,

„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ - 1. Johannes 2,1-6.

Wie man leicht sieht, kann man mit derartigen Sprüchen schnell
danebengreifen, vor allem, wenn der Spruch gar nicht zu dem
passt, was man ausdrücken möchte.

Ja schon klar - deshalb frag ich ja hier.

Das Zitat soll im Grunde ausdrücken, dass die ganze Heimseite
mit meinen beschriebenen Aktivitäten eine Selbstdarstellung
ist.

So weit, so gut. Da hätte ich aber vermutet, dass das eh aus
dem Inhalt hervorgeht. Wenn nicht, ist die Seite
möglicherweise misslungen.

Nun das ist sie mit Sicherheit nicht, denn Maja* macht die und ich bin sicher, da gibt es kein mißlungen.

Also im Grunde sowas wie: an meinem Taten könnt ihr mich
erkennen.

Das ist für den Leser aber nicht so einfach: Berichte über
Aktivitäten sind keine Taten.

Nun es geht darum, das ich die allermeisten Selbstdarstellungen blöde finde und das es in der Tat so ist, das meine Arbeit und darum geht es auf meiner Homepage sehr sehr viel darüber aussagt, was ich bin und das hoffte ich durch so ein Zitat aussagen zu können.
Wenn sich keins findet - schade, dann finde ich einen anderen Weg.

Vielleicht ginge „Ich möchte an meinen Taten / meinem Wirken
gemessen werden“.

Nee - irgendwie geht es ja nicht um Bewertung.
Oder meinst Du etwa „Ich bin, wie ich bin!“?
Nun ja - irgendwie auch nicht.

Aber auch euch beiden (Dusan der Spruch mit dem Essen war klasse!!)
DANKE!
Gruß
Kerstin

Moin Ted,

„Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die uns zu dem machen, was
wir sind, es sind unsere Entscheidungen.“
(Dumbledore zu Harry Potter)

:smile:
Schon nicht schlecht, aber noch nicht ganz.
Vielen Dank
Kerstin

Also im Grunde sowas wie: an meinem Taten könnt ihr mich
erkennen.

„Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Schon sehr schön - ist ja im Grunde auch ein bißchen eine Aufforderung: probiert mich aus.
Und die Quelle ist auch nicht so abgedroschen.
Vielen Dank - selbst wenn es das nicht wird, ist es ein schönes Zitat
Gruß
Kerstin

Moin

Du hast die Qual der Wahl:

Descartes: „Ich bin, was ich denke.“
Fichte: „Ich bin, was ich tue.“
Marx: „Ich bin, was ich schaffe.“
Moderner Konsument: „Ich bin, was ich anschaffe.“

Da das alles Philosophen sind, bekomm ich Ärger mit meinem Mann, wenn ich die verkürze und/oder falsch zitiere. Der ist nämlich studierter Philiosoph. Und das ist es mir nicht wert.
Da such ich lieber noch ein bißchen.

Johannes: „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ (1.
Johannes 2,1-6)

Ja - das hab ich in der Zwischenzeit auch gemerkt. So ist das mit dem Gedächtnis, es ist nicht so zuverlässig, wie wir es uns wünschen.

Schiller: „Mein Geist dürstet nach Taten, mein Atem nach
Freiheit.“
Sprichwort: „Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang
deiner Taten.“
Hegel: „Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat.“
Bellermann: „Taten sind nicht immer ausreichend. Manchmal
braucht man auch Zutaten.“
Adam: „Geht alle weg, ich mach das schon!“

Vielen Dank - das macht zumindestens Spaß, auch wenn noch nicht das wahre wirkliche oder genauer gesagt: erhoffte dabei ist.
Gruß
Kerstin

Hallo Kerstin,

ich halte es mit Kant:

Handle so, daß die Maxime deines Handelns allgemeines Gesetz sein kann.

mfg

Dirk.Pegasus

Moin,

„Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist. Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau, was du tust.“ (Buddha)

Gruß,
Marion

Es ist nicht genug zu wissen,
man muss es auch anwenden.
Es ist nicht genug zu können,
man muss es auch tun.
Goethe)

Hallo Kerstin,
zwar eher eine Feststelung als eine Interpretation, aber schön:
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner)
(Ich kann mir aber gut vorstellen, daß sich bei Ringelnatz oder Busch etwas finden läßt, spontan fließt mir da gerade leider nichts ins Hirn).
Gruß Shebop

Ärger mit deinem Mann
Hi kerlueck,

Descartes: „Ich bin, was ich denke.“
Fichte: „Ich bin, was ich tue.“
Marx: „Ich bin, was ich schaffe.“

Da das alles Philosophen sind, bekomm ich Ärger mit meinem Mann,
wenn ich die verkürze und/oder falsch zitiere.
Der ist nämlich studierter Philiosoph.

Da bin auch ich sicher, daß du mit ihm Ärger bekommst. Das sind nämlich gar keine Zitate der drei genannten Philosophen, es sind bloß Karikaturen, und völlig sinnentstellte zumal.

„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ (1.Johannes 2,1-6)

Ja - das hab ich in der Zwischenzeit auch gemerkt.

Nur, daß es weder ein Johannes-Zitat ist (an der Stelle steht was ganz anderes), noch überhaupt ein Bibel-Zitat. Vielmehr findest du bei Matthäus 7.16 (Bergpredigt):
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“

Dafür noch was zu Trost:
George Sand: „Ihr könnt Taten verfolgen, nicht aber Überzeugungen, das Denken muß frei sein“

Gruß
Metapher

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schnell danebengreifen

Hi Ralf

„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ - 1. Johannes 2,1-6.

Wie man leicht sieht, kann man mit derartigen Sprüchen schnell
danebengreifen, vor allem, …

… wenn der Spruch gar kein Zitat der angegebenen Stelle ist.

(s.o.)

SCNR :smile:

Gruß
Metapher

Hallo,

Da das alles Philosophen sind, bekomm ich Ärger mit meinem
Mann, wenn ich die verkürze und/oder falsch zitiere. Der ist
nämlich studierter Philiosoph. Und das ist es mir nicht wert.
Da such ich lieber noch ein bißchen.

Warum machst Du es Dir nicht einfach und bittest Deinen Mann um Hilfe?
Wenn er Studierter Philosoph ist, und wenn das Grund zum Ärger sein sollte, dann kann er Dir doch sicher irgendwas Geistreiches „aus dem Ärmel schütteln“.

Gruß
Jörg Zabel

1 „Gefällt mir“

Mein armer Mann
Hallo Jörg,
vielen Dank für deine Worte.

Warum machst Du es Dir nicht einfach und bittest Deinen Mann
um Hilfe?

Mein Mann hat gesagt, da fällt ihm nichts ein und außerdem ist das mit den Philosophen so, dass man da immer ganz vorsichtig sein muß, weil alles immer mindestens drei Seiten hat.
Bei uns gibt es den Spruch: „Laß dich nicht mit Philosophen ein“, wenn auf eine einfache Frage eine komplizierte Antwort kommt.

Wenn er Studierter Philosoph ist, und wenn das Grund zum Ärger
sein sollte, dann kann er Dir doch sicher irgendwas
Geistreiches „aus dem Ärmel schütteln“.

Leider hat das nicht geklappt mit dem schütteln.

Und nur zu seiner Ehrenrettung: er ist gar nicht so schlimm, wie das klang mit dem Ärger. Echt nicht!

Gruß
Kerstin

Hallo Metapher,

Da bin auch ich sicher, daß du mit ihm Ärger bekommst. Das
sind nämlich gar keine Zitate der drei genannten Philosophen,
es sind bloß Karikaturen, und völlig sinnentstellte zumal.

Ja, nee?!
Da muß man echt vorsichtig sein, mit dem Sinn den es in alten Philosophien zu finden gibt und mit den jüngeren Philosophen ist es auch nicht immer einfach. :smile:

„An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ (1.Johannes 2,1-6)

Ja - das hab ich in der Zwischenzeit auch gemerkt.

Nur, daß es weder ein Johannes-Zitat ist (an der Stelle steht
was ganz anderes), noch überhaupt ein Bibel-Zitat. Vielmehr
findest du bei Matthäus 7.16 (Bergpredigt):
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“

Cool - das ist mal wieder ein Klassiker.

Dafür noch was zu Trost:
George Sand: „Ihr könnt Taten verfolgen, nicht aber
Überzeugungen, das Denken muß frei sein“

In diesem Sinne…
Schönen Sonntag
Kerstin

Gruß
Metapher