Zitate falscher Expertenprognosen gesucht

Hallo zusammen,

kann mir da jemand helfen? Ich google hier hilflos in der Gegend rum.
Ich meine, dass jemand mal gesagt hatte, dass es niemals einen
Homecomputer geben wird (Mr. Dell?). Oder dass das Fernsehen keine
Chance hat usw.

Danke!
Gruß
Tobias

Auch hallo.

Wie wäre es damit: http://www.maxeiner-miersch.de/dumm_gelaufen.htm ?

HTH
mfg M.L.

Hallo Tobias,
Hab kurz mal nach Esperanto gegoogelt und tatsächlich gefunden, was ich suchte, ein gewisser Hans Malv behauptet auf http://www.2-2.se/de/21.html etwa:

Unterschiede in der Aussprache werden stattdessen bei denen entstehen, die eine eigene Muttersprache haben, nicht bei denen, die sie als Zweitsprache erlernt haben.

Jeder Esperantist hat seinen eigenen Akzent; man erkennt oft ziemlich leicht am Akzent, woher derjenige kommt, auch wenn man die gleiche Sprache spricht.

Esperanto ist niemands Muttersprache und wird es auch niemals werden.

Es gibt etwa 2000 Muttersprachler des Esperanto auf der Welt. Ein Fakt, der die Aussage widerlegt.

Esperanto spricht man mit Ausländern, nicht mit seinen Landsleuten.

Da war der gute Herr Malv wohl noch nie auf einem Espi-Treffen. Esperanto spricht man mit Esperantisten, und da sind natürlich immer auch Sprecher der eigenen Sprache dabei.

Wenn man z.B. in Nigeria anfangen würde, Esperanto auf andere Art und Weise auszusprechen und neue Worte und Ausdrücke schaffen würde, hätte das nur zur Folge, dass andere das Gesagte nicht verstehen und die Nigerianer, die Esperanto benutzten um von anderen verstanden zu werden, würden ihre Aussprache korrigieren. Hier kann noch hinzugefügt werden, dass Esperanto bereits seit 115 Jahren existiert und bis zum heutigen Tage konnte man noch keine Dialekte feststellen.

Das stimmt bedingt. Es lassen sich lediglich geringe Änderungen, z.B. in der Wortstellung (da diese im Esperanto sehr frei ist) feststellen. Die Sprecher einiger natürlicher Sprachen neigen daher eher dazu, das Adjektiv *hinter* das Nomen zu stellen, als umgekehrt, wie es eigentlich üblich ist… aber von Dialekten würde ich da auch nicht reden.

Wer in Brasilien Esperanto spricht, hat die gleiche Aussprache wie die in Schweden.

Ziemlicher Blödsinn; man kann normalerweise auch einen deutschsprechenden Schweden von einem deutschsprechenden Brasilianer unterscheiden. Sogar Muttersprachler haben einen typischen Landesakzent. Man munkelt, die Italiener sprächen Esperanto am ehesten wie vorgesehen aus. Kann ich nicht beurteilen, da ich keine italienischen Esperantisten kenne. Hm.

Esperanto hat sehr klare Aussprache-Regeln und, falls es entgegen aller Vermutungen in Zukunt Unterschiede in der Aussprache geben sollte, wird sich dies sicherlich auf der ganzen Welt verbreiten.

Das mit den Ausspracheregeln stimmt, aber geringfügige Variationen in der Aussprache wird es immer geben und man kann nicht vorhersehen, ob diese sich in Zukunft noch viel weiter voneinander entfernen.

So; das sind meine Kommentare dazu. Ich merke im Nachhinein, dass das ein bisschen offtopic war, teilweise, aber ich denke, zumindest den 2. Punkt kann man bedenkenlos übernehmen.

Liebe Grüße,

  • André

Falsche Prognosen vor allem von ‚Astrologen‘

Hallo, Tobias

Falsche Prognosen werden vor allem von ‚Astrologen‘ verbreitet.

Hier einige Zusammenstellungen falscher Prognosen:

http://www.dominik-hartmann.de/lustiges/lachen/progn…
http://www.scientific.at/1998/roe_9802.htm
http://www.welt.de/data/2004/12/16/375299.html

Gruss
Rolf

Hallo Tobias,

Ich meine, dass jemand mal gesagt hatte, dass es niemals einen
Homecomputer geben wird (Mr. Dell?).

beim ersten Überfliegen scheint mir auf der von Markus empfohlenen Seite das Zitat, auf das Du hier anspielst, zu fehlen:

„I think there is a world market for maybe five computers.“
Thomas Watson sr., Präsident von IBM

Vermutlich handelt es sich allerdings um eine urban legend, vgl. http://en.wikipedia.org/wiki/Thomas_J._Watson#Famous…

Freundliche Grüße,
Ralf

Danke an alle!
Sehr schön. Ich hab was Gutes drin gefunden…

Tobias