Zitate von Graham, Buffet, Markowitz,

Hallo zusammen,

mich beeindrucken die Erkenntnisse von Benjamin (Christopher?) Graham, Warren Edward Buffet, Harry Max Markowitz, usw.
Ich suche eine Zusammenfassung von deren Börsenweisheiten.
Bislang erfolglos.
Gibt es eine solche Sammlung?

„Verkaufe niemals mit Verlust!“
Von wem stammt dieses Zitat?
Kostolany?

Ratlose Grüße
Fritz

Hallo,

„Verkaufe niemals mit Verlust!“
Von wem stammt dieses Zitat?
Kostolany?

eher von einem Idioten. Anleger, die diese „Devise“ befolgt haben, dürften in der Börsengeschichte im Schnitt die größten Verluste eingefahren haben.

Gruß,
Christian

„Verkaufe niemals mit Verlust!“
Von wem stammt dieses Zitat?
Kostolany?

Von einem Verlierer… so wie: Ich kann nicht mehr aussteigen… mein Verlust ist schon zu groß…

Diesen hier von Kostolany kann ich 100% zustimmen :wink::
Hat man Papiere, so zittert man, sie könnten fallen - hat man keine,
so zittert man, sie könnten steigen.

Habe gerade oben genannten Spruch bei google eingegeben und bekam als ersten Vorschlag: http://www.hitnrun.de/weisheiten.htm

Hallo Christian,

besten Dank für Deine rasche Antwort!

Ich nehme an, daß sich Deine Aussage auf die Anlage in Einzelaktien / Einzelfirmen beschränkt.
Insofern war meine Anfrage wohl zu sehr an „Börse“ geknüpft.

Für die Vermögensbildung mit Aktienfonds hat dieses Zitat, meiner Meinung nach, nach wie vor seine volle Gültigkeit.

Gruß Fritz

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Börsensprüche
Hallo JCK,

Dein Tipp führte zum Erfolg.
Unter
www.Börsensprüche.DE
fand ich das Gesuchte.

Vielen Dank!

Gruß (aus Vaihingen)
Fritz

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Hallo,

Für die Vermögensbildung mit Aktienfonds hat dieses Zitat,
meiner Meinung nach, nach wie vor seine volle Gültigkeit.

das sehe ich anders. Wer sich an seine Neuer-Markt- und Hightech-Fonds klammerte, hat deutlich mehr verloren, als jemand, der bei einem Verlust von 10% (oder wieviel auch immer) verkaufte. Man kann natürlich darauf hoffen, daß sich die Fonds auch wieder erholen, aber in der Zwischenzeit hat man viele andere (und bessere) Anlagemöglichkeiten verpaßt.

Gruß,
Christian

Ich nehme an, daß sich Deine Aussage auf die Anlage in
Einzelaktien / Einzelfirmen beschränkt.
Insofern war meine Anfrage wohl zu sehr an „Börse“ geknüpft.

Für die Vermögensbildung mit Aktienfonds hat dieses Zitat,
meiner Meinung nach, nach wie vor seine volle Gültigkeit.

Das wage ich zu bezweifeln.
Egal welche Anlage zu Boden geprügelt wurde, es bleibt ein schlechtes Investment (Egal ob Aktie, Fonds oder sonstwas).

Richtig finde ich da den Satz:
Kaufen und Halten funktioniert nur in Bullenmärkten. (Jeff Cooper)

Gruss Ivo

hallo fritz,

christian hat schon recht.
"Gewinnen kann man, verlieren kann man, aber zurückgewinnen: unmöglich… "
André Kostolanys beste Sprüche: http://boerse.ard.de/
dann rechts auf sein bild klicken.

zum thema: du musst sogar bei einer bestimmten entwicklung im verlust kaufen.
am intelligentesten ist natürlich, nur im verlust zu verkaufen und gewinne laufen zu lassen. dann natürlich peu a peu den stopkurs nachziehen. wenn der ausglöst wird, haste natürlich im gewinn verkauft, soll aber jetzt nicht beleuchtet werden.

strubbel
$:open_mouth:)

Hallo Christian, hallo Ivo, hallo Strubbel,- besten Dank für Deinen ARD-Tipp,

ich meinte damit ausschließlich den langfristigen Vermögensaufbau und nicht die kurz- oder mittelfristige Spekulation.

„Ich empfehle nicht meinen Lesern und Freunden, nicht am Neuen Markt teilzunehmen,- ich verbiete es ihnen.“
(André Bertholomew Kostolany)
Paßt hier doch,- auch wenn ich Graham, Buffet und Markowitz viel sachlicher finde.

Außer gut 5% Rohstoffe und Energie, habe ich keine Branchenfonds in meinem Depot.
Wohl aber knapp 1/4 Emerging Markets.

Ich befinde mich noch in der Ansparphase.
Mein schlechtester Fonds (Geheimtipp eines Investmentberaters einer deutschen Großbank) hat heute den Wert von 89,8% meiner Einzahlungen.
Mein bester Fonds (Tipp von Ralf dem Physiker / passives Investment nach Gerd Kommer) hat heute den Wert von 205,7% meiner Einzahlungen.
Gewinne oder Verluste sind es doch erst, nachdem man sie realisiert hat.
Davor sind es lediglich Kurs- oder Wertschwankungen.
Und damit kann ich leben,- auch mit heftigen.

In der Vergangenheit lag mein Aktienanteil nie über 50% meines Vermögens.
Künftig wird er nie unter 20% liegen.
Deshalb fließen meine derzeitigen Sparleistungen fast ausschließlich in mittelfristige (Sicherheit>Bundesobligationen) Anlagen.

Selbst wenn ich jetzt schon auf meine langfristige (Rendite>Aktienfonds) Anlagen zurückgreifen müßte, würde ich doch zunächst die Fonds verkaufen, die bis dahin am besten gelaufen sind.
Aber bis es (wenn überhaupt) soweit ist, hoffe ich, daß meinen Aktienfonds noch viele Bullen- und Bärenmärkte zum reifen bleibt.

Gruß Fritz

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Gewinne oder Verluste sind es doch erst, nachdem man sie
realisiert hat.
Davor sind es lediglich Kurs- oder Wertschwankungen.
Und damit kann ich leben,- auch mit heftigen.

Jein.
Es stimmt für dich als Privatperson in so fern, als dass du auf das Geld auch verzichten kannst, dass du in einem schlechten Investment vernichtet hast. (Während es in einem besseren zu einem Mehrwert geführt hätte)

Für Institutionelle Anleger schaut das ganz anders aus: Schliesslich sind sie gezwungen die entsprechenden Abschreibungen am Geschäftsjahresende vorzunehmen.
Also machen sie genau das was du bis zum St. Nimmerleinstag verschieben kannst, während du darauf hoffst, dass das Investnemt mal wieder irgendwann wieder den Einstandswert heraus holt.

Gruss ivo

hallo fritze,

jein. 98,5% sind auf ein jahr nicht viel. wenn es aber um vermögensvermehrung geht, müsstest du, wenn der verlust eine von dir festglegte grenze übersteigt, dennoch verkaufen.
langfristige anlage heißt nicht, verluste langfristig zu ertragen, sondern profitable anlagen lange zu halten.
also: alles was keine miete zahlt, fliegt raus.
heute auf n-tv ein tolles beispiel: da sagte ein infineon-aktionär, daß er so große verluste hätte, daß er den wert noch länger halten müsse.
genau so sollte es nicht sein.
nochmals der kleine hinweis: investitionen in rohstoffaktien sind keine diversifikation, da die korrelation zum aktienmarkt doch höher ist, als bei rohstoffen selbst.
es geht nicht nur darum, verschiedene aktienfonds zu haben, sondern über assetklassen und geographische gegenden zu streuen.

strubbel
r:open_mouth:)

Hallo Ivo, hallo Strubbel,

möglicherweise habe ich ein Verständnisproblem.

Angenommen, Ihr hättet Anteile eines MSCI-Welt nahen Aktienfonds.
Jetzt geht der Kurs um 10, 20 oder 30% ´runter.
Ihr würdet jetzt verkaufen, um den Verlust zu begrenzen?
Hhm,- hört sich aber nicht sonderlich antizyklisch an.
Bei mir würde dieses Szenario eher den Nachkaufreflex auslösen.

Welches andere Investment würde den mit diesem am wenigsten korrelieren?

Gruß Fritz


„Man riet mir, diese Aktie als Alterssicherung zu kaufen.
Es war ein toller Erfolg:
Innerhalb einer Woche war ich zum alten Mann geworden.“
(Eddie Cantor)

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Angenommen, Ihr hättet Anteile eines MSCI-Welt nahen
Aktienfonds.
Jetzt geht der Kurs um 10, 20 oder 30% ´runter.
Ihr würdet jetzt verkaufen, um den Verlust zu begrenzen?

Ja und zwar nicht erst bei 30%.

Hhm,- hört sich aber nicht sonderlich antizyklisch an.
Bei mir würde dieses Szenario eher den Nachkaufreflex
auslösen.

Ich würde statt dessen wieder einsteigen soblad ich glaube, dass der wert seinen Boden gefunden hat. (Sofern ich immer noch vom Wert überzeugt bin.)

Wie gut die Nachkaufenstrategie zur weiteren Geldvernichtung taugt sieht man am Beispiel „Turbodyne“ (der ein oder andere bekommt bei dem Namen heute sicher Kopfschmerzen).
Gibt es da nicht auch so nen Spruch der lautet „never touch a falling knife“?

Gruss Ivo

Angenommen, Ihr hättet Anteile eines MSCI-Welt nahen
Aktienfonds.
Jetzt geht der Kurs um 10, 20 oder 30% ´runter.
Ihr würdet jetzt verkaufen, um den Verlust zu begrenzen?

Ja und zwar nicht erst bei 30%.

Hhm,- hört sich aber nicht sonderlich antizyklisch an.
Bei mir würde dieses Szenario eher den Nachkaufreflex
auslösen.

Ich würde statt dessen wieder einsteigen soblad ich glaube,
dass der wert seinen Boden gefunden hat. (Sofern ich immer
noch vom Wert überzeugt bin.)

Hhm,- wenn sich jetzt der neue Boden nur als weitere Zwischendecke herausstellt, bei welchem Verlust …

Ich glaube, hier finden wir keinen gemeinsamen Nenner.

Ich wünsche Dir/euch ein schönes Wochenende.

Gruß Fritz


Wer die Papiere nicht hat, wenn sie fallen, hat sie auch nicht, wenn sie steigen. … oder so ähnlich!
(?)

Hallo Christian,

Der Idiot ist in diesem Fall der Ungeduldige. Wer etwas gestreut ist und viel zeit hat kann meistens seine Verluste aussitzen.

Gruß, Udo

„Verkaufe niemals mit Verlust!“
Von wem stammt dieses Zitat?
Kostolany?

eher von einem Idioten. Anleger, die diese „Devise“ befolgt
haben, dürften in der Börsengeschichte im Schnitt die größten
Verluste eingefahren haben.

Gruß,
Christian

Hallo,

Der Idiot ist in diesem Fall der Ungeduldige. Wer etwas
gestreut ist und viel zeit hat kann meistens seine Verluste
aussitzen.

und genau aus dem Grund sitzen viele Anleger noch auf den Verlusten aus den Zeiten des Neuen Marktes, während andere ihre Positionen mit x% Verlust glattstellten und sich daran „erfreuen“, daß sich die Steuer auf private Veräußerungsgewinne aufgrund von Verlustvorträgen eher auf null beläuft.

Gruß,
Christian

Erinnnerung an alte Zeiten…
…kamen bei mir auf, als ich das hier alles las, an Zeiten, als ich wie K.-H. Schäfer http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv… von diesem Wert überzeugt war. :wink:

War ein gutes (teures) Lehrgeld, hab da als Azubi 8.000 EUR gelassen, puuh.

Seitdem realisiere ich lieber nen Verlust, um dann in Ruhe abzuwarten, ist besser für die Nerven.

Gruß

Markus