Hallo liebe Literaturkundige,
nachdem ich soeben einige Zeit im Netz verbracht habe, wurde mir klar, dass ich nicht weiß wie ich am günstigsten vorgehe, wenn ich ein Zitat suche. Daher wäre ich sehr dankbar, wenn mir an einem aktuellen Beispiel erklärt würde wie Kundige vorgehen.
„Die Zugbrücke runter, den Ausfall zu wagen“
Ich vermute es ist von Franz Josef Degenhardt, weiß aber nicht, ob es aus einem Liedtext ist, oder aus einem seiner Bücher stammt.
Meine Vermutung gründet sich darauf, dass „FJD“ hinter dem Zitat stand. Zu dieser Buchstabenkombination fällt mir nur Franz Josef Degenhardt ein, es würde auch in den Kontext passen. Wenn jemandem ein anderer möglicher Verfasser mit diesen Initialen einfällt, würde ich mich freuen, wenn er ihn mitteilte.
Zunächst schon mal vielen Dank.
Sonntagsgrüße
Renate
Hallo, Renate,
die Zeilen:
„Ich bin dafür, den Ausfall zu wagen:
Zugbrücke runter, den Rössern die Sporen,
Lanzen voran, und ans Ufer sprengen.“
stammen aus dem Chanson „Am Strom und bei der Lorelei“ von F.J. Degenhardt.
Den ganzen Text kanst Du hier lesen: http://www2.lyrix.at/de/text_show/7ad871405281827e83…
Gruß
Eckard
Hallo Renate
„Die Zugbrücke runter, den Ausfall zu wagen“
Für eine Suche gibst Du den Satz mit Anführungszeichen bei Deiner
Suchmaschine ein. Wenn natürlich der Wortlaut nicht stimmt, wirst Du
nicht fündig werden.
Wenn Du nicht ganz sicher bist, wie der Satz heisst, kannst Du es auch
mit einzelnen, prägnanten Wörtern probieren und dann in den Ergebnissen
die Suche einschränken.
Gruss
Heinz
Hallo Eckard,
die Zeilen:
„Ich bin dafür, den Ausfall zu wagen:
Zugbrücke runter, den Rössern die Sporen,
Lanzen voran, und ans Ufer sprengen.“
stammen aus dem Chanson „Am Strom und bei der Lorelei“ von
F.J. Degenhardt.
Ich wusste, dass es lohnen würde HIER zu fragen, die Schnelligkeit (der Antwortenden) ist wiedereinmal ein „besonderes Extra“. Meinen herzlichen Dank für Beides.
Und für, drittens, den link. Den ich entfernt habe, damit nicht soviel Speicherplatz und Scrolltätigkeit erforderlich wird.
Ich bitte dich als „Sahnehäubchen“ (sozusagen „der Fluch der guten Tat“) um Hinweise, wie du das gemacht hast. Sofern du nicht sofort, auf Grund des -wie ich jetzt weiß, fehlerhaften- Zitates eine Ahnung hattest, dass es tatsächlich FJD zuzuordnen ist. Nur das Zitat einzugeben hat mich weder bei Google noch bei Wiki weitergebracht, auch nicht mit zusätzlicher Namensnennung. Und die weiteren Suchmaschinen, die mir bei Wiki *nicht-mehr-genau-erinnere* angeboten wurden, halfen auch nicht weiter. Was mich nun, mit dem neuen Wissen, auch nicht mehr wundert.
Asche auf mein Haupt! Mir fällt leider erst jetzt ein, dass ich in den Faqs hätte nachsehen sollen, ob es dort Hinweise zur Zitatsuche gibt. *gleich-nachholen-geh*
Vielen Dank für deine Hilfe und „Schönen Sonntag“-Wunsch aus Berlin
Renate
Hallo Heinz,
Dankeschön für deine Tipps. Das Zitat in Anführungszeichen zu setzen, das habe ich gemacht. Allerdings bekomme ich dann häufig den Rat, diese zu entfernen, wenn es keine Ergebnisse gibt. Das mit den prägnanten Wörtern, das werde ich mir merken.
Herzlichen Gruß
Renate
Zitatsuche - Weg zum Erfolg
Hallo, Renate,
zunächst habe ich es tatsächlich mit dem von Dir vorgegebenen Zitat versucht, was kein Ergebnis ergibt, wie Du ja weißt.
Als nächstes versuchte ich es mit „+Zugbrücke +Ausfall“ (ohne Anführungszeichen). Auch damit wurde es nichts Rechtes.
Also startete ich den dritten Versuch mit „+Zugbrücke +Degenhardt“ - et voilà! Der gesuchte Text fand sich im 11. Treffer.
Gruß
Eckard
„If at first you don’t succeed …“(Thomas H. Palmer (1782-1861) „Teachers Manual“)
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Nicht dass du Wert darauf legtest (wie ich weiß), auf’s Dankeschön schon.
Danke-Gruß
Renate
die bei deiner Geben-und-Nehmen-Frage dauernd an „Einkehr“, die von Uhland, bei dem Wirte, wundermild, denken muss. Aber da wird leider nur genommen. Doch ausführlich dankbar ist der Apfelesser wenigstens.