Hallo, mein Sohn hat ein Experiment mit einer Zitrone durchgeführt. Zwei Kupferdrähte sind an dem einen Ende in die Zitrone gesteckt worden, am anderen Ende ist das Messgerät angeschlossen. Ich bin Laie und habe mitbekommen, dass der Zitronensaft (Säure) leitet und somit Strom fließt. Je älter die Zitrone ist und somit das Experiment dauert, desto höher ist der Wert im Messgerät abzulesen. Ich hätte gedacht, dass wenn die Zitrone älter und somit trockener wird, der Strom nicht mehr so gut fließt und somit der Wert niedriger wird. Offensichtlich ist dem nicht so. Kann mir als Laien jemand auf die Sprünge helfen? Das wäre sehr nett. Im voraus vielen Dank und lieben Gruß von Marina Hollmann
Hallo Marina,
Zwei Kupferdrähte sind an dem einen Ende in die
Zitrone gesteckt worden, am anderen Ende ist das Messgerät
angeschlossen.
Grundsätzliches findest Du unter „Galvanisches Element“ bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Galvanisches_Element
Aber ich denke, dass die Versuchsbeschreibung nicht korrekt ist, da eigentlich zwei verschiedene Metalle notwendig sind.
Je älter
die Zitrone ist und somit das Experiment dauert, desto höher
ist der Wert im Messgerät abzulesen. Ich hätte gedacht, dass
wenn die Zitrone älter und somit trockener wird, der Strom
nicht mehr so gut fließt und somit der Wert niedriger wird.
Offensichtlich ist dem nicht so.
Bezieht sich das „Alter“ der Zitrone auf ein einzelnes konkretes Experiment? Du meinst also nicht, einmal eine frische und ein anderes Mal eine alte verschrumpelte Zitrone, hab ich das so richtig verstanden?
Möglicherweise spielt eine entstehende Oxidschicht zu Verschiebungen in der „Spannungsreihe“, das ist ein weiteres Schlagwort. Aus ihr kann man erkennen welche Spannung bei welchen Materialkombinationen erzielt werden.
Die Artikel sind leider eher wissenschaftlich orientiert, also, wenn Du damit nicht anfangen kannst, einfach vergessen. Leider habe ich auf die Schnelle keine Artikel gefunden, die alltagstauglich sind.
Frag Dein Kind nochmal, wie der Versuch ganz genau aufgebaut war. Vermtl. wird noch ein Nagel (aus Eisen) eine Rolle gespielt haben.
Gruß Volker
Hallo Marina,
Zwei Kupferdrähte sind an dem einen Ende in die
Zitrone gesteckt worden, am anderen Ende ist das Messgerät
angeschlossen.
An der Zitrone oder an den Drähten?
Ich bin Laie und habe mitbekommen, dass der
Zitronensaft (Säure) leitet und somit Strom fließt. Je älter
die Zitrone ist und somit das Experiment dauert, desto höher
ist der Wert im Messgerät abzulesen. Ich hätte gedacht, dass
wenn die Zitrone älter und somit trockener wird, der Strom
nicht mehr so gut fließt und somit der Wert niedriger wird.
Kommt darauf an WAS er misst.
Mit zwei identischen Metallen entsteht keine Spannung zwischen den Drähten.
Also kann er eigentlich nur den Widerstand des Elektrolyten messen, was mit deiner Beobachtung übereinstimmen würde.
MfG Peter(TOO)
Hallo Volker und Peter, vielen Dank für eure schnellen Antworten und sorry, dass ich mich so ungenau ausgedrückt habe. Mein Sohn hat vor zwei Wochen eine Zitrone und ein Messgerät mit zwei Kabeln genommen. Die Kupferenden der Kabel stecken in der inzwischen schrumpelig braunen Zitrone. Er wollte eine Zitronenbatterie aufbauen, hat aber offensichtlich das zweite Metall „vergessen“. Er lebt in dem Glauben, dass er die Spannung misst. Wenn ich Peter richtig verstanden habe, kann er aufgrund des fehlenden zweiten Metalls keine Spannung messen. Schade, dass er den Versuch nicht richtig durchgeführt hat, er muss morgen das Ergebnis präsentieren. In diesem Fall also: Studieren geht über probieren
Lieben Gruß von Marina