Hallo Leute,
seit Jahren stört mich folgendes Phänomen:
Wenn eine „brenzlige“ Situation eintritt, fangen meine Knie an zu zittern. Nicht unbedingt Angst macht sich breit, aber Aufregung welcher Art auch immer reicht aus, das Zittern (kaum merklich, sehr schnell) einsetzen zu lassen.
Einmal tief durchatmen reicht nur aus, um den nächsten Satz ohne vibrierende Stimmbänder rauszuwürgen.
Folgende Situationen, um Euch deutlich zu machen, dass es nicht Angst ist:
- Gespräch in der Kneipe mit US-Amis, wegen der Paceflagge unter der wir saßen. Lustig, informativ, feucht-fröhlich. Dennoch ein Thema (Irakkrieg, Krieg i.A.) dass mich „aufregt“ also zittern lässt
- Diesen Beitrag hier: ich komme mir manchmal vor… hmm… ich versuchs zu erklären: Ich denke manchmal, wie ein Stotterer spricht. Überschlagende Gedanken, zu langsame Zunge, Frust–> Zittern
- Ein harmloses Telefonant mit einem Mädchen, die ich seit 6Monaten nicht gesehen hat, einen Freund mies behandelt hat, generell ihre Mitmenschen beschissen behandelt: Sie meldete sich, nach dieser Zeit um eine Jacke von ihr wiederzuhaben; sie plapperte auf den AB.
Ich rief sie heute morgen zurück, sagte, dass ich ihre Klamotten zur Altkleidersammlung gegeben habe, sie uns nicht fehlt und legte auf.
Zittern.
MoannnnN!!! Das regt mich auf! Gibts da einen Trick? Hab ich in der Pupertät irgendwas vergessen zu justieren? Was steckt dahinter? Das fühlt sich an wie Adrenalin oder Dopamin oder irgendsoein -in… Wer kann mir helfen, ohne mich gleich beim Psychiater anzumelden?
Danke im voraus
aleX