Zivildienst im OP od. handwerklichen Bereich?

Hallo,

werde in 3 Monaten meinen Zivildienst antreten, muss mich aber noch zw. zwei Stellen entscheiden…bin mir derzeit noch unschlüssig darüber, welche Stelle ich annehmen sollte. Zur Auswahl steht auf der einen Seite die Tätigkeit in einem Möbellager eines Sozialamtes, wo sich quasi alles um die Lagerhaltung u. das Aufahren v. Möbelstücken dreht. Auf der anderen Seite dürfte ich meinen Zivildienst im Krankenhaus im OP-Bereich ableisten. Tätigkeiten hier: Einschleusen d. Patienten, Vor- u. Nachbereitung d. OP-Tische…bin mir nicht ganz sicher, ob ich dafür gemacht bin, ständig Blut zu sehen etc…jedoch fände ich dies ziemlich interessant.

Hat jemand v. euch mir einen Tipp wofür ich mich entscheiden sollte, und warum? Vielleicht hat jemand Erfahrungen in einem der beiden Bereiche gemacht u. kann mir diese empfehlen bzw. davon abraten.

Vielen Dank für Eure Antworten.

Hallo,

hab keine Angst - soviel Blut gibt es da nicht zu sehen…
Nimm die Stelle, auf die du dich freuen würdest. Spiel am Besten beide Situationen, wie sie am ersten Tag wären durch, die Stelle, bei der die meiste Freude in deinem Herzen ist - ist die Richtige!
Viel Spass
Irene

Hallo Wbr,

ich habe selbst im Zivildienst bei der Betreuung von Demenzkranken gearbeitet. Es war teilweise sehr herausfordernd und belastend. Dennoch bin ich dankbar, da ich dort wertvolle Erfahrungen gemacht habe. Ich kenne auch Leute, die als Hausmeister oder ähnliches gearbeitet haben. Sie verlassen den Zivildienst aber im gleichen geistigen Zustand, wie Sie Ihn begonnen haben. Also ist es quasi verlorene Zeit. Unterschätze nicht deine Fähigkeit, dich an neue Situationen anzupassen.
Guter Tipp:
Informiere dich auf jeden Fall, welche Angebote es für Zivildienstleistende gibt, z.B. die „Rüstzeit“ http://www.zivil.de/index.php?id=1137. Klingt altbacken, ist aber eine Woche Sonderurlaub zusätzlich zu dem normalen, von dem kaum Jemand Gebrauch macht, weil es nicht so bekannt ist.
Gruß,

Hi

Also die Stelle im OP ist bestimmt spannender. Du hast dort mehr Umgang mit Menschen und wenn du kein Blut sehen kannst, dann lernst du dort damit umzugehen. Soviel wird das auch nicht sein da, du nicht direkt am OP-Tisch stehen wirst.
Das beim Sorialamt stelle ich mir eher trocken vor.
Entscheiden musst du das aber selbst.
Viel Glück dabei

LG
camafi

Hallo zusammen,

erstmal herzlichen Dank für eure hilfreichen Antworten. Ich habe eine Entscheidung getroffen!!! :wink:
Ich denke das Aufbauen bzw. Umherfahren v. Möbeln wäre womöglich ein einigermaßen angenehmer Job gewesen. Nicht allzu stressig u. relativ bequeme Arbeitszeiten. Persönlich bringt mich dieser allerdings nicht sehr weit, weshalb ich mich letztlich für die Tätigkeit im OP-Bereich entschieden habe. Eure Argumente haben mich dabei natürlich bestärkt und positv beeinflusst, sodass ich in Zwischenzeit m. gutem Gewissen behaupten kann: Ich probiers einfach mal u. werde engagiert an die Sache rangehen :wink: Obwohl ich meine berufliche Zukunft nicht im medizinischen Sektor sehe, bin ich aus irgendwelchen Gründen neugierig u. daran interessiert zu erfahren, wie das im OP so alles abläuft…vllt. gefällts mir ja wirklich u. kann mich an die Dinge, die mich vor einiger Zeit noch an der Tätigkeit hinderten, gewöhnen u. evtl. (noch ein wenig vorhandene) Hemmnisse ablegen. Falls nicht konnte ich immerhin lehrreiche u. prägende Erfahrungen sammeln. Menschlich, so denke ich, wirds mich auf alle Fälle weiterbringen…
Deswegen: Nochmals besten Dank für eure Tipps! 8)

hallo lieber junger mann,
ich habe dir nach deiner anfrage geantwortet, aber etwas falsch gemacht. die antworten sind wohl nie angekommen und jetzt hast du ja schon alles hinter dir. ich hoffe du hast dich richtig entschieden und bist schon in der weiterführenden berufsausbildung gelandet.
ich wünsche dir alles gute und viel erfolg in deinem weiteren leben.