Andreas,
Du sprichst von Zeitverschwendung beim Ableisten des Zivildienstes mit Blick auf das Studium… Ich weiß zwar nicht, welche Vorstellung Du vom Zivildienst hast, aber es gibt eine Vielzahl von Jobs, die man im Zivildienst erledigen kann. Oft hängt dies auch vom körperlichen Befinden des Zivis ab (ich glaub es gibt diese T1, T2, T3 Staffelungen, ist bei mir schon was her).
Als Beispiel gibt es (was ich auch vorher nicht wusste) auch Jobs in der Verwaltung, in denen man doch sehr viel mit PCs und Netzwerken , etc. arbeitet und da Du eine Informatikkaufmann-Ausbildung gemacht hast, käme dies Dir wohl entgegen.
Du hast eine Ausbildung gemacht und willst studieren. Dann wird das wohl an einer Fachhochschule geschehen. Ich kenne Deinen Studiengang zwar nicht, aber an den meisten FHs benötigt man Praktika, welche im Curriculum festgeschrieben sind. Ein an das „Studium angepasster“ Zivildienst kann dann u. U. als Praktikum anerkannt werden (neben Deiner Ausbildung). Dann hast Du diese Zeit schon mal gespart.
Das mit der Kohle stimmt, aber da Du ja Karriere machen willst, wirst Du später genug Geld verdienen, um jetzt diese Durststrecke wegstecken zu können.
Ich stimme den anderen zu, die sagten, dass Personalchefs und deren Mitarbeiter gezielt auch nach dem Wehr- und Zivildienst fragen werden. Und dann mit einem fetten Grinsen zu sagen: „Den hab ich getrickst umgangen!“ wird nicht mit Applaus, sondern mit Skepsis bedacht.
Sieh den Zivildienst eben von mir aus als notwendiges Übel an, aber totalverweigern (“ Also, gleich mal tacheles: Ich will den Dienst drücken,…“) ist auch meiner Meinung nach superegoistisch.
Den Tipp mit dem Katastrophendienst kann ich in Deinem Fall auch nur unterstützen. Den hättest Du z. B. auch schon während Deiner Ausbildung anfangen können.
Der Zivildienst dauert auch nicht ein Jahr, sondern 10 Monate. Wenn Du diese Zeit geschickt legst, kannst Du möglicherweise die Wartezeit bis zur Aufnahme des Studiums überbrücken.
Erkundige Dich mal im Netz über die Möglichkeiten von Zivildienst, z. B.:
) eine Karriere gemacht haben 