Genauer gesagt soll eine Hirnwasserprobe über das Rückenmark gemacht werden.
Ich habe bisher leider soviel Negatives darüber gehört (Fehlerquelle groß, bleibende Schäden, etc).
Nein, es ist keine Fehlinformation.
Manche Punktionstests zeigen ein negatives Ergebnis an, obwohl man eigentlich positiv ist (Durchlässigkeit der Blut-Liquor-Schranke). Des weiteren sollte geachtet werden, dass die Prozedur möglichst steril vollzogen wird.
Es kommt naturülich auch darauf an, wo die Entnahme vollzogen wird.
Am „besten“ ist es zwischen den 3. und 4.Lendenwirbeln, soweit ich das weiß.
Weswegen wird die Hirnwasserprobe gemacht, wenn ich fragen darf?
Manche Punktionstests zeigen ein negatives Ergebnis an, obwohl
man eigentlich positiv ist (Durchlässigkeit der
Blut-Liquor-Schranke).
Wieder einmal knapp vorbei. Die Blut-Liquor-Schranke verhindert den übertritt von Stoffen vom Blut in den Liquor, nicht umgekehrt.
Stoffe, die Blut sind, suche ich dort, nicht im Liquor.
„Knapp vorbei?“
Das gleiche könnte ich auch schreibn, weil man meine Beiträge nicht korrekt durchliest.
Wegen der Filterung der Blut-Liquor-Schranke, darum ging es ja auch in meinem Artikel.
Stoffe aus dem Blut/Pathogene werden hier gefiltert, so kann ein falsch-negatives Ergebnis entstehen.
Umgekehrt würde es keinen Sinn ergeben, oder?
Was ist hier jetzt knapp vorbei?
dieses ganze Negative, was du liest, zeugt zum einen von selektiver Wahrnehmung, andererseits ist es Abbild der mittlerweile umfassend notwendig gewordenen Patientenaufklärung: Den Patienten wird jede noch so kleine potentielle Nebenwirkung oder Folgeerscheinung nahe gelegt, damit für den Fall der Fälle, dass geklagt wird, dokumentiert wurde, dass der Patient in allen Einzelheiten aufgeklärt wurde. Das heißt auch, dass Patienten von lauter komischen, angsteinflößenden Dingen hören und lesen, die sie nicht recht zuordnen können oder erst gar nicht verstehen.
Wer will sich schon nach Worten wie Lymphangitis, Thrombophlebitis, Sepsis, Multiorganversagen, Tod als mögliche, höchst seltene Nebenwirkungen einer Nadel noch Blut abnehmen lassen?
Lass dich vom Arzt aufklären, lass dich von google nicht verrückt machen und wäge ab, ob das minimale Risiko dieser Untersuchung für dich die Vorteile einer gesicherten Diagnose (mit möglicherweise anschließender Therapie, Besserung des Zustandes und Heilung) überwiegt.
Eigentlich schon, aber wenn das nicht der Fall ist, dann erhält man möglicherweise solche Ergebnisse.
Ich wollte das mal klar stellen, bevor man mir Unwissen unterstellt wie das von Dr Priamos der Fall war.
Es ist weniger Unwissen als hin und wieder Halbwissen, was dir unterstellt wird. Das ist an sich ja vollkommen in Ordnung, allerdings sollte man es auch als solches kenntlich machen.
Naja… darüberhinaus fällt mir nicht ein einziger Fall ein, in dem man den Liquor blind auf irgendwelche Pathogene untersucht, ohne vorher eine Blutprobe analysiert zu haben, zumal man weiß, welche Erreger in einer Liquoruntersuchung nachgewiesen werden könnten.
Ja, deswegen frage ich den Patienten weswegen die Liquoruntersuchung gemacht wird.
Zum anderen habe ich auch von einigen Fällen gehört, wo bestimmte Ärzte sinnloser Weise Liquor abgezapft haben, um diesen an Pharma und Forschung zu verkaufen (natürlich ist hier nur von „gesunden“ Patienten die Rede).
Versteht mich nicht falsch, ich prangere Ärzte nicht an, aber es gibt immer schwarze Schafe - in jedem Beruf.
ich hatte 2004 eine Liquorpunktion. Wie Du siehst, lebe ich noch.
Nebenwirkungen? Keine, außer, dass ich vorsorglich krankgeschrieben war im Anschluss - viele Leute bekommen Kopfweh.
Ich hatte kein Kopfweh, keine Schmerzen an der Einstichstelle, auch keinerlei schmerzen bei der Punktion selbst.
Und was das schlimmste ist: die Krankschreibung brachte mir auch nichts. Ich bin nämlich Lehrerin, und es waren Ferien.
Ja, deswegen frage ich den Patienten weswegen die
Liquoruntersuchung gemacht wird.
Haben Sie Patienten?
Zum anderen habe ich auch von einigen Fällen gehört, wo
bestimmte Ärzte sinnloser Weise Liquor abgezapft haben, um
diesen an Pharma und Forschung zu verkaufen (natürlich ist
hier nur von „gesunden“ Patienten die Rede).
Das ist die Behauptung einer Straftat namens Körperletzung. Wie wäre es, statt hier Behauptungen in die Welt zu setzen, mit klaren Angeben, wer denn die „bestimmten“ Ärzte sind? Möglichst so, daß die Staatsanwaltschaft etwas damit anfangen kann.
In dieser Metapher versetzte ich mich in die Lage eines Arztes - soviel zur Ich-Interpretation.
1.Wenn ich hier bestimmte Namen nennen würde, dann würde auf mich vielleicht eine Klage zukommen.
2.Habe ich das selbst nicht erlebt, ich habe von solchen Fällen gehört.
3. Wie bereits gesagt gibt es immer solche schwarzen Schafe und oft werden auch iatrogene Fehler begangen.
Auch wenn Sie in Ihrer langen Laufbahn eine Technik lange praktiziert haben, kann immer ein Fall kommen, wo man einen Fehler macht.
Sie haben eine medizinische Ausbildung und vermutlich noch Weiterbildungen, das ist hervorragend.
Trotzdem sind Wir alle dennoch nur Menschen.