Wenn man beruflich bedingt täglich durch Zollgebiet muß, kann es ja sein, dass man früher oder später mal in eine Kontrolle kommt.
Untersucht der Zoll nun das Auto sehr gründlich, d.h. baut Türverkleidungen ab, Sitze aus usw., muß er dann auch dafür sorgen, dass das Auto dann auch wieder zusammengebaut wird? Vorausgesetzt er hat nichts gefunden.
Oder hat man dann einfach Pech gehabt und sitzt vor den Einzelteilen?
Das kann ich eigentlich nicht glauben, denn dann wäre man ja vollkommen der Willkür des Zolls ausgeliefert.
hi
bevor die den Wagen sooo auseinanderpflücken, müssen die aber schon einen Verdacht/Anhaltspunkt haben.
Einfach aus Willkür/Stichprobe heraus wird das nicht erfolgen
aus jahrelanger leidvoller Erfahrung (in D,F,B,CH,NL) kann ich dir sagen „jein“. Bei einer normalen Kontrolle werden sie dir wohl nicht die Tuerverkleidungen o.ae. abbauen, aber die komplette Kiste ausraeumen, Lautsprecherverkleidungen abmachen, Reserverad raus etc. Das kannst du dann wieder selbst einraeumen. Zum Glueck untersuchen sie mittlerweile zum Teil die Hohlraeme in den Tueren mit einem Endoskop und machen dadurch nichts kaput. Wenn sie die Karre zerlegen wollen bringen sie diese dann in eine Zollwerkstatt, und wenn sie nichts finden bauen sie die auch wieder zusammen (zumindest in Deutschland). Womit ich mehrmals Probleme hatte war der Drogenhund, denn nach dem der durchs Auto gefuehrt wurde waren Teile im Innenraum zerkratzt, und auf meine Beschwerde dbzgl. erntete ich nur Schulterzucken.
bevor die den Wagen sooo auseinanderpflücken, müssen die aber
schon einen Verdacht/Anhaltspunkt haben.
Einfach aus Willkür/Stichprobe heraus wird das nicht erfolgen
Oh, schön wärs! Ich habe beruflich viel mit dem Zoll zu tun…
Was die teilweise eindeutig aus reiner Langeweile machen ist nicht zu glauben! Ich habs auch nicht geglaubt bis ich es selbst erlebt habe…
Womit ich mehrmals Probleme hatte war der
Drogenhund, denn nach dem der durchs Auto gefuehrt wurde waren
Teile im Innenraum zerkratzt, und auf meine Beschwerde dbzgl.
erntete ich nur Schulterzucken.
Ich nehme mal an, der Hund hat nichts gefunden
Gibts es denn da keine übergeordnete Stelle von der mann dann eventuelle Reperaturkosten bezahlt bekommt?
Wenn man nichts gemacht hat, kann der Staat doch nicht einfach mein Auto ruinieren?
tja, je nach dem wo das ganze passiert wirds dann vieleicht schon schwierig, bei mir war es 2mal in Frankreich der Fall und einmal in Deutschland. Das Problem ist vor allem die Beweispflicht, denn man muss ja nachweisem das die Kratzer nicht schon vorher da waren.
tja, je nach dem wo das ganze passiert wirds dann vieleicht
schon schwierig, bei mir war es 2mal in Frankreich der Fall
und einmal in Deutschland. Das Problem ist vor allem die
Beweispflicht, denn man muss ja nachweisem das die Kratzer
nicht schon vorher da waren.
Ich hatte das ein mal in D im Dreiländereck D/F/CH. Ich sagte den Beamten, dass der Hund gerne das Auto durchsuchen darf, aber erst nach dem ich Fotos gemacht habe und der Beamte dem Hund Socken verpasst hat.
Die Fotos waren kein Problem, da war ich nach einer Minute mit durch, habe immer eine billige Digi-Cam im Auto. Das mit den Socken war schon aufwendiger und hatte eine mehr als halbstündige Diskussion zur Folge. Aber dann auf ein mal, von einer Minute zur anderen, ging es - der Hundeführer hatte Hunde-Socken im Auto, die hat er dann etwas widerwillig dem hund verpasst und er konnte das Auto durchsuchen. Hat natürlich nichts gefunden.
Also bei solchen Sachen immer auf Hunde-Socken bestehen, dafür gibt es die, die sollte jeder Hundeführer dabei haben! Damit ist ein Zerkratzen nahezu ausgeschlossen - es sei denn der Hund findet etwas, denn dann kratzt er wahrscheinlich intensiver (aber dann sind die Leute eh selbst schuld).
Für Leute, die täglich über die Grenze pendeln, empfiehlt es sich vielleicht, für den Fall der Fälle die Hundesocken selbst parat zu haben. Dann gehts vielleicht schneller als bei mir, wo der Beamte doch tatsächlich selbst in seinem Auto auf Suche nach Söckchen gehen musste statt in meinem nach Drogen zu suchen…