Hi, ein halbes Jahr zoloft(taeglich 150mg), aber Wirkung nicht stark genug. Der Arzt hat dann Trevilor verschrieben, nehme 150mg seit eine Woche. Das Zeug zeigt noch keine Wirkung. Wie lange noch muss man warten, zu wissen, ob es wirklich gut fuer mich ist?
Hi, ein halbes Jahr zoloft(taeglich 150mg), aber Wirkung nicht
stark genug. Der Arzt hat dann Trevilor verschrieben, nehme
150mg seit eine Woche. Das Zeug zeigt noch keine Wirkung. Wie
lange noch muss man warten, zu wissen, ob es wirklich gut fuer
mich ist?
Mit dem ZOLOFT st’s nun auch für einen Mediziner klar, dass es das ncht ist… Wenn Sie TREVILOR eine Chance geben wollen, dauerts vielleicht nochmals 15 Tage…
Schon heute würde ich erstens in ne Psychotherapie gehen, die diesen Namen verdient, anstatt auf Medizin zu warten. Jeden Tag gehen / spazieren / laufen wär auch nicht daneben (schon ab heute…), und nach 10-15 Tagen spätestens würd ich ne Alternative (AMINAS / siehe auch INFOS zu AMINAS auf www.therapiedschungel.ch) nehmen…
Liebe Grüsse
Hallo,
es wundert mich, dass du die Medikamente gleich in der gewünschten Dosis verschrieben bekommen hast. Normalerweise werden solche Medikamente schrittweise gesteigert, bis die Normaldosis erreicht ist. Außerdem sollte bei einem Wechsel von einem zum nächsten Medikament - zumal es sich bei dir ja um unterschiedliche Wirkstoffgruppen handelt - das eine schrittweise herunterdosiert und das andere entsprechend zeitgleich schrittweise heraufdosiert werden. Ein abruptes Absetzen kann genau das Krankheitbild - auch wenn das Medikament nicht gewirkt hat - verstärken. Bei Psychopharmaka dauert es normalerweise 4 bis 8 Wochen bis eine Wirkung auftritt. Da ich kein Mediziner, sondern Psychologin bin, rate ich dir dringend mit deinem Arzt darüber zu sprechen.
Außerdem würde ich dir zusätzlich zu einer Psychotherapie oder einer Selbsthilfegruppe raten, da Psychopharmaka das Problem nicht „lösen“, sondern nur überdecken.
Gute Besserung, Cindy
Hi Du,
jenachdem wie Deine Beschwerden sind, kann die Wirkung von Trevilor - meiner Erfahrung nach - schneller oder weniger schnell eintreten.
Trevilor muss man ja von der Dosis her langsam erhöhen. Es kann also sein, dass Du von Deinen 150 mg erst in 3 - 4 Wochen eine positive Veränderung spürst, oder dass Du dann die Dosis - nach Absprache mit Deinem Arzt - auf 225 mg erhöhen musst.
Bei mir war es jedenfalls so. Dann hat es aber gut geholfen, wobei ich aber auch andere Maßnahmen ergriffen habe, wie Autogenes Training, Logotherapie, Stressreduktionsschulung und vor allem viel Sport (mindestens 3 x pro Wochen 30 min ordentliches Herz- Kreislauftraining, so dass Du gut ins Schwitzen kommst, danach fühlt man sich SOFORT viel besser).
Sehr geholfen hat mir auch das Buch „Neue Medizin der Emotionen“ von David Servan-Schreiber. Hier ein Link: http://www.medizin-der-emotionen.de/
Später, wenn Du dann Trevilor nicht mehr brauchst (bitte mit dieser Entscheidung ruhig warten und gut mit Deinem Arzt besprechen), wirst Du mit dem Absetzen eine kleine Herausforderung haben. Aber lass Dir bloß keine Angst einjagen, wenn Du irgendwo liest, es würde gar nicht gehen, abhängig machen oder ähnliches. Das Absetzen ist möglich, wenn auch mit Nebenwirkungen zu rechnen ist. Hier kann man sich in Geduld üben und die eigene Frustrationstoleranz aufbauen.
So, melde Dich, wenn Du noch Fragen hast. Ich drück Dir die Daumen und - meine Art - bete für Dich. Kopf hoch, wird schon wieder!
Elke
Hi, ein halbes Jahr zoloft(taeglich 150mg), aber Wirkung nicht
stark genug. Der Arzt hat dann Trevilor verschrieben, nehme
150mg seit eine Woche. Das Zeug zeigt noch keine Wirkung. Wie
lange noch muss man warten, zu wissen, ob es wirklich gut fuer
mich ist?
Hallo und guten Tag!
Dein Deckname ist so schwer, dass ich dich persönlich nicht angeredet habe.
In bezug auf Antidepressiva fühle ich mich tatsächlich wie eine Expertin.
Nach einer Gebärmutter-Entfernung, ich war gerade 40 Jahre alt, war ich so depressiv, dass mir die Frauenärztin empfahl, einen Psychiater aufzusuchen.
In den 70iger Jahren gab es in der Liste der Antidepressiva noch nicht so viele Medilkamente. Heute sind einige mit schweren Nebenwirkungen nicht mehr im Handel, und ich denke, das ist gut so.
Ich habe damals am meisten durch Infusionen Erleichterung erfahren.
Dann gab es eine Zeit, in der bei mir kein Medikament zu helfen schien. Ich denke meine häusliche Situation mit einem kranken Mann und vier fast erwachsenen Kindern machte es, dass ich mich überfordert fühlte.
Einschneidend war für mich, dass ich mich 1983 in einer psychosomatischen Klinik beworben habe - eine Einweisung allein genügte nicht.
Diese Klinik im Schwarzwald, die es in dieser Form leider nicht mehr gibt, gab es keinerlei Medikamente auch nicht bei starker Unruhe, zum Schlafen, bei Kopfschmerzen oder Verdauungsproblemen.
Stattdessen Gepräche in kleinen und größeren Gruppen zum Teil mit einem Therapeutenteam, aber auch Einzelsitzungen mit einem Therapeuten.
Viel Bewegung und Marathonähnliche Veranstaltungen. Ich habe alles mitgemacht und schluckte nur morgens brav mein Schilddrüsenhormon.
In der Klinik war ich 12 Wochen. Als erstes lernte ich zu sagen: „Ich bin Christine, ich neige zu Ängsten und Depressionen“.
Es ist mir in den 12 Wochen nicht spürbar geholfen worden. Nach Hause kam ich mit dem Wissen, ich kann auch ohne Medikamente leben. Aber es war hart. Ich hatte dann die Möglichkeit in einer Sebsterfahrungsgruppe an mir und meinen Problemen - wie man so schön sagt - „zu arbeiten“.
Mit 60 Jahren bekam ich eine heftige Gürtelrose, die mir auch seelisch sehr zu schaffen gemacht hat. Mein Hausarzt besorgte mir einen Termin bei einem guten niedergelassenen Nervenarzt.
Seit dem nehme ich wieder Antidepressiva. Der Arzt hat vieles bei mir ausprobiert. Meistens ist es so, dass ein neues Medikament etwa nach vier Wochen eíne Wirkung zeigt, die leider nicht lange anhält. Die Medikamente, die du in deiner Anfrage nennst, kenne ich auch. Ich kann nicht sagen, wie lange ich Zoloft und Trevilor genommen habe, bevor wir sie wieder abgesetzt haben.
Ich freue mich für jeden, dem die Antidepressiva helfen,das Niedergedrücktsein zu erleichtern, oder auch so gut helfen, dass man frei von Stimmungsschwankungen ist.
Im Augenblick mache ich zusätzlich zu den Medikamenten eine Gesprächstherapie. Ich bin froh, dass die Krankenkasse 40 Sitzungen gehemigt hat. Ich erlebe schon kleine Erfolge. Ich lebe meinen Tag bewusster und freue mich immer wieder neu, wenn die trüben Tage vorüber sind. Aber leider holen mich bis heute Stimmungsschwankungen, Unruhe und Antriebsschwäche immer wieder ein.
Eine gute Zeit wünscht dir heute mit einem Gruß
Induk
P. S. Warst du auch schon einmal auf der Seite "Kompetentznetz Depression? Da kann man auch Fragen stellen.
Hi, ein halbes Jahr zoloft(taeglich 150mg), aber Wirkung nicht
stark genug. Der Arzt hat dann Trevilor verschrieben, nehme
150mg seit eine Woche. Das Zeug zeigt noch keine Wirkung. Wie
lange noch muss man warten, zu wissen, ob es wirklich gut fuer
mich ist?
Hallo seoulsouljp,
Ich kann dir nicht wirklich weiterhelfen. Ich kenne das Trevilor nicht. Aberich weiß nur,das du dir Zeit geben mußt,sodas das Medikament erst einmal einen gewissen Spiegel im Blut haben muß.
lg malinde
Hallo,
da ich kein Arzt oder Pharmazeut bin, kann ich hierzu keine aussagefähige Antwort geben.
Sorry.
Freundlichrlbes Jahr zoloft(taeglich 150mg), aber Wirkung nicht
stark genug. Der Arzt hat dann Trevilor verschrieben, nehme
150mg seit eine Woche. Das Zeug zeigt noch keine Wirkung. Wie
lange noch muss man warten, zu wissen, ob es wirklich gut fuer
mich ist?
Meine Depression,die zeitweise zu einer totalen Blockade und zu teilweiser Lähmung geführt hat,habe ich durch Psychotheraphie doch sehr vermindern können.Mein Stiefvater hatte von mir immer Perfektion verlangt und mit über 40 Jahren ist das dann hochgekommen.Mein Therapeut hat mir gesagt,daß ich mein Leben lang daran arbeiten müßte So ist es auch und ich habe im Moment auch wieder echte Probleme.Hätte ich die Möglichkeit,würde ich einen Versuch mit Captagon machen,um die Blockade zu beseitigen.Ich war über 20 Jahre ein guter Langstreckenläufer und das hat mir auch sehr geholfen.Du merkst:ich habe nie Psychopharma genommen und werde auch keine nehmen,weil ich die Nebenwirkungen fürchte.Unser jüngerer Sohn hat Zyprexa ?genommen,aber das war keine Lösung auf Dauer.Die aktuellen Medikamente sind nicht schlecht,scheinbar,aber die physischen Nebenwirkungen sind doch sehr stark.Er verliuert,meiner Ansicht nach,durch die Medikamente das Selbstvertrauen.Ich beschäftige ihn,zeige ihm mein Vertrauen und auch das hilft schon viel.Aber ich muß mich damit abfinden ,daß eine Besserung,aber nie eine vollständige Heilung möglich ist.Lernen,mit seinen Fehlern umgehen,wissen,daß es Perfektion nicht gibt.Und trotzdem nie aufgeben.Ich kann nicht beurteilen,ob ich dir helfen kann.Du kannst mir gerne immer Fragen stellen,ich werde halt auf meine Art,nach meinen Erfahrungen antworten.Das Sein bestimmt das Bewußtsein.
Hi, ein halbes Jahr zoloft(taeglich 150mg), aber Wirkung nicht
stark genug. Der Arzt hat dann Trevilor verschrieben, nehme
150mg seit eine Woche. Das Zeug zeigt noch keine Wirkung. Wie
lange noch muss man warten, zu wissen, ob es wirklich gut fuer
mich ist?
hallo,
bei mri zeite sich die erste wirkung so nach 1-2 wochen, du musst die tabletten wirklich regelmässig nehmen.
informiere dich doch im internet über die wirkungsweise und in wie fern diese deine stimmung beeinflussen.
lg kia