An dieser Stelle muss ich auch mal meinen Senf dazugeben. 
na dann mischen wir das mal zusammen und sehen, was das wird

Ein buntes Mischmasch. Wer will probieren? Freiwillige? Opfer?
da hast du Recht. (Allerdings finde ich AtGuard - obwohl es
auch Firewall ist - für diesen Zweck besser als alle Tools,
die ich sonst ausprobiert habe.)
NoAds. Klein, belastet das System nicht weiter und für meine Zwecke ausreichend.
Aber: Bleibt mein gutes Gefühl, dass ich trotz allem evtl.
sicherer fahre als ohne. Und ich finde es gut, Kontrolle
darüber zu haben, was nach oder von außen „Kontakt aufnehmen“
möchte.
Du solltest Dich aber vielleicht auch anderweitig darüber informieren, welche Software in welcher Form Kontakt nach aussen aufnimmt. Solche Software solltest Du dann vermeiden.
Gegenfrage: Was ist denn eigentlich so immens dramatisch
daran, wenn denn mal eine Software ‚nach Hause telefoniert‘?
Ich denke, da wird in letzter Zeit auch etwas arg viel Wirbel
gemacht.
Gegen-Gegenfrage: Warum muss denn Software (möglichst noch
heimlich) „nach Hause telefonieren“? Da für den
Das frage ich mich auch. Doch wie und wo wirst Du denn noch alles ausspioniert? Wenn Du ins Internet gehst, bist Du der Schnüffelei, wofür auch immer, ausgesetzt.
Normal-Anwender nicht ersichtlich ist, was dabei passiert und
was da wohin übertragen wird, ist es erst einmal als
problematisch anzusehen.
Vielleicht sollte man sich auch mal Mittel und Wege überlegen, wie man sich gegen sowas wehren könnte. Wenn sich z.B. genügend Leute gegen sowas wehren würden?
Schließlich verwaltet man an seinem Rechner heute ja (z.T.
sehr) persönliche Daten. Und da ist die Frage nach der
informationellen Selbstbestimmung schon nicht einfach nur
„Wirbel“…
Wenn Du wirklich solche Angst um Deine persönlichen Daten hast, dann lagere sie aus oder verkauf Dein Modem.
„ziemlich“ und „ohne weiteres“ - was hinter diesen Worten
steckt, ist eben für Nicht-Fachleute unklar. Deswegen
Das ist sicher richtig.
vielleicht die Verwendung von Systemen, die (wenn auch nicht
zu 100% und ohne Gewähr) Abhilfe versprechen.
Vielleicht wäre es sinnvoller, sich an einen Fachmann zu wenden.
siehe oben. Wer wegen der Meldungen in Panik verfällt, der ist
vielleicht wirklich nicht der geeignete Anwender solcher
Systeme.
Ich meinte vor allem die, bei denen ihr LAN nicht mehr läuft, wenn sie Zone Alarm o.ä. installieren. Die haben noch nicht mal genug Wissen, dass sie das hinkriegen. Durch die folgende Fehlkonfiguration passiert dann mitunter genau das Gegenteil dessen, was eigentlich gedacht war.
Auf eine (sicher bescheidene und unvollkommene) Weise macht
man das ja auch mit AtGuard.
Werbebanner blocken? Nun ja…
war ein Spaß… Aber hier hört man immer (sinngemäß): „selbst
dran schuld, wenn man sich irgendwelche Software herunterlädt
und installiert…“ Und jetzt dies…
Zone Alarm hindert Dich nicht daran, Dir irgendwas runterzuladen und zu installieren. Es ist daher Symptombekämpfung, wenn man eine Firewall installiert, der User aber weiterhin bedenkliche bis verdächtige Sachen installiert.
Also: Wenn man das Internet nutzen möchte aber kein
tiefgehendes Fachwissen über irgendwelche TCP/IP-Sachen hat,
dann lieber das Thema Sicherheit gleich vergessen? Sollte da
Nein. Aber in diesem Fall sollte man sich als erstes mit der Problematik auseinandersetzen. Nicht einfach alles glauben, was in Akte xy, Explosiv etc. gesendet bzw. Bild etc. gedruckt wird. Sondern sich möglichst umfassend informieren. Was sind die effektiven Gefahren? Was sind die Möglichkeiten, sich davor zu schützen?
jemand kommen, der einem mit einer Software (begrenzte)
Abhilfe verspricht, dann antwortet man mit fester Stimme: „Ich
habe keine Ahnung von Protokollen, Packets etc. , ich will nur
surfen. Deswegen ist mir die Sicherheit egal.“
Die Gefahr von Angriffen im Internet wird vielerorts überschätzt. Sicher, sie besteht. Aber mit einem gerüttelt Mass an gesundem Menschenverstand (leider anscheinend immer seltener zu finden) kann man sich einige Dinge selber zusammenreimen.
Die bereits genannten Dinge (Serverdienste, Protokollbindung) helfen bereits. Dann kommt noch hinzu: Die Mehrheit surft über DFÜ. Da gibts jedesmal eine andere IP. Falls da also jemand was will, müsste er die IP wissen. Ansonsten gibts nur Zufallstreffer. Portscans sind mit den genannten Methoden eh nicht mehr interessant. Was interessierts mich, wenn da jemand an die Tür klopft? Ist eh niemand zu Hause.
Wo und wie fängt man sich Viren und Trojaner mehrheitlich ein? Beim Download von Daten aus dem Web? Selten. Viel öfter geschieht das beim Tauschen von Daten via ICQ oder Email. Denn gerade Trojaner will Dir ja jemand gezielt unterjubeln. Was nützt jemandem ein Trojaner, wenn er nicht weiss, wer sich den installiert?
Es gilt natürlich auch von Seiten derer, die sich auskennen, die Newbies etc. zu informieren. Grundsätzlich HTML in Mails abstellen und nicht alles Doppelklicken, was so per Mail eintrudelt. Ich hab grad heute wiedermal ein Mail mit Sircam im Anhang bekommen. Da ich alle Dateinamenserweiterungen anzeigen lasse, sehe ich sofort, wenn ein Attachment zwei Suffixe hat. Dann ist das Ding grundsätzlich infiziert, bis das Gegenteil bewiesen ist.
niemand davon überzeugt hat, dass
- so ein System schadet
Es schadet dann, wenn sich ein Anwender durch Installation eines solchen Tools in Sicherheit wiegt und unentwegt frischfröhlich Mailattachments doppelklickt etc.
- so ein System überhaupt nicht nützlich ist
Kannst Du mir sagen, wofür Dein AtGuard nützlich ist? Es hilft beim Unterdrücken von Werbebannern. Gut. Es sagt Dir, wenn etwas von Deinem Rechner aus nach aussen will. Ok. Aber was sonst?
Wie oben beschrieben: Keine Freigaben im Internet sichtbar,
keine Serverdienste. Wie willst Du da von aussen auf den
Rechner gelangen?
Egal, was ich mir für Software installiere?
Genau meine Rede. Wenn Du natürlich alles installierst, was Dir in die Finger gerät, ohne näher darüber nachzudenken, dann bist Du sehr schnell verwundbar. Nur hilft Dir dann die Firewall u.U. auch nicht mehr. Das schwächste Glied ist immer noch der User, der vor dem Rechner sitzt.
CU
Peter