Es tut mir leid, wenn ich mich so mißverständlich ausgedrückt habe.
Ich möchte Dir nichts verkaufen, weder Brötchen noch Brot und auch keine FW und keine Alternative.
Ich wollte nicht sagen, das ZA nix taugt und man stattdessen lieber was Anderes nehmen sollte. Ich wollte sagen - und das hat nichts mit Meinung zu tun, sondern ist eine Tatsache - das FWs grundsätzlich überflüssig sind. Sie bewirken nichts. Sie tun nicht das, was der Hersteller behauptet. Im günstigsten Fall stören sie nicht weiter. Wie wir sehen, stören sie aber manchmal doch. Und spätestens dann wird es Zeit sie vom System zu verdammen.
Die Seite http://www.dingens.org hast Du nicht gelesen, weil es Dich nicht interessiert. Woher weißt Du das vorher? Dort und auf den dort verlinkten Seiten wird sehr gut erklärt, was FW bewirken, nämlich nichts. Ferner wird dort erlärt, das es aus Gründen der Sicherheit gut wäre, bestimmte Dienste in XP abzuschalten und wie man das macht.
Nochmal:
Niemand braucht eine Firewall IM zu schützendem System, wenn, dann DAVOR. Oder ist bei Deinem Haus die Brandschutzmauer IM Haus?
Glaub es oder laß es, mir soll´s egal sein, wenn Du allerdings die Links, die Dich nicht interessieren, lesen würdest, wüßtest Du mehr.
Was bei Dir so gut funktioniert, funktioniert bei mir auch, nur eben ohne Firewall. Und das hat den Vorteil, das a) nicht ständig eine völlig überflüssige SW das System belastet und B) eine SW, die nicht da ist, auch keine Probleme macht.
Und damit sollte es genug sein.
Barbara
Desktop/Personal Firewalls (PFW) - und warum man sie nicht braucht
* eine Firewall ist ein Sicherheitskonzept, und keine Software, die man installieren kann.
Will man einen Rechner oder ein Netzwerk schützen, benötigt man zuallererst ein Konzept. Daher geht die Sprachregelung meist auch eher dahin, daß, wird von „der Firewall“ gesprochen, zunächst dieses Konzept gemeint ist. Dieses beinhaltet u.a., das man sich fragt, was vor welcher Art von Angriff geschützt werden soll.
* eine Firewall, die auf einem System läuft, welches selbst geschützt werden soll, ist meistens sinnfrei, da sie es gerade verhindern muß, daß schädigende Datenpakete zum zu schützenden System vordringen können.
So sind evtl. anfällige Komponenten, welche hätten geschützt werden sollen, bereits durchlaufen worden, bevor die Firewall überhaupt wirksam eingreifen konnte. Gleichzeitig wird die Komplexität des zu schützenden Systems erhöht.
* jedes zusätzliche Programm auf einem System erhöht die Anfälligkeit, da Programme und somit auch PFW’s Fehler und Sicherheitslücken enthalten, die sich in ihrer Anzahl summieren können.
Die Komplexität des zu schützenden Systems wird erhöht. Mehr Komplexität heißt aber zwangsläufig auch mehr Fehlermöglichkeiten und damit weniger Sicherheit.
* sie täuscht dem Benutzer eine falsche Sicherheit vor, da dieser denkt, er wäre jetzt rundum geschützt. In Wahrheit wird er allzuoft nur nachlässiger - dies wird häufig auch als „Risikokompensation“ bezeichnet.
Viele werden schon einmal Benutzer gesehen haben, die ohne eine Sekunde des Nachdenkens ein EMail-Attachment geöffnet hatten - und wenn man nachfragt, ob sie keine Bedenken haben, da könnte ein Virus drin sein, kommt fast immer „Wieso, ich hab doch ein Antivirus-Tool!“.
* Personal/Desktop-Firewalls können problemlos umgangen und ausgeschaltet werden, ohne das der Benutzer hiervon etwas bemerkt.
Vor allem die Regelanpassung zur Laufzeit ist als kritisch anzusehen, da Dialogboxen von Würmern o.ä. schneller ‚weggeklickt‘ werden können, als das sie der Benutzer je zu Gesicht bekommt. Und Regeln, die der Anwender selbst definieren kann, sofern er diese auch versteht, kann auch ein Wurm verändern, da PFW’s meist mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausgeführt werden.
Nachfolgend einige Beispiele von Software, auf die man besser verzichten sollte: Norton Internet Security und Norton Personal Firewall, BlackIce (Defender), ZoneAlarm, Sygate Personal Firewall, Lockdown2000, Outpost u.a…
Quelle: http://www.dingens.org
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