Moin Deconstruct
[…]
Auf diese Frage habe ich förmlich gewartet.
Dann hättest dus ja gleich im ursprünglichen Artikel erwähnen
können 
Ja, wenn ich gewußt hätte, daß DU dies lesen würdest …
[…]
[…] weil aus dem Internet ein Zugriff sowieso nicht
möglich ist.
Na ja ich bin nicht so ganz sicher, ob jemand, der die DSL-Karte mit NAT-Technik, den Proxy und ZA überwindet, nicht in der Lage ist, auf alle Freigaben zuzugreifen.
Wenn jemand deinen Netzrechner hackt, dann kann
er auch trotz Zonealarm auf deinen Hauptrechner zugreifen,
weil der Zugriff dann für den Hauptrechner aus dem LAN
erfolgt, und du den LAN-Verkehr ja ausdrücklich erlaubst.
Das stimmt, wenn er quasi vom Netzrechner aus eine neue Aktion startet. Es stimmt nicht, wenn er das in einem Rutsch schaffen wollte. Allerdings gebe ich zu, ich weiß nicht, ob das technisch möglich ist, schließlich denke ich aber „sicher ist sicher (außer der Rente)“
Zumal der Hauptrechner ein eigenes Modem zum Faxen hat.
Obendrein habe ich auf dem Hauptrechner nur Wechselmedien freigegeben und initialisiere Datentransfers immer von dort aus. Auf dem Netzrechner gibt es einen speziell freigegeben Bereich.
Da zudem ZA zur Verfügung steht, nichts kostet und auch das
System nicht stört: warum nicht?
Eben
Anscheind stört sie das System ja doch 
Nö, bei mir nicht!
[…]
Wenn du Microsoft nicht traust: Wieso verwendest du dann
dessen Produkte?
Weil ich keine bessere Alternative entsprechend meiner Bedürfnisse sehe. Muß ich einem Hersteller oder Lieferanten trauen , um ihn zu nutzen oder zu beauftragen? Ich traue kaum einem Hersteller oder Lieferanten, solange er kommerzielle Interessen verfolgt, ist doch naheliegend. Allerdings natürlich manchen mehr und manchen weniger.
Im Sinne dieses Rankings kann ich Dir allerdings sagen, es gibt viele, denen ich noch weniger, oft sogar wesentlich weniger traue als MS: Banken, Versicherungen, die meisten Vermieter … AOL … Supermärkte, Markthändler … Politiker … etc. pp.
[…]
Wie willst du feststellen, ob dein Netzrechner gehackt wurde?
Wenn ungewöhnliche Dinge passieren, S&D etwas findet usw.
Man entwickelt im Laufe der Zeit einen Gewissen Instinkt, was das eigene System angeht.
Bei XP habe ich diesen Instinkt noch nicht, da passieren viel Dinge, die ich ungewöhnlich finde und die sich dann als mehr oder weniger normal herausstellen.
[…] Dir ist schon klar, dass du für den Zugang eine Windows-Version
ausgesucht hast, deren Support eingestellt ist, für die es
mehrere ungefixte Sicherheitslücken gibt und die ansonsten
auch offen wie ein Scheunentor ist?
… und mit der ich seit Jahren sicher umgehen kann.
Also wenn du wirklich auf Sicherheit bedacht sein willst, dann
würde ich dir empfehlen, dass du dir einen Router zulegst.
Dessen Schutz ist 1000x besser als der von Windows98 und KEIN
Rechner braucht mehr direkt im Internet zu sein.
Soweit ich das verstanden habe, liegt die Sicherheit des Routers in der NAT-Technik, die ich auch in der DSL-Karte habe.
All die Jahre zuvor war ich mit einem 56k-Modem ohne NAT unterwegs und hatte es dennoch im Griff.
Natürlich gibt es immer Möglichkeiten, das System noch sicherer zu machen, ich könnte auf MS-Produkte verzichten, freilich, ich könnte auch den Stecker ziehen. Immer ist jedoch Sicherheit versus Komfort und Funktionalität abzuwägen. Derzeit denke ich, die Erfahrung zeigt, daß ich noch auf der verhältnismäßig sicheren Seite bin.
Und wo Sicherheit nicht versus Komfort und Funktionalität steht, gibt es kein Argument dagegen. Das trifft auf ZA am Hauptrechner zu.
Vielleicht hast Du Recht und es nützt g-a-r-nichts. Nundenn, aber es schadet auch nicht. Zumindest soweit ich dies erkennen kann.
Gruß,
Kristian