Zonensystem - ASA Test - Konfusion

hy!
ich will das zonensystem erlernen und richte mich nach http://www.onlinephotography.com/bw.html
Das negativ von ansel adams ist ja sehr schwer verständlich.
Ich traf fogende Annahmen: Es heisst: Belichte nach den Schatten, entwickle nach den Lichtern. Wenn ich Farbnegativfilm nehme und immer bei demselben Labor (ich weiss, aber halbwegs konstant werden die ergebnisse doch hoffentlich sein)entwickeln lasse, so kann ich jedenfalls die Hälfte des Zonensystems ausnützen, also immer durchgezeichnete Schatten haben, habe aber keine Kontrolle (n±) über den Kontrastumfang. Halb so schlimm. Die Schatten reichen mir fürs erste, da ich beim Labor auch keine Prints anfertigen lasse, sondern die Bilder primär für den Diascanner haben will, sekundär für einzelne Abzüge. Wenn ich den Bogen raus habe, werde ich auch auf Diafilm umsteigen.

Also hab ich eine Belichtungsreihe gemacht, um die Asa-Zahl meines Filmes herauszufinden. In der Anleitung (http://www.onlinephotography.com/bw.html seite 10)steht dann man solle den dunkelsten Abzug mit noch durchgezeichneten Details suchen. Diesem Abzug entspricht dann die wahre ASA Zahl des Filmes.(Ich habe keine Abzüge, also nehme ich das hellste durchgezeichnete Negativ)

Mein Problem: 1. alle Negative sind sehr gut durchgezeichnet, also müsste der Film noch empfindlicher sein als die höchste getestet Asa-Zahl (200)?
2. in der zweiten reihe ist das negativ mit 160 asa heller als das mit 200, während in der ersten reihe das 160er dünkler ist als das 200er.
Wer kann mir helfen?

Wenn die Sonnenstrahlung varriert dürfte das für die Reihe doch nichts ausmachen, denn ich messe für jedes Bild neu und gehe dann 2 Zonen runter?
Hab ich einen Denkfehler drinn, denn die Anleitung ist nicht ganz klar: Kann es sein dass nur das erste Bild mit 100 Asa 2 Stufen unterbelichtet wird, die anderen mit anderen Asa Zahlen alle auf Neutralgrau belichtet werden sollen?
Film: Kodak Gold 100/36.
Kamera: Olympus OM2- 28mm 3.5(messung auf handtuch,keine spotmessung, die kamera misst anhand eines feldes in der kamera, das aus ungefähr gleich vielen schwarzen und weissen punkten besteht (wird wohl ungefähr einer graukarte entsprechen))
Licht: Dünne Wolkendecke, Lichstärke eher stark variierend(!)
Objekt: helles türkises Frotteehandtuch

Die Prozedur: 2*7 Bilder vom Handtuch.
1.Reihe: Belichtungsmessung bei asa 100,80,64,50,125,160,200. gemessene zeit eingestellt, gemessene blende der messung (8)2 stufen enger gestellt (um auf zone III zu kommen).
2.Reihe: Belichtung bei obigen Asa Zahlen gemessen, Blende immer auf 8 gelassen, Zeit um 2 Stufen verkürzt (z.b. von 1/60 auf 1/250)
die tabelle:
1.reihe:nummer f-stop(2 blenden weniger als bei messung um zu zoneIII zu kommen)- /zeit- asa-Zahl der messung
f16 60 100
f16 30 80
f16 30 64 (sonne aufgegangen)
f16 30 50
f16 60 125
f16 60 160
f16 125 200 - hellstes negativ

2.reihe- f-stop - zeit (2 stufen kürzer als gemessen)- asa

f8 250 100
f8 125 80
f8 125 64
f8 125 50 (die sonne hat gemacht was sie wollte)
f8 250 125
f8 500 160 - heller als letztes
f8 500 200 - hellstes negativ

hy!
ich will das zonensystem erlernen und
richte mich nach
http://www.onlinephotography.com/bw.html
Das negativ von ansel adams ist ja sehr
schwer verständlich.

eigentlich nicht macht halt eigentlich nur Sinn bei SW

Ich traf fogende Annahmen: Es heisst:
Belichte nach den Schatten, entwickle
nach den Lichtern.

ja bei SW bei color sollst du immer im prozessbereich bleiben
Wenn ich

Farbnegativfilm nehme und immer bei
demselben Labor (ich weiss, aber halbwegs
konstant werden die ergebnisse doch
hoffentlich sein)entwickeln lasse, so
kann ich jedenfalls die Hälfte des
Zonensystems ausnützen, also immer
durchgezeichnete Schatten haben, habe
aber keine Kontrolle (n±) über den
Kontrastumfang. Halb so schlimm. Die
Schatten reichen mir fürs erste, da ich
beim Labor auch keine Prints anfertigen
lasse, sondern die Bilder primär für den
Diascanner haben will, sekundär für
einzelne Abzüge. Wenn ich den Bogen raus
habe, werde ich auch auf Diafilm
umsteigen.

ja nur bedenke das der negativfilm viel weicher ist und damit einen höheren umfang hat als dia , damit wird alles was du nun testest ziemlich sinnlos.

Also hab ich eine Belichtungsreihe
gemacht, um die Asa-Zahl meines Filmes
herauszufinden. In der Anleitung
(http://www.onlinephotography.com/bw.html
seite 10)steht dann man solle den
dunkelsten Abzug mit noch
durchgezeichneten Details suchen. Diesem
Abzug entspricht dann die wahre ASA Zahl
des Filmes.(Ich habe keine Abzüge, also
nehme ich das hellste durchgezeichnete
Negativ)

Mein Problem: 1. alle Negative sind sehr
gut durchgezeichnet, also müsste der Film
noch empfindlicher sein als die höchste
getestet Asa-Zahl (200)?
2. in der zweiten reihe ist das negativ
mit 160 asa heller als das mit 200,
während in der ersten reihe das 160er
dünkler ist als das 200er.
Wer kann mir helfen?

Wenn die Sonnenstrahlung varriert dürfte
das für die Reihe doch nichts ausmachen,
denn ich messe für jedes Bild neu und
gehe dann 2 Zonen runter?
Hab ich einen Denkfehler drinn, denn die
Anleitung ist nicht ganz klar: Kann es
sein dass nur das erste Bild mit 100 Asa
2 Stufen unterbelichtet wird, die anderen
mit anderen Asa Zahlen alle auf
Neutralgrau belichtet werden sollen?
Film: Kodak Gold 100/36.
Kamera: Olympus OM2- 28mm 3.5(messung auf
handtuch,keine spotmessung, die kamera
misst anhand eines feldes in der kamera,
das aus ungefähr gleich vielen schwarzen
und weissen punkten besteht (wird wohl
ungefähr einer graukarte entsprechen))
Licht: Dünne Wolkendecke, Lichstärke eher
stark variierend(!)
Objekt: helles türkises Frotteehandtuch

Die Prozedur: 2*7 Bilder vom Handtuch.
1.Reihe: Belichtungsmessung bei asa
100,80,64,50,125,160,200. gemessene zeit
eingestellt, gemessene blende der messung
(8)2 stufen enger gestellt (um auf zone
III zu kommen).
2.Reihe: Belichtung bei obigen Asa Zahlen
gemessen, Blende immer auf 8 gelassen,
Zeit um 2 Stufen verkürzt (z.b. von 1/60
auf 1/250)
die tabelle:
1.reihe:nummer f-stop(2 blenden weniger
als bei messung um zu zoneIII zu kommen)-
/zeit- asa-Zahl der messung
f16 60 100
f16 30 80
f16 30 64 (sonne aufgegangen)
f16 30 50
f16 60 125
f16 60 160
f16 125 200 - hellstes negativ

2.reihe- f-stop - zeit (2 stufen kürzer
als gemessen)- asa

f8 250 100
f8 125 80
f8 125 64
f8 125 50 (die sonne hat gemacht was sie
wollte)
f8 250 125
f8 500 160 - heller als letztes
f8 500 200 - hellstes negativ

sorry der rest ist zu mühsam zum lesen, noch dazu macht das was du da treibst eigentlich keinen sinn Ulrich

Hallo,
richtig! Das Buch „Das Negativ“ von AA ist schwer zu lesen. Besser ist es, man liest es zweimal.

Eines ist aber ganz klar: Vor dem Fotografieren nach dem Zonensystem muß!!! erst die ISO-Zahl des jeweiligen Films fest stehen. Das geht nur mit langwierigen Versuchsreihen. Und dann bitte möglichst nur mit SW-Filmen. Am besten sind Filme, die keine ausgleichenden Eigenschaften haben. (Viel Glück bei der Suche, ich habs aufgegeben)

Und ganz wichtig!!!
Die Sache funktioniert nicht, wenn man den Film in eine Fabrik schickt. Diese Maschinen haben nämlich die unangenehme Eigenschaft, sogenannte „Fehlbelichtungen“ auszugleichen beim Abzug. Gut, Du bestellst keine Abzüge. Trotzdem. Die Maschine macht einen „Einheitsbrei“. Aus nachvollziehbaren Gründen werden heute ausserhalb der Wissenschaft und Technik nur noch Filme verkauft, die Fehler, Fehlbedienungen, usw. verkraften. Und das geht enorm gegen das Zonensystem.

Es hilft wirklich nur selbst testen, selbst entwickeln und selbst Vergrößern. Klar, Du muß mir das nicht glauben, aber denke bitte daran, ich muß Dir nichts verkaufen. Aber ich glaube, daß Du auf meinen Vorschlag hin entweder viel Geld oder zumindest viel Nerven (wegen Mißerfolg) sparen kannst.

Übrigens: Es gibt Kurse zum Zonensystem. Sie dauern einige Tage und sind nicht billig.