hallo,
Sollte man bei Zoomteleaufnahmen mit der Digitalkamera ein Stativ benutzen um Wackeln bzw. eine Unschärfe zu vermeiden?
danke
Friedrich
PS:http://www.prophoto-online.de/img/artikel/356/stativ…
Hallo,
je entfernter das Objekt der Begierde ist, um so mehr wirken sich Verwackler aus (kann man sich mit einem sich öffnenden Winkel recht leicht klar machen). Dazu kommt noch, dass mit der Brennweite die Lichtempfindlichkeit abnimmt, was ggf. längere Belichtungszeiten zur Folge hat. Auch dies macht Verwackler wahrscheinlicher. Beides zusammen genommen zeigt, dass sich ein Stativbei größeren Brennweiten anbieten. Allerdings gibt es auch Menschen, die mit einer 400er Kanone noch erfolgreich „aus der Hüfte schießen“. Hat man kein Stativ zur Hand muss man ggf. anders für Stabilisierung sorgen. D.h. anlehnen, Kamera oder Ellenbogen aufstützen, Objektiv von unten unterstützen und beim Ausatmen ganz locker durchdrücken. Ganz wichtig: bei den großen Kanonen immer das Stativgewinde am Objektiv nutzen, bzw. dort die ganze Geschichte halten, damit man ein ausgewogenes Gewichtsverhältnis vor und hinter dem Auflagepunkt hat (mal abgesehen davon, dass man auch das Objektivgewinde andernfalls beschädigen kann).
Gruß vom Wiz
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hallo,
Sollte man bei Zoomteleaufnahmen mit der Digitalkamera ein
Stativ benutzen um Wackeln bzw. eine Unschärfe zu vermeiden?
Es gibt da eine Faustformel: Verschlusszeit = Kehrwert der Brennweite.
Hast du also ein Objektiv mit 400mm Brennweite (Kleinbild-Äquivalent), dann sollte die Verschlusszeit maximal 1/400 betragen. Also lieber mit 1/600 oder 1/1000 fotografieren - wenn möglich. Das bezog sich jetzt auf freihand Aufnahmen.
Für Teleaufnahmen lohnt sich also eine Kamera/Objektiv mit Bildstabilisator oder ein Stativ (sowohl Einbein als auch Dreibein).
Richtiges Auslösen (z.B. per Zeitauslöser) und Atemtechnik spielen auch eine Rolle.