Zu Bruch im Krankenhaus

Hallo ihr Lieben,
mein Onkel ist derzeit schon ein Weilchen im Krankenhaus, und ist sehr schwach auf den Beinen, steht nicht auf und nimmt teilweise sehr starke Schmerzmittel. Nun ist vor etwa 4 Wochen eines seiner Hörgeräte wärend der Nachtschicht auf den Boden gefallen und zertreten worden. Er ist in dieser Zeit nicht fähig gewesen sich aufzusetzen geschweige denn evtl. auf das Hörgerät draufzutreten. Der Akustiker hat bestätigt, das jemand definitiv draufgetreten ist, nur vom Fall habe es nicht so kaputt gehen können.
Nun das Krankenhaus weigert sich die Rechnung zu begleichen, bzw ein neues Hörgerät zu bezahlen da keiner aus dieser Schicht zugeben will, dass er es war. Da dieser Vorfall aber zwischen 22h und 6h morgens war, war es definitiv eine der Schwestern. Ferner behaupten die Ärzte mit der Rechtsabteilug gesprochen zu haben, und meinen wenn überhaupt ein Hörgerät bezahlt wir dann nur ein standard teil ( wesentlich günstiger). Mein Onkel hätte kein Recht darauf ein ebenso teures Gerät ersetzt zu bekommen.
Kann das angehen? Was jetzt, sollen wir jetzt noch ein 1800eur teueres gerät kaufen? Es sollte eigentlich auch schnell gelöst werden denn sein gehör verschlechtert sich wenn er kein Gerät trägt. Könnte man dann auf schadenersatz klagen?
Vielen Dank und liebe Grüße
jelena

Hi!

Ehrlich gesagt frage ich mich wieso das Krankenhaus zahlen sollte wenn deinem Onkel das Hörgerät runtergefallen ist?? Das dann nachts eine Schwester drauftritt kann man der wohl kaum anlasten…

Da das Krankenhaus scheinbar Kulanz zeigt würde ich an eurer Stelle aushandeln, daß die zum Neuen etwas dazutun…

Axso…ich würde mal die Hausratversicherung deines Onkels befragen. Könnt mir gut vorstellen, daß die haften… würd mich wirklich mal interessieren ob ein Hörgerät zum Hausrat zählt ;o))

Gruß

Bernd

Hallo,

Ehrlich gesagt frage ich mich wieso das Krankenhaus zahlen
sollte wenn deinem Onkel das Hörgerät runtergefallen ist?? Das
dann nachts eine Schwester drauftritt kann man der wohl kaum
anlasten…

Evtl. weil dies unter Einfluß der Schmerzmittel passiert ist und das Krankenhaus in dieser Phase eine gewisse Fürsorgepflicht hat ?

Gruss
Enno

Hallo,
Und worin hätte die bestanden?
Ihm das Hörgrät abzunehmen ?
Im Ausgangsposting wird doch auch erklärt, dass sich das Gehör ohne Gerät verschlechtert.
Ausserdem möchte ich den Aufschrei hören, wenn im Krankenhaus so verfahren würde.

Gruß
Peter

Evtl. weil dies unter Einfluß der Schmerzmittel passiert ist
und das Krankenhaus in dieser Phase eine gewisse
Fürsorgepflicht hat ?

Gruss
Enno

LOL
…ich stell mir grade das Prozedere vor, wenn die Krankenschwestern nunmehr jede Nacht volle Beleuchtung anmachen und auf den Boden nach Hörgeräten und sonstigem suchen…gäb das ein Theater *gg

Bernd
*derbeiseinernachtschwesterfrohwardaslichtauswar*

Hallo,

Ihm das Hörgrät abzunehmen ?

hast Du häufiger solche Einfälle ?
Im Krankhaus wird ja z.B. auch kontrolliert, daß ein Patient sich nicht wundliegt, Abhilfe geschaffen, wenn er sich vollgesch*ssen hat, überprüft das der Tropf noch korrekt „gemountet“ ist etc. Ich dachte eher in diese Richtung.

Gruss
Enno

Hallo,

wie soll in so einem Fall die Fürsorgepflicht sich konkret darstellen?

Gruß

Peter

Hallo,

wie soll in so einem Fall die Fürsorgepflicht sich konkret darstellen?

das bei ihm darauf geachtet wird, daß sein Hörgerät in seinem durch Schmerzmittel beeinflußten Zustand richtig sitzt und nicht in der Gegend rumfliegt. Das Krankenhaus übernimmt ja z.B. auch die Veranwortung für die Verabreichung von notwendigen Medikamenten bei Patienten, auch wenn die im Rahmen der dortigen Behandlung keine Rolle spielen (Bsp. Diabetiker mit Beinbruch).

Gruss
Enno

Hi!

Angesichts dessen, dass unser Gesndheitssystem ohnehin pleite ist und die Sache in meinen Augen nicht klar nachweisbar bzw. nachvollziehbar ist, würde ich kein Fass aufmachen, sondern das Angebot des KHs annehmen und die Differenz zum besseren Modell selbst bezahlen.
Es gibt halt auch noch so etwas wie ein „unabsicherbares Lebensrisiko“.

Grüße,

Mathias

Nun ja es geht mehr darum, dass die Krankenschwestern schon nochmal vor dem " Licht ausmachen" in alle Zimmer gehen, und die Patienten für die Nacht vorbereiten. An dieser Stelle hätte die Krankenschwester ihm die Hörgeräte rausnehmen können, da er sie Nachts nicht tragen muss, und sie aber selbst nicht rausnehmen konnte. Das war auc definitiv bekannt!
gruss jelena

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Hallo,

Ehrlich gesagt frage ich mich wieso das Krankenhaus zahlen
sollte wenn deinem Onkel das Hörgerät runtergefallen ist?? Das
dann nachts eine Schwester drauftritt kann man der wohl kaum
anlasten…

Evtl. weil dies unter Einfluß der Schmerzmittel passiert ist
und das Krankenhaus in dieser Phase eine gewisse
Fürsorgepflicht hat ?

Genau!
gruss jelena