vor kurzem wurde bei mir ein erhöhter Blutdruck festgestellt. Mein Arzt ist der Meinung, dass es medikamentös behandelt werden muss […]
Unter Betrachtung meines Alters (25) bin ich eigentlich nicht gewillt, lebenslang auf Medikamente angewiesen zu sein. Mich würde interessieren wo die Ursache liegt.
Als ich in einem Gespräch mit einem Bekannten meine Symptome erwähnte, fiel ihm ein, dass er so etwas schon einmal gehört hat. Er erzählte mir davon, dass es möglich ist, dass mein Wirbelkanal im Halswirbelbereich zu eng ist.
Meine Frage: Kann das die Ursache für meine Beschwerden sein?
Symptome: häufige Kopfschmerzen, mit Schwindel (es reicht, wenn ich den Kopf in den Nacken lege und wieder aufrichte); Bluthochdruck (zwischen 150 zu 85 und 180 zu 110); hohe Reizbarkeit (könnte auch an meinem Naturell liegen, aber ich denke, dass ich früher nicht so oft und schnell ausgeflippt bin); Ohrensausen (mit dem Gefühl, dass das Herz in dem Moment extrem stark pumpt); per EKG gemessene ca 1000 Schläge/Tag, die laut Arzt nicht normal sind, aber auch nicht schlimm (weiter Infos dazu habe ich nicht)
Vielen Dank im Voraus für hoffentlich hilfreiche Beiträge
Unter Betrachtung meines Alters (25) bin ich eigentlich nicht
gewillt, lebenslang auf Medikamente angewiesen zu sein. Mich
würde interessieren wo die Ursache liegt.
Als ich in einem Gespräch mit einem Bekannten meine Symptome
erwähnte, fiel ihm ein, dass er so etwas schon einmal gehört
hat. Er erzählte mir davon, dass es möglich ist, dass mein
Wirbelkanal im Halswirbelbereich zu eng ist.
Meine Frage: Kann das die Ursache für meine Beschwerden sein?
Das wäre mal was Neues! Lassen Sie Sich von Ihrem Bekannten behandeln
Und ohne Langzeit-Blutdruckmessung reden wir gar nicht drüber.
Ein chronisch erhöhter Blutdruck sollte gesenkt werden. Wie das geschieht ist letztlich egal. Ein enger Wirbelkanal, der einen hohen Blutdruck erzeugt wäre ein sog. „Kolibri“, eine Rarität. Schwindel ja, im Moment der Beschwerden evtl. auch Blutdruckabweichungen, aber chronisch erhöhten Blutdruck und Herzrhythmusstörungen - nein.
Zuerst sollten die allgemeinen Umstände verbessert werden, die zu hohem Blutdruck führen können: Übergewicht, Schlafhygiene, Nikotin- und Alkoholgebrauch etc. Da vielen Menschen das sehr fällt, daran etwas zu ändern, zücken viele Ärzte gleich die Pille.
Tiefer liegende behebbare Ursachen sollten gesucht werden, wie z.B. eine Schilddrüsenüberfunktion, eine Enge in einer Nierenarterie etc.
Man sieht immer nur die bösen Ärzte mit ihren Tabletten, aber irgendwie muss der Blutdruck runter. Was ist Dir lieber: Tabletten bis Du 90 bist oder mit 45 den ersten Herzinfarkt/Schlaganfall und mit 55 den letzten?
in der Realität ist schlicht die Neigung zu hohen Blutdruck erblich!
Der Blutdruck ist auch stark beeinflusst durch Stress und mitunter Übergewicht!
Das heißt ich würde mit dem Arzt einmal über die genannte Langzeitmessung sprechen!
Ob es da deutliche Abweichungen zu verschiedenen Tageszeiten und unter unterschiedlicher Belastung gibt!
Ich würde in der weiblichen Verwandtschaft einmal nachfragen ob es da Probleme mit der Schilddrüsenfunktion in der Vergangenheit gab! Ja und dies genau so beim Arzt ansprechen!
Man kann schon mit einer Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse feststellen ob es da deutliche Abweichungen gibt! Wenn bei einer entsprechenden Untersuchung etwas festgestellt wird kann man ja per Labor einmal die Hormonwerte prüfen lassen!
Mit einem verengten Wirbel hat dies nichts zu tun!
Was die Medikamente angeht will man sicher mit 25J. nicht täglich zur Tablette greifen! Es gibt aber Situationen wo dies schon ratsam ist!
Mancher Zuckerkranke würde gerne darauf verzichten …!
Zu hoher Blutdruck über längere Zeit hat auch einen entsprechenden Einfluss auf den Körper…!
Ich habe meinen Arzt allerdings nicht verurteilt, weil er mir Medikamente verschrieben hat. Wenn es sein muss, werde ich die natürlich auch lebenslang einnehmen. Ich meinte damit nur, dass ich gerne die Ursachen kennen möchte und dann eventuell selbst etwas dagegen tun kann.
Ich hatte allerdings schon den Eindruck, dass es meinem Arzt nicht wichtig war weitere Untersuchungen einzuleiten. Tabletten zu verschreiben war wohl die schnellere Alternative.
Eine Langzeitblutdruckmessung habe ich bereits hinter mir. Aufgrund einer einmaligen Messung hätte mein Arzt wohl keine Medikamente verschrieben. Hoffe ich.
Das mit den Wirbeln habe ich gehört und wollte es einfach mal fragen, dafür ist das Forum doch schließlich da!? Und ich lasse mich selbstverständlich auch nicht von meinem Bekannten behandeln, aber man spricht ja nun mal über Sachen die einen beschäftigen. Dabei schnappt man auch hin und wieder Infos auf, die sich als falsch herausstellen, oder?
In drei Wochen habe ich einen erneuten Termin für eine Langzeitmessung. Ich werde dann meinen Arzt bitten genauer nach den Ursachen zu forschen.
Nochmal vielen Dank für die Antworten die bereits kamen oder noch kommen.
ich denke, in fachlicher Hinsicht hast du nun genügend sehr gute Beiträge bekommen, was die weitere Diagnostik und mögliche Therapieoptionen anbelangt.
Ich möchte lediglich noch ein paar Worte zu deiner Ansicht verlieren: Dass du diesen Bluthochdruck hast, ist Mist.
Wenn es sich aber herausstellt, dass du idiopathischen, therapiebedürftigen Bluthochdruck, also ohne weitere behandelbare Ursache hast, solltest du dich lieber mit den Tabletten anfreunden. Es gibt die Dinger, um den Menschen zu helfen, nicht, um sie zu quälen.
Gemessen an den Unannehmlichkeiten, die Pillchen einzuwerfen, ist die damit zu gewinnende Lebensqualität kaum in Gold aufzuwiegen. Davon merkst du jetzt nur noch nicht allzu viel, was es deutlich schwieriger macht, die Notwendigkeit der Tabletteneinnahme jetzt einzusehen.
seltsamer Nickname…
Wenn man kein echtes Vertrauen zu seinem Hausarzt hat kann man u.U. auch einmal eine Zweitmeinung sich einholen!
Oder gleich per Überweisung zum Facharzt gehen (z.B. HNO Schilddrüse)! Wenn man dann die Werte einer Langzeitüberwachung hat kann der diese auch entsprechend einordnen!
Natürlich ist man heutzutage schon vorsichtig weil oft zu viel verschrieben wird! Darum sind bestimmte Fragen zum Thema schon wichtig wenn man sich unsicher ist!
Egal ob hier oder beim Arzt!
Moin!
Ich habe eine Einengung des Wirbelkanals durch eine verknöcherte Abstützreaktion und habe keinen zu hohen Blutdruck. Im Gegenteil. Mein Blutdruck war bei der letzten Messung bei 95/70.