Liebe/-r Experte/-in,
wir haben eine Kirschloorbeerhecke, die
zu gross und breit ist.
Letztes Jahr haben wir die mittleren Stämme auf Kniehöhe abgeschnitten in der Hoffnung, dort treibt es wieder aus, sodass wir die Seiten dann auch später kürzen können. Die Hecke soll schmaler werden und natürlich nicht über 2 m wachsen. Im Winter sind uns viele letztjährige Blätter erfroren (braun).
Wie machen wir weiter mit dem schneiden?
Haben wir evtl. einen groben Fehler begangen mit dem kürzen der mittleren Stämme?
Danke für eure Antwort!
Gruss, Uta
Hallo!
Zuerst einmal: Kirschlorbeerhecken sind nicht schmal, sondern breit. Dagegen anzuschneiden ist eine sichere Maßnahme zur Arbeitsbeschaffung.
Aus Erfahrung kann ich sagen: Es ist nicht unbedingt hilfreich, „auf zweimal“ zu schneiden. Man ist sich unsicher, deshalb versucht man das so, aber ein einziger radikaler Schnitt ist häufig besser. Die vorhandene Wuchskraft verteilt sich dann gleichmäßiger. Zu spät.
Ob die Lorbeerkirsche aus dem alten Holz wieder austreiben wird, ist nicht sicher zu sagen. Da kann man nur abwarten.
Wie machen wir weiter mit dem schneiden?
Naja, wie geplant, würde ich sagen. Versuch und Irrtum. Wenn sie nicht mehr kommt, dann könnt Ihr ja eine Hecke pflanzen, die schmal bleibt.
Haben wir evtl. einen groben Fehler begangen mit dem kürzen
der mittleren Stämme?
Das Zurückschneiden ins alte Holz ist immer ein Risiko, nur manche Straucharten halten das gut aus. Sollen Pflanzen klein bleiben (was ich - nebenbei bemerkt - für ziemlichen Blödsinn halte, lieber suche ich mir Pflanzen so aus, dass ich sie nicht immer verstümmeln muss), so ist es immer besser, dies jährlich oder alle 2 Jahre zu tun.
Wenn Du mal im Forum googelst, die Sache mit den brauen Blättern ist kein Ding, der Neuaustrieb wird die bald verdecken.
Für die Zukunft würde ich raten: Vor solchen Maßnahmen lieber vorher Rat holen 
Tut mir leid, dass ich nicht konstruktiver und hilfreicher sein kann, so liegen die Dinge nunmal.
Und viel Glück mit Eurer Hecke
Grüße
Elke