Zu niedrige Spannung am Festspannungsregler 78S12

Hallo, wer kann mir auf die Sprünge helfen?

Hab mir eine Stromversorgung gebaut - 16 V Wechsel werden gleichgerichtet, geglättet und dann geregelt.

Was habe ich falsch gemacht, wenn ich zwischen Eingang und Basis ca. 16 V Gleichstrom messe, und zwischen Basis und Ausgang 9,77 V und nicht 12 V ?

Hallo Namenloser

Was habe ich falsch gemacht, wenn ich zwischen Eingang und Basis ca. 16 V Gleichstrom messe, und zwischen Basis und Ausgang 9,77 V und nicht 12 V ?

Wird der Regler ziemlich warm? Dann könntest Du ihm möglicherweise zu viel Strom abverlangen und die interne Strombegrenzung spricht an.

Gruß merimies

Was habe ich falsch gemacht, wenn ich zwischen Eingang und
Basis ca. 16 V Gleichstrom messe, und zwischen Basis und
Ausgang 9,77 V und nicht 12 V ?

Gleichrichter falsch angeschlossen?
Siebelko verpolt?
Siebelko zu klein?
Zuviel Strom entnommen?
Siebelko alt, gammelig, kaputt, …?

16 V Wechsel werden gleichgerichtet, geglättet

Was schon mal ca. 22 Volt Gleichspannung im Leerlauf ergeben sollte.

Hmm. Du bist dir sicher einen 78xx- und nicht einen 79xx-IC zu benutzen?

Gruß

Stefan

hallöle,

Hab mir eine Stromversorgung gebaut - 16 V Wechsel werden
gleichgerichtet, geglättet und dann geregelt.

zähl doch mal bitte genau auf welche komponenten alle an der stabilisierungsschaltung beteiligt sind.
bei deiner aufzählung fehlen mir eindeutig die in (fast) jedem datenblatt aufgeführten und extrem wichtigen folien/keramikkondensatoren mit ca 0,1 - 0,47 µF am ein- und ausgang.
zb:
http://www.st.com/stonline/products/literature/ds/21…

Was habe ich falsch gemacht, wenn ich zwischen Eingang und
Basis ca. 16 V Gleichstrom messe, und zwischen Basis und
Ausgang 9,77 V und nicht 12 V ?

möglicherweise schwingt das ding

gruss wgn

Hallo Namen- und Grußloser,
weissgarnix hat schon eine sehr warscheinliche Möglichkeit genannt.

Mich irritiert Deine Angabe von nur 16 Volt vor dem Regler. (Übrigens: nicht 16V Strom, sondern 16V SPANNUNG!)
Nach Gleichrichtung und Siebung müssten ca. 20 Volt anliegen. Oder hast Du für die Messung einen starken Verbraucher am Regler angeschlossen, und der Regler schafft den Strom nicht? Dann wäre die niedrige Ein- und Ausgangsspannung zu erklären.
Gruß, Edi

möglicherweise schwingt das ding

Hallo,

entweder das (obwohl 78er uralt und sehr stabil sind, schon wegen der geringen HF-Verstärkung), oder der Ladeelko ist zu klein und die Spannung bricht ein - dann stehen am Ausgang 12 V mit Unterbrechungen, was das Instrument als Mittelwert anzeigt.

In jedem Fall das beste: am Oszi anschauen.

Gruss Reinhard

Hallo allerseits,

entschuldige mich für meine Namens- und Grußlosigkeit und bedanke mich für die Antworten - baue heute die Schaltung nochmal von vorne auf, erstmal auf einer steck-platine…

In jedem Fall das beste: am Oszi anschauen.

sind diese geräte nicht unglaublich teuer…?

apropos - wie kann ich herausbekommen, ob ein kondensator / elko noch funktionsfähig ist?

danke und Gruß,

Rob

Nabend Rob.

wie kann ich herausbekommen, ob ein kondensator /
elko noch funktionsfähig ist?

Es gibt unzählige Multimeter mit Indu. - Messbereich & Kapazitäts - Messbereich, also zumindest bei letzerem kann man das getrost so formulieren.

Ein anderer User hat Dich schon darauf hingewiesen, dass bei 16V Wechselspannung nach Gleichrichtung (egal, ob 2-Weg-Gleichrichtungsschaltung oder mit einem Weg in gewöhnlicher Form einer Diode gleichgerichtet) 1,41 * 16V=23V „da stehen“ müßten.

Und: Kondensatoren am Ein- u. Ausgang des 7812 gegen GND mit einigermaßen kurzen Drähten, 3,3pF etwa. Auch bereits gepostet. Und nach Möglichkeit nicht unbedingt Folienkondensatoren, sondern schon Kerkos.

Ein Oszilloskop sollte man griffbereit haben, wenn man in Situationen kommt, in denen eines erforderlich ist (Man kann da schlecht feste Regeln aufstellen, wo „erforderlich“ beginnt: Bauarbeiten und Reparaturen erst recht, bei denen viel NF-Tonfrequenz ins Spiel kommt, KANN da dazu gehören. Aber bei einer Reparatur eines Schaltnetzteiles [SNT] gilt es wohl fas zu 100 %).

Es muß nicht das EIGENE Oszilloskop sein.

Gruß, Michael.

Hallo Michael,

Und: Kondensatoren am Ein- u. Ausgang des 7812 gegen GND mit
einigermaßen kurzen Drähten, 3,3pF etwa. Auch bereits
gepostet. Und nach Möglichkeit nicht unbedingt
Folienkondensatoren, sondern schon Kerkos.

Da hast du dich wohl etwas vertippt, 3.3pF haben schon die Anschlussbeine :wink:

Es sollten schon 100-220 n F sein.

MfG Peter(TOO)

Hallo nochmal -

hatte gestern ein Erfolgserlebnis, nachdem ich den Glättungselko (0,33µF, 50V) gegen ein Riesending aus der Bastelkiste (1000µF, 25V) ausgetauscht habe, gibt mein Spannungsregler brav 12 V ab und der FlipFlop, den ich dranhaänge, funktioniert auch :o)

Wäre noch die Frage, warum es mit der Variante, die in der Literatur beschrieben ist (0,33 und 0,1 µF) nicht funktioniert…

Grüße!

Hallo,

Wäre noch die Frage, warum es mit der Variante, die in der
Literatur beschrieben ist (0,33 und 0,1 µF) nicht
funktioniert…

weil das ein heftiger Fehler in Deiner Literatur ist. Die 100nF=0,1µF dienen als Puffer für kurze Stromspitzen, für die der Regler und der Elko nicht schnell genug sind. Aber der Elko soll genug Energie speichern, um die Zeit zu überbrücken, in denen sonst die gepulste Gleichspannung hinter Netztrafo und Gleichrichter kleiner ist als die vom Regler am Eingang benötigte. Und da ist schon wesentlich mehr notwendig als 0,33µF. Man spendiert da etwa 1000µF pro Ampere, daraus kannst Du Dir jetzt selber ausrechnen, was Deine Schaltung braucht. Die 0,33µF würden ungefähr für 0,33mA reichen - da braucht der Regler schon mehr für sich selber.
Gruß
loderunner