Zu schnell in der Schweiz

Hi Ivo!

Nur zwei Dinge:

Es ist eine bewusste Geschwindigkeitsüberschreitung und in
sofern ist es auch ok, dass du dafür belangt wirst.

Richtig.
Das habe ich auch nie bestritten.
Ich schrieb ja, dass ich in der CH noch nie bezahlen musste.

Btw: Plädierst Du auch auf den Ausschank von Bier und den
Verzehr von Schweinefleisch in Saudiarabien?

Ich plädiere dafür, dass jeder essen und trinken kann, was er
möchte, solange er andere damit nicht verletzt. Dasselbe gilt
für das Autofahren bei mir, daher messe ich in den Augen so
mancher Oberlehrer den Limits auch zu wenig Bedeutung bei, ich
denke lieber auch selbst noch ein bisschen mit und passe meine
Geschw. den Gegebenheiten an. Und wenn ich meine, 120 auf der
Landtraße wären o.k., so sind sie das denn auch für mich, da
ich ja bislang meistens heil angekommen bin…

Was heißt da meistens?

Ich fahre seit 12 Jahren 30 - 80.000 km p.a. durch ganz Europa und noch einmal ca. 10.000 in Übersee. Da bleibt der eine oder andere leichte Abflug nicht aus. Mir ist aber noch kein einziges mal etwas wegen V über Limit passiert.

Grüße,

Mathias

Hi!

Die Situation ist relativ, ich nämlich finde, dass alles unter
160 auf der linken Spur einer Autobahn bis 1 cm Schnee auf der
Fahrbahn indiskutabel ist…

Gesetze und Verordnungen eines souveränen Staates sind also
für Dich nicht bindend?

2 Punkte:

1.) ich schrieb ja, das ich in der CH bislang noch keine Strafe erhgalten habe.
2.) ich fahre momentan zumeist in D und beziehe mich auf hiesige Straßen.

Das Fahrverbot gilt für die Schweiz. Es wird in der Regel eine
höhere Busse zum Ausgleich für das Fahrverbot auferlegt. Aber
Achtung: Im konkreten Fall handelt es sich um eine Straftat!!

In der Schweiz, jedoch nicht in Deutschland. Daher kann die
Schweiz ein Fahrverbot für die Schweiz verhängen. Ob
Deutschland auch eines für Deutschland verhängt, ist die
Frage. Bei unter 40 Km/h zu viel wird das wohl eher nicht der
Fall sein.

Schreib ich eigentlich polnisch?

Nein, aber unklares Deutsch, fürchte ich.

Wenn er auf dem tacho 120 hatte, sind das wohl echte 33-35 zu
viel und da passiert auf freier Strecke nicht viel.

33 - 35 km/h zuviel gelten in der CH als Straftat! Dein „nicht
viel“ mag im Verhältnis zu Mord u. Totschlag ja stimmen, aber
für dt. Verhältnisse wird es happig werden.

Das kostet Geld, sonst nichts. Dass es viel Geld kostet, muss jedem, der in der CH zu schnell fährt, bewusst sein.
Dagegen habe ich auch nicht, nur gegen die hier teilweise zur Schau gestellte oberlehrerhhafte Schadenfreude von Leuten, die vermutlich selbst tagtäglich einee OWi begehen, indem sie die linke Spur verstopfen, leider aber noch recht selten dafür belangt werden.

Tja, vielleicht wäre der Fahrer mit 120 Km/h schon an der
Stelle vorbei gewesen, an der das Kind nun die Straße
überquert. Da er aber nur 80 fährt, erwischt er das Kind…

Richtig! Und wenn solches Gesindel die CH-Grenze gar nicht
erst überquert, wäre es das Beste!

Ich habe nur auf einen schwachsinnigen Satz geantwortet.

Will heissen in der CH ist man es nicht gewöhnt, viel
schneller als normal zu fahren. Die Polizeikräfte sorgen halt
rigoros dafür, dass Überschreitungen geahndet werden.

Das lasse ich bedingt gelten, wobei gerade ien Kind den
Unterschied zwischen 80 und 120 bei einem herannahemnden
Fahrzeug sowieso nicht unterscheiden kann.

Richtig! Aber es weiss vielleicht, dass es die Strasse immer
gefahrlos überqueren kann, solange es kein Auto sieht. Wenn
aber nun ein Auto um einer um ca. 50 % überhöhten
Geschwindigkeit über eine Kuppe rast, hat es halt Pech gehabt.
Richtig?

Richtig. Shit happens. Man kann niemals alle Eventualitäten im leben absichern, das zu schnell herannahende Auto könnte auch ein Sanitäter sein. Oder müssen sich die Deiner Meinung nach auch an die 80 halten…?

Tja, welch böse Buben man in Bayern doch noch frei herum
laufen lässt…

Wenn es dort erlaubt ist, die Tempo-Limite derartig zu
überschreiten, ist es doch in Ordnung.

Ist es nicht. Man geht sogar sehr rigide vor. Aber man weiss das ja und zahlt eben, wenn man es eilig hat.

Weisst Du was ich in einem solchen Fall mache? Ich setze den
Blinker und deute mein Ausscheren an.

Du bist ja ein toller Typ. Jemand wie ich es mit 19 war
blendet dann auf und hält drauf. Da wäre ich vorsichtig.

In der CH gilt der Satz „Wer auffährt ist schuld“ noch
rigoroser als in D.

Das würde dann auf Deinem Grabstein stehen. Du darfst Dir dann auf die Schulter klopfen.

Nein, genau das sind die Gefahren, die auf der Autobahn durch
Penner, Oberlehrer und sonstige Fehlgeleitete entstehen…:wink:
Fahren mit 170 halte ich für völlig o.k. Meine
Reisegeschwindigkeit liegt bei 180-190 (wo möglich und
erlaubt), und nur äußerst ungeübte Fahrer halten das für
Rasen.
Rasen denke ich ist 230 und mehr auf vollen Strecken oder bei
schlechtem Wetter.

Die erwähnten Tempi halte ich in D für Dein gutes Recht. Hier
in der CH sind es auf allen Strassen Straftaten.

Richtig. Ich fahre in der CH ja auch nicht so.

120 auf einer trockenen, relativ freien Landstraße außerhalb
von Ortschaften ist in meinen Augen völlig entspannt und
absolut o.k.

Hier in der CH ist es eine Straftat.

Sag mal, hast Du auch noch eine andere Platte auf Lager?
Mein Dad zahlt in der CH regelmässig für 160 auf der Autobahn seine 500 SFR und fertig. Kein Mensch sprach hier jemals von Straftat. Bleib mal auf dem Teppich.

Ich plädiere dafür, dass jeder essen und trinken kann, was er
möchte, solange er andere damit nicht verletzt. Dasselbe gilt
für das Autofahren bei mir, daher messe ich in den Augen so
mancher Oberlehrer den Limits auch zu wenig Bedeutung bei, ich
denke lieber auch selbst noch ein bisschen mit und passe meine
Geschw. den Gegebenheiten an. Und wenn ich meine, 120 auf der
Landtraße wären o.k., so sind sie das denn auch für mich, da
ich ja bislang meistens heil angekommen bin…

Nun wenn jeder so handelt, sprich Gesetze und Verordnungen
nach eigenem Gutdünken bricht, dann ist der Anarchie Tür und
Tor geöffnet.

Unsinn, ich halte die Regeln ja generell ein, nur lege ich sie ab und an etwas weiter aus. Die Grenze ist immer noch weit innerhalb des technisch möglichen Limits.

Grüße,

Mathias

Mein letztes Statement zu diesem Thread!
Hallo Mathias

Ich glaube wir sollten auf eine weitere Diskussion verzichten, da wir vermutlich nicht auf einen weiteren gemeinsamen Nenner, als den unten Erwähnten, kommen.

33 - 35 km/h zuviel gelten in der CH als Straftat! Dein „nicht
viel“ mag im Verhältnis zu Mord u. Totschlag ja stimmen, aber
für dt. Verhältnisse wird es happig werden.

Das kostet Geld, sonst nichts. Dass es viel Geld kostet, muss
jedem, der in der CH zu schnell fährt, bewusst sein.

Ferner gilt man in der CH als vorbestraft! Das kann einem ggfs. später in einem ganz anderen Zusammenhang unerwartet vorgehalten werden.

Dagegen habe ich auch nicht, nur gegen die hier teilweise zur
Schau gestellte oberlehrerhhafte Schadenfreude von Leuten, die
vermutlich selbst tagtäglich einee OWi begehen, indem sie die
linke Spur verstopfen, leider aber noch recht selten dafür
belangt werden.

Hier sind wir beide GLEICHER Meinung! Auch ich bin der Meinung, dass der Einhaltung des Rechtsfahrgebotes vielmehr Aufmerksamkeit bei Autofahrern und Ordnungkräften geschenkt werden müsste.

Richtig! Und wenn solches Gesindel die CH-Grenze gar nicht
erst überquert, wäre es das Beste!

Ich habe nur auf einen schwachsinnigen Satz geantwortet.

Danke für die Blumen!

Richtig! Aber es weiss vielleicht, dass es die Strasse immer
gefahrlos überqueren kann, solange es kein Auto sieht. Wenn
aber nun ein Auto um einer um ca. 50 % überhöhten
Geschwindigkeit über eine Kuppe rast, hat es halt Pech gehabt.
Richtig?

Richtig. Shit happens. Man kann niemals alle Eventualitäten im
leben absichern, das zu schnell herannahende Auto könnte auch
ein Sanitäter sein. Oder müssen sich die Deiner Meinung nach
auch an die 80 halten…?

Nein, aber diese pflegen dann durch Signal und Blaulicht - letzteres nützt aber in meinem Beispiel nix - Aufmerksamkeit zu erregen, zumindest in der CH.

Richtig. Ich fahre in der CH ja auch nicht so.

Das freut mich!

Hier in der CH ist es eine Straftat.

Sag mal, hast Du auch noch eine andere Platte auf Lager?
Mein Dad zahlt in der CH regelmässig für 160 auf der Autobahn
seine 500 SFR und fertig. Kein Mensch sprach hier jemals von
Straftat. Bleib mal auf dem Teppich.

Ich mache Dich nur darauf aufmerksam, wo Du in der CH gegen Gesetze u. Verordnungen verstösst.
Wenn Deinem Vater die ersparte Zeit soviel wert ist. Ich denke mir dazu mein Teil. Übrigens falls es Deinem Vater irgendwann einmal passieren sollte, dass ihm an der Grenze die Einreise verweigert wird, dann sollte er sich seiner Missetaten erinnern, damit er nicht nach dem Warum fragen muss. Auch im Falle eines Unfalls, den er in der CH verursachen sollte, würde er vor einem CH-Richter anders beurteilt werden als ein unbescholtener Bürger. Denn da ist die CH-Justiz sehr gut organisiert.

Nun wenn jeder so handelt, sprich Gesetze und Verordnungen
nach eigenem Gutdünken bricht, dann ist der Anarchie Tür und
Tor geöffnet.

Unsinn, ich halte die Regeln ja generell ein, nur lege ich sie
ab und an etwas weiter aus. Die Grenze ist immer noch weit
innerhalb des technisch möglichen Limits.

Nix Unsinn! Was sagst Du denn, wenn der Einbrecher in Deiner Wohnung den Begriff Eigentum etwas weiter auslegt? Oder wenn der Sittenstrolch die körperliche Unversehrtheit Deiner Frau etwas weiter auslegt? Möge Dir das erspart bleiben, aber es soll die Konsequenz Deiner Auffassung aufzeigen.

Ich wünsche Dir, falls Du je einen Unfall hast, der aufgrund Deines Fehlverhalten beruht, keiner der zuständigen Richter, Staatsanwälte oder Versicherungen, Deine Ausführungen bei w-w-w zum Thema „Verhalten im Strassenverkehr“ liest, es könnte ansonsten trotz der besten Anwälte ziemlich böse für Dich enden.

Allzeit unfallfreie Fahrt wünscht
der Rabauke

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Hi!

Ich glaube wir sollten auf eine weitere Diskussion verzichten,
da wir vermutlich nicht auf einen weiteren gemeinsamen Nenner,
als den unten Erwähnten, kommen.

Einverstanden, daher dieses Posting zum Abschluß.

33 - 35 km/h zuviel gelten in der CH als Straftat! Dein „nicht
viel“ mag im Verhältnis zu Mord u. Totschlag ja stimmen, aber
für dt. Verhältnisse wird es happig werden.

Das kostet Geld, sonst nichts. Dass es viel Geld kostet, muss
jedem, der in der CH zu schnell fährt, bewusst sein.

Ferner gilt man in der CH als vorbestraft! Das kann einem
ggfs. später in einem ganz anderen Zusammenhang unerwartet
vorgehalten werden.

Das mag für Schweizer gelten, für mich gilt das nicht, ich muss zahlen und fertig. Habe ich gerade noch einmal mit einem schweizer Bekannten geklärt, der es aufgrund seiner Position wissen muss.

Dagegen habe ich auch nicht, nur gegen die hier teilweise zur
Schau gestellte oberlehrerhhafte Schadenfreude von Leuten, die
vermutlich selbst tagtäglich einee OWi begehen, indem sie die
linke Spur verstopfen, leider aber noch recht selten dafür
belangt werden.

Hier sind wir beide GLEICHER Meinung! Auch ich bin der
Meinung, dass der Einhaltung des Rechtsfahrgebotes vielmehr
Aufmerksamkeit bei Autofahrern und Ordnungkräften geschenkt
werden müsste.

D`accord.

Richtig! Und wenn solches Gesindel die CH-Grenze gar nicht
erst überquert, wäre es das Beste!

Ich habe nur auf einen schwachsinnigen Satz geantwortet.

Danke für die Blumen!

Etwas drastisch, sorry.

Richtig! Aber es weiss vielleicht, dass es die Strasse immer
gefahrlos überqueren kann, solange es kein Auto sieht. Wenn
aber nun ein Auto um einer um ca. 50 % überhöhten
Geschwindigkeit über eine Kuppe rast, hat es halt Pech gehabt.
Richtig?

Richtig. Shit happens. Man kann niemals alle Eventualitäten im
leben absichern, das zu schnell herannahende Auto könnte auch
ein Sanitäter sein. Oder müssen sich die Deiner Meinung nach
auch an die 80 halten…?

Nein, aber diese pflegen dann durch Signal und Blaulicht -
letzteres nützt aber in meinem Beispiel nix - Aufmerksamkeit
zu erregen, zumindest in der CH.

Wohl überall, aber wie Du ja bereits sagtest: es nützt in diesem beispiel nichts…

Richtig. Ich fahre in der CH ja auch nicht so.

Das freut mich!

Meinen Geldbeutel auch.

Hier in der CH ist es eine Straftat.

Sag mal, hast Du auch noch eine andere Platte auf Lager?
Mein Dad zahlt in der CH regelmässig für 160 auf der Autobahn
seine 500 SFR und fertig. Kein Mensch sprach hier jemals von
Straftat. Bleib mal auf dem Teppich.

Ich mache Dich nur darauf aufmerksam, wo Du in der CH gegen
Gesetze u. Verordnungen verstösst.

Mir kommen die Tränen… :wink:

Wenn Deinem Vater die ersparte Zeit soviel wert ist.

Es ist ihm wurscht. Was soll´s, ist sein Problem. Es ging mir um das Thema Straftat. Ich gehe davon aus, dass eine Straftat auch ein Gerichtsverfahren nach sich zieht. Bislang passierte dergleichen jedoch nie.

Ich denke
mir dazu mein Teil. Übrigens falls es Deinem Vater irgendwann
einmal passieren sollte, dass ihm an der Grenze die Einreise
verweigert wird, dann sollte er sich seiner Missetaten
erinnern, damit er nicht nach dem Warum fragen muss.

Das wird nicht passieren.

Auch im
Falle eines Unfalls, den er in der CH verursachen sollte,
würde er vor einem CH-Richter anders beurteilt werden als ein
unbescholtener Bürger. Denn da ist die CH-Justiz sehr gut
organisiert.

Das ist auch in Deutschland so. Da ist nichts dabei, ausser man war betrunken oder mit Vorsatz unterwegs. Du bewertest das über.

Nun wenn jeder so handelt, sprich Gesetze und Verordnungen
nach eigenem Gutdünken bricht, dann ist der Anarchie Tür und
Tor geöffnet.

Unsinn, ich halte die Regeln ja generell ein, nur lege ich sie
ab und an etwas weiter aus. Die Grenze ist immer noch weit
innerhalb des technisch möglichen Limits.

Nix Unsinn! Was sagst Du denn, wenn der Einbrecher in Deiner
Wohnung den Begriff Eigentum etwas weiter auslegt?

Kein Vergleich, er schädigt mich, während ich durch zügiges Fahren Arbeitsplätze erhalte.

Oder wenn
der Sittenstrolch die körperliche Unversehrtheit Deiner Frau
etwas weiter auslegt?

Die braucht nicht mich dafür, um sich zu wehren. Der arme Sittenstrolch…:wink:

Möge Dir das erspart bleiben, aber es
soll die Konsequenz Deiner Auffassung aufzeigen.

Die Vergleiche hinken.

Ich wünsche Dir, falls Du je einen Unfall hast, der aufgrund
Deines Fehlverhalten beruht, keiner der zuständigen Richter,
Staatsanwälte oder Versicherungen, Deine Ausführungen bei
w-w-w zum Thema „Verhalten im Strassenverkehr“ liest, es
könnte ansonsten trotz der besten Anwälte ziemlich böse für
Dich enden.

Niemand kann belegen, wer das hier geschrieben hat.

Allzeit unfallfreie Fahrt wünscht
der Rabauke

Gleichfalls.

Grüße,

Mathias

Hi

Wie in den USA. An jeder Ampel Vollgas und dann mit 80 weiter.
Echt klasse…

Nicht mit Vollgas. Aber möglichst rasch hochschalten. Nicht so lahmarschig wie diejenigen, die krampfhaft versuchen, ‚ökologisch‘ zu fahren und dabei Tourenzahlen von über 2500 meiden wie der Teufel das Weihwasser… Unter anderem, weil ich mich bemühe, die Grünphase einer Ampel so gut wie möglich zu nutzen. Leider kapieren das viele Schnarchnasen nicht und brauchen viel zu lange, bis sie fertig im Benzin gerührt und sich endlich in Bewegung gesetzt haben…

Und ein deutscher Autofahrer, der in England auf der rechten
Spur fährt, statt links, was ist der?

Ein Blockierer. Der durchschnittlichen Engländer fährt zügiger
als der durchschnittl. Deutsche.

Ich meinte damit eigentlich nicht auf englischen Autobahnen, sondern auf normalen Strassen. Da hättest Du ein echtes Problem, wenn Du rechts fahren würdest (‚Was heisst da ein Geisterfahrer? Hunderte!‘…).

Damit wollte ich andeuten, dass auch Du gewisse Regeln in anderen Ländern beachten musst. Warum also nicht auch die Tempolimiten?

Limits sind Richtwerte, die au Straßenabschnitten
aufmerksam machen sollen, die erhöhte Aufmerksamkeit
erfordern. Mehr nicht.

Wo hast Du diese Auslegung her? Ist das nur Deine eigene Interpretation oder gibts das irgendwo offiziell?

Es ist doch affig, jemanden der auf der
Autobahn 120 fährt, als Raser hinzustellen, nur weil
irgendjemand auf freier, 3-spuriger Strecke, wo man 250 fahren
könnte, ein 80 Schild hingeklebt hat.

Also, die Strecken, die mir grad so einfallen, wo 80 ist, gibts eigentlich maximal 2 Spuren. Vielfach sind das Autobahnkreuze, wo es Ein- bzw. Ausfahrten hat oder sich zwei verschiedene Richtungen kreuzen. Da macht es in der Regel Sinn, dass man nicht voll Karacho fahren darf.

Witzigerweise begegnen mir viel weniger deutsche Fahrer, die
rasen, als eher deutsche, die in Tunnels zu langsam fahren.
Etwa mit 80 statt der erlaubten 100. Und das dann vorzugsweise
auf der linken Spur, so dass man sie nicht überholen kann…

Das kann ich sogar noch verstehen, Tunnels machen vielen
Leuten Angst.

Ok, das kann ich verstehen. Aber warum müssen die dann auf der linken Spur kleben? Warum können sie nicht nach rechts gehen? Das ist es, was ich einfach nicht kapiere.

Ja, es gibt auch Schweizer Autofahrer, die das tun. Und auch
die nerven ganz gewaltig. :wink:

Richtig. Aber nerviger sind Leute, die auch ausserhalb der
Tunnels links pennen.

Generell halte ich das so: Wenn ich mit 120 auf der linken Spur fahre, dann ist das jeweils, weil ich am Überholen bin. Wenn auf die einsehbare Distanz diverse Autos auf der rechten Spur fahren und offensichtlich langsamer sind als die 120, die erlaubt wären und mit denen ich selber fahre, dann bleibe ich auch mal etwas länger links. Weil es wenig Sinn macht, ständig die Spur zu wechseln.

Wenn dann jemand mit höherem Tempo von hinten daherkommt, schaue ich, dass ich gelegentlich nach rechts komme, damit der vorbei kann. Nur muss sich derjenige halt vielleicht ein wenig gedulden, weil ich mich grundsätzlich nicht abdrängen lasse. Ich wechsle die Spur erst, wenn ich eine ausreichend grosse Lücke sehe. Da ich nämlich auch auf den rechts fahrenden Rücksicht nehme und es selber nicht ausstehen kann, wenn sich jemand mit zu wenig Abstand vor mir reinwürgt.

Aber wenn Du, wie oben angedeutet, nach England gehst, machst
Du hoffentlich nicht den Fehler, rechts zu fahren. Oder?

Doch, denn ich fahre ja zügig mit dem Verkehr mit.

Wie gesagt, ich sprach von englischen Nicht-Autobahnen…

Unsinn. Man kann fahren, so schnell man will, es ist nur
wichtig, dass man sich des Preises bewusst ist.

Und man muss sich der Gefahr bewusst sein, in die man sich selber, allfällige mitreisende und die anderen Verkehrsteilnehmer bringt.

Mit Sicherheit hat diese Limitiererei ausserhalb von
Gefahrenpunkten jedenfalls nichts zu tun.

Doch, hat es. Das ist sogar mir klar.

Daher wäre für D vermutlich die beste Lösung
ein Limit von 130 oder 140 anzustrengen.

Solch ein Limit wäre auch in der Schweiz gut. Nur leider haben da die Öko-Fuzzis etwas dagegen…

Man könnte dann 160
fahren und Leute, die mit 110 scharf nach links wechseln,
sobald sie eine Xenon-Lamoe sehen, wären nicht mehr so
gefährlich. Die Ursache liegt hier jedoch nicht am zügigen
Fahrer, sondern am Neider.

Ein Vorschlag an Dich: Bitte lass denen, die allenfalls mit 110 oder so links fahren, jeweils ein wenig Zeit, die Spur zu wechseln. So dass zumindest die, die wie ich oben erläutert habe fahren, ohne Hektik die Spur wechseln können.

In Deutschland, auf den Strecken ohne Tempolimit fährt jeder
so, wie er grad lustig ist. Der eine kommt mit Tempo 200 auf
der linken Spur daher und sieht den anderen, der (warum auch
immer) nut mit Tempo 100 ebenfalls links tuckert, zu spät…

Was hat der links verloren?

Vielleicht hat er grad einen Laswagen überholt, der mit 80 tuckert? Ich kann zwar auch nicht begreifen, warum viele nicht kapieren, dass man beim Überholen ordentlich auf die Tube drücken muss. Da muss man allenfalls auch kurzfristig mal mehr als die erlaubten 120 fahren. Ein Überholmanöver sollte so kurz wie möglich gehalten werden…

Mit einem Tempolimit würde sich auch in Deutschland der
Grossteil in einem etwas einheitlicheren Bereich einpendeln.
Das würde der Verkehrssicherheit IMHO eindeutig zugute kommen.

Gleichmacherei um jeden Preis. Aber anders geht es in diesem
Land nicht, das sehe ich (leider) ähnlich.

Bei der heutigen Verkehrsdichte ist diese Gleichmacherei IMHO aber notwendig. Wenn einer auf einer übersichtlichen, breiten Autobahn (3 Spuren oder so), wenn kaum bis kein Verkehr herrscht, auf die Tube drückt, dann kann ich das noch verstehen. Aber wenn dichter Verkehr herrscht, dann habe ich absolut kein Verständnis für jemanden, der krampfhaft versucht, mit Tempo 160 oder mehr zu blochen…

Wer zu schnell fährt und dadurch sich selber sowie andere
gefährdet, der muss die Konsequenzen tragen.

Trugschluß: die Gefährdung geht auch von jenen aus, die
einfach nach links ziehen.

Trugschluss: Du musst so fahren, dass Du auf solche Situationen noch reagieren kannst. Wie ist das in Deutschland? In der Schweiz lernt man in der Fahrschule: Man muss auf Sichtweite anhalten können, bei Nebel auf halbe Sichtweite.

Man kann nicht immer wirklich alles vorhersehen. Aber man muss die Geschwindigkeit halt doch so anpassen, dass man auch bei Unvorhergesehenem noch eine Chance hat zu reagieren…

Warum nicht eine Mindestgeschw. von 160 für die linke Spur?

Dort, wo es 3 Spuren oder mehr sind, ok. Wir haben hier in der Schweiz leider weitestgehend nur 2 Spuren.

Natürlich. Ansonsten zahlt man eben. Nur sind die schweizer
Preise zu hoch.

Die sind nicht zu hoch. Die sind in Ordnung. Du hast ja die Kenntnis darüber und kannst vermeiden, in die Falle zu tappen…

CU
Peter

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Eine Kleinigkeit…
Hi

Das kostet Geld, sonst nichts. Dass es viel Geld kostet, muss
jedem, der in der CH zu schnell fährt, bewusst sein.

Und jeder, der das weiss und dann trotzdem erwischt wird, dem geschieht es recht. Und dann ist es auch legitim, etwas schadenfroh zu sein.

Nur wenn jemand keine Ahnung hätte, was ein Tempolimit ist und was die Nichtbeachtung in der Schweiz kosten kann, wäre es anders.

Richtig. Shit happens. Man kann niemals alle Eventualitäten im
leben absichern, das zu schnell herannahende Auto könnte auch
ein Sanitäter sein. Oder müssen sich die Deiner Meinung nach
auch an die 80 halten…?

Bist Du eigentlich jemals selber in einer Ambulanz, einem Feuerwehr-Auto oder einem Polizei-Fahrzeug gefahren bzw. mitgefahren? Bei einem Blaulicht-Einsatz?

Ich habe das, als Teil meines Militärdienstes, selber erlebt. Als Mitfahrer in einer Ambulanz. Und ich kann Dir verraten, es ist für solche Leute kein Honigschlecken, wenn sie möglichst schnell durch Ortschaften fahren müssen. Ich würde behaupten, das tun die wenigsten dieser Fahrer wirklich gern, denn sie müssen nicht nur selber aufpassen, sondern sie müssen so gut wie möglich vorausschauen, viel mehr als der normale Autofahrer. Und muss versuchen, für die anderen Verkehrsteilnehmer mitzudenken.

Eine Blaulichtfahrt ist zumindest für den Fahrer eine enorme Belastung. Das ist Stress.

Und das ist ein Grund, warum ich Leute nicht verstehe, die die Tempolimiten massiv überschreiten. Auf der Autobahn eher, aber wenn ich in der Zeitung lese, dass einer erwischt wurde, der mit Tempo 80 oder mehr durch eine Ortschaft raste, in der Tempo 50 gilt, dann ist das absolut unverantwortlich. Ich hoffe, dass auch Du dieser Meinung bist…

CU
Peter

Stellungnahmen KaPo ZH u. TG im Wortlaut
Hallo Thomas

Hier die Antworten der Kantonspolizei Thurgau und Zürich, welche ich soeben erhalten habe:

Thurgau:

Wenn die Polizei bei einem ausländischen Autofahrer eine zu hohe Geschwindigkeit misst, wird er an Ort und Stelle gebüsst. Kann er die Busse nicht sofort bezahlen, wird das Auto beschlagnahmt und dem Fahrer Zeit eingeräumt, das Bussgeld zu beschaffen. Ist die Geschwindigkeitsübertretung so hoch, dass sie nicht mehr nur mit einer Busse erledigt werden kann, wird ein Bussendepositum in der Höhe des mutmasslichen Bussbescheids des Einzelrichters erhoben. Das Auto bleibt dann stehen, der Betreffende muss einen Ersatzfahrer suchen, zumindest bis zur Grenze. Es ist zudem möglich, dass dem Fehlbaren vom jeweiligen Strassenverkehrsamt des Kantons die Fahrerlaubnis auf Schweizer Boden abgesprochen wird.

Zürich:
Grundsätzlich unterstehen alle Personen den gleichen Strafandrohungen. Das Wohnortsprinzip ist nicht massgebend. Falls ein im Ausland wohnhafter Täter nicht vor den hiesigen Richtern erscheint, wird ein so genanntes Strafübernahmebegehren gestellt, so dass die Aburteilung im Ausland erfolgt. Aufgrund der uns zugestellten Urteilskopien fallen die Urteile härter aus
als bei uns.

Es ist so, dass jede Verkehrsübertretung, die über dem Ordnungsbussenbetrag von Fr. 250.00 liegt, der zuständigen Administrativbehörde gemeldet wird (Ausweisentzug). Im Falle Deutschland wird die Meldung nach Flensburg gemacht.

Der Kanton SG folgt noch.

Gruss
der Rabauke

Aus eigener Erfahrung (auch im Tunnel Arisdorf geblitzt???):

Du bekommst von Deiner örtlichen deutschen(!) Polizeibehörde den Schweizer Strafzettel zugestellt oder Du wirst sogar zur deutschen(!) Polizei geladen.
Die Schweiz ist etwas großzügiger bei den Toleranzen, aber auch bei der Bußgeldfestlegung. Bei mir waren es 19 km/h zuviel und ca. 120€ Bußgeld. Den Betrag bekommst Du gleich in € genannt und auch ein deutsches Konto, auf das Du den Betrag überweisen kannst.
Ob ein Nichtbezahlen irgendwelche weiteren Folgen hat, wollte ich eigentlich nicht ausprobieren, da ich öfters in der schönen Schweiz unterwegs bin.

Gruß

hps

Hallo Rabauke

Wenn die Polizei bei einem ausländischen Autofahrer eine zu
hohe Geschwindigkeit misst, wird er an Ort und Stelle gebüsst.

Das wird wohl im Fall einer Kontrolle so sein. Was aber geschieht, wenn ein ausländisches Auto von einem Radarkasten geblitzt wird? Da ist ja keine Polizei direkt vor Ort, die den fehlbaren Lenker anhalten und büssen könnte?

CU
Peter

In Mostindien gibt es keine stationären …
…Tempokontrollen.

Hallo Peter

Die Rückfrage bei der KaPo ZH läuft.

Gruss
der Rabauke

…In Mostindien gibt es keine stationären.Tempokontrollen.

Hi Rabauke,

das ist aber neu, ich kann Dir mindestens 2 nennen!
Hab sie aber immer vorher bemerkt…

HylTox

Oh Gott, welcher Schwachsinn
Hallo Matthias,
man kann ja über vieles verschiedener Meinung sein, aber hast Du Die diesen Satz durchgelesen?:
*********************************************************

Kein Vergleich, er schädigt mich, während ich durch zügiges
Fahren Arbeitsplätze erhalte.

********************************************************

Na, wenn Du das ernst meinst…
elmore

Die Wette gilt! Eine Flasche Veuve Cliquot?
Hallo HylTox

Der Fairness halber sage ich Dir aber, dass der Begriff „Mostindien“ im Schweizer Sprachgebrauch den Kanton Thurgau meint.

Hier der Beweis: http://www.toponline.ch/content.php?area=1&nocache=1…

Gruss
der Rabauke *Gläser bereitstell*

Hallo Elmore

Kein Vergleich, er schädigt mich, während ich durch zügiges
Fahren Arbeitsplätze erhalte.

Na, wenn Du das ernst meinst…

Achtung, bissiger Kommentar: Tut er doch. Arbeitsplätze bei der Polizei und allenfalls den weiteren juristischen Einrichtungen werden erhalten, denn wegen Typen wie ihm müssen Tempokontrollen gemacht werden, Bussen ausgestellt, je nachdem weiter verfahren werden bis zum Ausweisentzug.

Arbeitsplätze bei der Autoindustrie, sei es bei Garagen, weil er nach einem Unfall den Wagen reparieren lässt. Oder bei den Händlern, weil er sich wegen Totalschaden ein neues Auto kaufen muss.

Bei der Erdölindustrie bis hin zu den Tankstellen, weil er mehr Benzin braucht.

Bei Ambulanz, Feuerwehr etc. wenn sie ausrücken müssen, um ihn und andere, die er abgeschossen hat, zu bergen.

CU
Peter

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Hallo Rabauke

Der Fairness halber sage ich Dir aber, dass der Begriff
„Mostindien“ im Schweizer Sprachgebrauch den Kanton :Thurgau

Da gebe ich mich doch rundweg geschlagen!
Ich kenne tatsächlich nur welche im Kanton St. Gallen (Rheintalautobahn - bauen die da eigentlich immer noch?) und zwischen Wildhaus und Wattwil (da wo die Umgehungsstraße durchs Toggenburg auf die „normale“ Straße eingeleitet wird). Außerdem ist mir auf irgendeiner meiner Paßüberfahrten mal sowas begegnet (das war aber, soweit ich mich erinnere Graubünden).
Na schön, ich versuche mich aber, soweit es mich nicht allzusehr im Fuß juckt in der Schweiz an die Regeln zu halten (aber es ist schon geil, mit einer Reisschüssel einen Ferrari zu überholen !).

Viele Grüße
HylTox

Schade!
Hallo HylTox

Ich kenne tatsächlich nur welche im Kanton St. Gallen
(Rheintalautobahn - bauen die da eigentlich immer noch?)

Bin auch schon nicht mehr länger da durchgefahren, aber ich glaube die „Todesstrecke“ ist jetzt vierspurig ausgebaut.

und
zwischen Wildhaus und Wattwil (da wo die Umgehungsstraße
durchs Toggenburg auf die „normale“ Straße eingeleitet wird).

Ich war heute mittag in Krummenau Skilaufen, dabei bin ich an dem Ding vorbei gefahren. Der ist im Moment nicht scharf. Ausserdem liegt der Schnee bis vor das Objektiv.

Außerdem ist mir auf irgendeiner meiner Paßüberfahrten mal
sowas begegnet (das war aber, soweit ich mich erinnere
Graubünden).

In allen übrigen Kantonen stehen die Dinger. Insbesondere ist die A2 rund um Luzern zu nennen. Man könnte aufgrund der grossen Zahl dort meinen, dass Luzern der Sitz von Kodak (Schweiz) ist.

Na schön, ich versuche mich aber, soweit es mich nicht
allzusehr im Fuß juckt in der Schweiz an die Regeln zu halten
(aber es ist schon geil, mit einer Reisschüssel einen Ferrari
zu überholen!).

Der erste Teil ist lobenswert. Den zweiten Teil kann ich nicht nachvollziehen.

Gruss
der Rabauke

PS: Die Flasche kannst Du bei Deiner nächsten Tour in die CH mitbringen.

Die kenn ich auch…
Hallo beide,

In allen übrigen Kantonen stehen die Dinger. Insbesondere ist
die A2 rund um Luzern zu nennen. Man könnte aufgrund der
grossen Zahl dort meinen, dass Luzern der Sitz von Kodak
(Schweiz) ist.

Die sehen aus wie Mülltonnenkästen aus Waschbeton :wink:)

Nicht zu vergessen um Genf herum, von den elektronischen Verkehrsleitbrücken herunter wird von hinten geblitzt. Mich hat es mal erschreckt, als ich dort mit dem Bus durchfuhr auf der Rückfahrt von Lac de Tigne und ich im Spiegel so ein Blitzen bemerkte. Als aber ein Jaguar an mir vorbeirollte, war ich erleichtert, daß ich es NICHT war.

gruß

dennis

Hallo Peter!

Wie in den USA. An jeder Ampel Vollgas und dann mit 80 weiter.
Echt klasse…

Nicht mit Vollgas. Aber möglichst rasch hochschalten. Nicht so
lahmarschig wie diejenigen, die krampfhaft versuchen,
‚ökologisch‘ zu fahren und dabei Tourenzahlen von über 2500
meiden wie der Teufel das Weihwasser…

Naja, also ich komme in der Stadt eigentlich selten über 2.500 - 3.000 Umdrehungen…

Unter anderem, weil
ich mich bemühe, die Grünphase einer Ampel so gut wie möglich
zu nutzen. Leider kapieren das viele Schnarchnasen nicht und
brauchen viel zu lange, bis sie fertig im Benzin gerührt und
sich endlich in Bewegung gesetzt haben…

Richtig. Gerade bei kurz geschalteten Ampeln sind diese Typen anstrengend.

Und ein deutscher Autofahrer, der in England auf der rechten
Spur fährt, statt links, was ist der?

Ein Blockierer. Der durchschnittlichen Engländer fährt zügiger
als der durchschnittl. Deutsche.

Ich meinte damit eigentlich nicht auf englischen Autobahnen,
sondern auf normalen Strassen. Da hättest Du ein echtes
Problem, wenn Du rechts fahren würdest (‚Was heisst da ein
Geisterfahrer? Hunderte!‘…).

Was aknn ich dafür, wenn die Deppen da alle nicht fahren könnnen…??:wink:

Damit wollte ich andeuten, dass auch Du gewisse Regeln in
anderen Ländern beachten musst. Warum also nicht auch die
Tempolimiten?

Weil Tempolimits für mich ein Richtwert sind. Fertig.

Limits sind Richtwerte, die au Straßenabschnitten
aufmerksam machen sollen, die erhöhte Aufmerksamkeit
erfordern. Mehr nicht.

Wo hast Du diese Auslegung her? Ist das nur Deine eigene
Interpretation oder gibts das irgendwo offiziell?

Das ist meine offizielle Interpretation.

Es ist doch affig, jemanden der auf der
Autobahn 120 fährt, als Raser hinzustellen, nur weil
irgendjemand auf freier, 3-spuriger Strecke, wo man 250 fahren
könnte, ein 80 Schild hingeklebt hat.

Also, die Strecken, die mir grad so einfallen, wo 80 ist,
gibts eigentlich maximal 2 Spuren.

Auch kein Problem.

Vielfach sind das
Autobahnkreuze, wo es Ein- bzw. Ausfahrten hat oder sich zwei
verschiedene Richtungen kreuzen. Da macht es in der Regel
Sinn, dass man nicht voll Karacho fahren darf.

Aus dem stegreif ein paar Gegenbeispiele:
1.) A73 A9 Richtg. Süd: 60 wegen Straßenschäden. Keine Straßenschäden vorhanden, früher 270 Km/h kein Problem.

2.) A9 bei Greding, beide Richtungen: Limits von 120 nach Noden, 100 nach Süden (was ohnehin schon unverständlich ist). Straßenzustand gut, früher 250 auch in den Kurven kein Problem.

3.) A8 München -> Stuttgart, Limit tagsüber 120. Früher 270 kein Pfoblem.

Und das sind nur meine häufig gefahrenen Strecken. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist fast überall 120 und in den allermsiten Fällen könnte man das dort auch schön laufen lassen.

Witzigerweise begegnen mir viel weniger deutsche Fahrer, die
rasen, als eher deutsche, die in Tunnels zu langsam fahren.
Etwa mit 80 statt der erlaubten 100. Und das dann vorzugsweise
auf der linken Spur, so dass man sie nicht überholen kann…

Das kann ich sogar noch verstehen, Tunnels machen vielen
Leuten Angst.

Ok, das kann ich verstehen. Aber warum müssen die dann auf der
linken Spur kleben? Warum können sie nicht nach rechts gehen?
Das ist es, was ich einfach nicht kapiere.

Das einzige, was mich dabei stört ist, dass man auf der AB nicht rechts überholen darf…

Ja, es gibt auch Schweizer Autofahrer, die das tun. Und auch
die nerven ganz gewaltig. :wink:

Richtig. Aber nerviger sind Leute, die auch ausserhalb der
Tunnels links pennen.

Generell halte ich das so: Wenn ich mit 120 auf der linken
Spur fahre, dann ist das jeweils, weil ich am Überholen bin.
Wenn auf die einsehbare Distanz diverse Autos auf der rechten
Spur fahren und offensichtlich langsamer sind als die 120, die
erlaubt wären und mit denen ich selber fahre, dann bleibe ich
auch mal etwas länger links. Weil es wenig Sinn macht, ständig
die Spur zu wechseln.

Wenn Platz ist und von hinten jemand überholen möchte, musst Du rüber. Ich fahre allerdings auch nur dann rüber, wenn abzusehen ist, dass ich nicht vom Gas muss. Von anderen erwarte ich nichts anderes.

Wenn dann jemand mit höherem Tempo von hinten daherkommt,
schaue ich, dass ich gelegentlich nach rechts komme, damit der
vorbei kann. Nur muss sich derjenige halt vielleicht ein wenig
gedulden, weil ich mich grundsätzlich nicht abdrängen lasse.

Grauzone! Du sagst also, Du ärgerst den von hinten Kommenden lieber ein bisschen auch wenn Du rechts rüber könntest. Das lehne ich ab.

Ich wechsle die Spur erst, wenn ich eine ausreichend grosse
Lücke sehe. Da ich nämlich auch auf den rechts fahrenden
Rücksicht nehme und es selber nicht ausstehen kann, wenn sich
jemand mit zu wenig Abstand vor mir reinwürgt.

Finde ich gut.

Aber wenn Du, wie oben angedeutet, nach England gehst, machst
Du hoffentlich nicht den Fehler, rechts zu fahren. Oder?

Doch, denn ich fahre ja zügig mit dem Verkehr mit.

Wie gesagt, ich sprach von englischen Nicht-Autobahnen…

Na dann…

Unsinn. Man kann fahren, so schnell man will, es ist nur
wichtig, dass man sich des Preises bewusst ist.

Und man muss sich der Gefahr bewusst sein, in die man sich
selber, allfällige mitreisende und die anderen
Verkehrsteilnehmer bringt.

Die Relation „höhere V, höhere Gefahr“, die Du hier anbringst, stimmt nicht. Routinierte Fahrer mit modernen Autos sind mit 200 deutlich sicherer unterwegs als der Urlaubskutscher mit Opel Senator und 2 Kindersärgen auf dem Dach, der mit abgenudelten Reifen mit Standschäden mit 110 links fährt…

Mit Sicherheit hat diese Limitiererei ausserhalb von
Gefahrenpunkten jedenfalls nichts zu tun.

Doch, hat es. Das ist sogar mir klar.

Unsinn, s.o.
Sciheres Fahren ist zügiges Fahren. Sonst ist die Gefahr des Sekundenschlafes und der Nachlässigkeit bei konstanten niedrigen Vs viel zu hoch.

Daher wäre für D vermutlich die beste Lösung
ein Limit von 130 oder 140 anzustrengen.

Solch ein Limit wäre auch in der Schweiz gut. Nur leider haben
da die Öko-Fuzzis etwas dagegen…

Sch… auf die Ökofuzzis. Diese Leute kosten auf Europas Straßen sehr viel Menschenleben und Geld…

Man könnte dann 160
fahren und Leute, die mit 110 scharf nach links wechseln,
sobald sie eine Xenon-Lamoe sehen, wären nicht mehr so
gefährlich. Die Ursache liegt hier jedoch nicht am zügigen
Fahrer, sondern am Neider.

Ein Vorschlag an Dich: Bitte lass denen, die allenfalls mit
110 oder so links fahren, jeweils ein wenig Zeit, die Spur zu
wechseln. So dass zumindest die, die wie ich oben erläutert
habe fahren, ohne Hektik die Spur wechseln können.

Das tue ich immer. Ich halte Abstand und verhalte mich höflich, außer man behindert den Verkehr mit Gewalt.

In Deutschland, auf den Strecken ohne Tempolimit fährt jeder
so, wie er grad lustig ist. Der eine kommt mit Tempo 200 auf
der linken Spur daher und sieht den anderen, der (warum auch
immer) nut mit Tempo 100 ebenfalls links tuckert, zu spät…

Was hat der links verloren?

Vielleicht hat er grad einen Laswagen überholt, der mit 80
tuckert?

Dann muss er während des Überholens Gas geben.

Ich kann zwar auch nicht begreifen, warum viele nicht
kapieren, dass man beim Überholen ordentlich auf die Tube
drücken muss. Da muss man allenfalls auch kurzfristig mal mehr
als die erlaubten 120 fahren. Ein Überholmanöver sollte so
kurz wie möglich gehalten werden…

Richtig.

Mit einem Tempolimit würde sich auch in Deutschland der
Grossteil in einem etwas einheitlicheren Bereich einpendeln.
Das würde der Verkehrssicherheit IMHO eindeutig zugute kommen.

Gleichmacherei um jeden Preis. Aber anders geht es in diesem
Land nicht, das sehe ich (leider) ähnlich.

Bei der heutigen Verkehrsdichte ist diese Gleichmacherei IMHO
aber notwendig. Wenn einer auf einer übersichtlichen, breiten
Autobahn (3 Spuren oder so), wenn kaum bis kein Verkehr
herrscht, auf die Tube drückt, dann kann ich das noch
verstehen. Aber wenn dichter Verkehr herrscht, dann habe ich
absolut kein Verständnis für jemanden, der krampfhaft
versucht, mit Tempo 160 oder mehr zu blochen…

O.K., da gehe ich mit. Warum nutzen wir dann nicht die millionenteuren Verkehrsleitsysteme für variable Limits, die wirklich Sinn machen?

Wer zu schnell fährt und dadurch sich selber sowie andere
gefährdet, der muss die Konsequenzen tragen.

Trugschluß: die Gefährdung geht auch von jenen aus, die
einfach nach links ziehen.

Trugschluss: Du musst so fahren, dass Du auf solche
Situationen noch reagieren kannst. Wie ist das in Deutschland?
In der Schweiz lernt man in der Fahrschule: Man muss auf
Sichtweite anhalten können, bei Nebel auf halbe Sichtweite.

Das stimmt schon.
Allerdings geht es hierbei nicht darum, jede Nötigung blinder Oberlehrer auffangen zu können, auf auf „im Verkehr üblicherweise zu erwartende“ Situationen derart reagieren zu können. Die Rechtslage nimmt hier also auch diejenigen in die Pflicht, welche „unübliche“ Situation wie z.B. das Herausschneiden nach links mit 95 Km/h oder das konstante Fahren links mit 100 Km/h, schaffen.

Man kann nicht immer wirklich alles vorhersehen. Aber man muss
die Geschwindigkeit halt doch so anpassen, dass man auch bei
Unvorhergesehenem noch eine Chance hat zu reagieren…

Richtig. Nur wie hoch ist diese Geschwindigkeit?
Bei mir ist sie im Alltag 180 - 200.

Warum nicht eine Mindestgeschw. von 160 für die linke Spur?

Dort, wo es 3 Spuren oder mehr sind, ok. Wir haben hier in der
Schweiz leider weitestgehend nur 2 Spuren.

Auch das kann man ändern.

Natürlich. Ansonsten zahlt man eben. Nur sind die schweizer
Preise zu hoch.

Die sind nicht zu hoch. Die sind in Ordnung. Du hast ja die
Kenntnis darüber und kannst vermeiden, in die Falle zu
tappen…

Einverstanden. Daher fahre ich in der CH ja auch langsam.

Grüße,

Mathias

Hi Peter!

Das kostet Geld, sonst nichts. Dass es viel Geld kostet, muss
jedem, der in der CH zu schnell fährt, bewusst sein.

Und jeder, der das weiss und dann trotzdem erwischt wird, dem
geschieht es recht. Und dann ist es auch legitim, etwas
schadenfroh zu sein.

Nur wenn jemand keine Ahnung hätte, was ein Tempolimit ist und
was die Nichtbeachtung in der Schweiz kosten kann, wäre es
anders.

Und genau darum ging es hier! Er kannte die Preise nicht und man mockierte sich noch darüber. Das ist eine Scheißart (sorry) und ich denke, das muss man solchen schadenfrohen Stutzern auch mitteilen…

Richtig. Shit happens. Man kann niemals alle Eventualitäten im
leben absichern, das zu schnell herannahende Auto könnte auch
ein Sanitäter sein. Oder müssen sich die Deiner Meinung nach
auch an die 80 halten…?

Bist Du eigentlich jemals selber in einer Ambulanz, einem
Feuerwehr-Auto oder einem Polizei-Fahrzeug gefahren bzw.
mitgefahren? Bei einem Blaulicht-Einsatz?

Die Feuerwehr ist bei mir in der Straße…

Ich habe das, als Teil meines Militärdienstes, selber erlebt.
Als Mitfahrer in einer Ambulanz. Und ich kann Dir verraten, es
ist für solche Leute kein Honigschlecken, wenn sie möglichst
schnell durch Ortschaften fahren müssen. Ich würde behaupten,
das tun die wenigsten dieser Fahrer wirklich gern, denn sie
müssen nicht nur selber aufpassen, sondern sie müssen so gut
wie möglich vorausschauen, viel mehr als der normale
Autofahrer. Und muss versuchen, für die anderen
Verkehrsteilnehmer mitzudenken.

Das beantwortet meine Frage nicht.

Eine Blaulichtfahrt ist zumindest für den Fahrer eine enorme
Belastung. Das ist Stress.

If you can´t stand the heat, stay out of the kitchen…
Hat mir letztens mein Kollege, der Wochenend-Sanifahrer gesagt, als wir das diskutierten…

Und das ist ein Grund, warum ich Leute nicht verstehe, die die
Tempolimiten massiv überschreiten. Auf der Autobahn eher, aber
wenn ich in der Zeitung lese, dass einer erwischt wurde, der
mit Tempo 80 oder mehr durch eine Ortschaft raste, in der
Tempo 50 gilt, dann ist das absolut unverantwortlich. Ich
hoffe, dass auch Du dieser Meinung bist…

Ich bin der Meinung, man sollte mit angepasster V fahren, egal wo.
In manchen Ortschaften gibt es 4-spurige Stadtautobahnen, auf denen 60 gilt. Hier fahren halt manche 120 mit Radarwarner und fertig. Wo man aber Fußgänger zu erwarten hat oder Kreuzungen, sind 60 wohl ein eher realistischer Bereich. Vor Schulen und in engen Wohngebieten fährt man dann halt mal 30, da bricht man sich auch keinen bei ab. Die Relation ist eben wichtig.

Grüße,

Mathias

Na wenigstens einer hat mich verstanden…

Elmore, bleib locker, den Klassenkampf auf der Straße führe nicht ich, sondern gewisse andere, die ich ausserhalb sowie innerhalb des Autos ignoriere. Mein Leben ist mir zu wertvoll, um es auf der Autobahn zu riskieren…

Grüße,

Mathias