Zu späte Gehaltszahlung

Moien,

welche Möglichkeiten gibt es, wenn ein Arbeitgeber das Gehalt erst nach Monatsende überweist. Ist zwar erst zweimal passiert aber es gab auch erst zwei Zahlungen ;o)

Gruß

Bernd

Hi!

Was ist denn als Termin vereinbart?

Und wie lang waren die Verzögerungen?

LG
Guido

Moien,

Termin war halt der Monatsletzte und das Geld kam beim ersten Mal drei Tage später und ist jetzt am letzten noch nicht da…

Gruß

Bernd

Hi!

Termin war halt der Monatsletzte und das Geld kam beim ersten
Mal drei Tage später und ist jetzt am letzten noch nicht da…

Naja…

Es ist nicht zufällig so, dass der ArbGeber sein Konto bei der Sparkasse und Du Deins bei der Postbank hast?
Sorry, fiel mir nur gerade so ein, da ich erlebt habe, dass bei einer Überweisung vom 4.Mai Spk - Postbank erst der 13. Mai als Gutschrift verbucht wurde…

Du kannst den Arebitgeber natürlich auf seine vertragliche Verpflichtung hinweisen und bei Häufung auch größere Kaliber auffahren!
Aber ob es sich bei 3 Tagen lohnt , zumal das Klima mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darunter leidet, würde ich mir drei mal überlegen!!!

LG
Guido

Hi,

Aber ob es sich bei 3 Tagen lohnt , zumal das Klima mit
an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darunter leidet,
würde ich mir drei mal überlegen!!!

Was heißt lohnt… bei mir war es ab und an auch schon der Fall, das das Geld erst am 3. oder 4. des Monats auf dem Konto eintraf. Da bei mir nahezu alle fälligen Zahlungen (Miete ect.) am Monatsersten abgebucht werden, kann es durchaus schon mal zum nichtausführen einer Zahlung kommen, wenn ich ausgerechnet in dem Monat das Konto eh schon in den „Grenzbereich“ gebracht habe. Und das ist dann erstens unangenehm und zweitens mit Mehraufwand verbunden.

Grüßle
Frank K.

Priorität setzen!
Hi,

Was heißt lohnt…

In diesem Fall ganz klar: Bernd sagte, dass er erst die zweite Zahlung bekommt. Dadurch kann man davon ausgehen, dass er erst zwei Monate dort beschäftigt ist!
Ein Kündigungsschutz nach KSchG greift aber erst nach 6 Monaten.
Er kann seinen AG darauf ansprechen (was ich vermutlich auch ruhig und vorwurfslos machen würde), oder er kann mit dem Dampfhammer seinen Job riskieren!
Und ob sich DAS lohnt…

bei mir war es ab und an auch schon der
Fall, das das Geld erst am 3. oder 4. des Monats auf dem Konto
eintraf. Da bei mir nahezu alle fälligen Zahlungen (Miete
ect.) am Monatsersten abgebucht werden, kann es durchaus schon
mal zum nichtausführen einer Zahlung kommen, wenn ich
ausgerechnet in dem Monat das Konto eh schon in den
„Grenzbereich“ gebracht habe. Und das ist dann erstens
unangenehm und zweitens mit Mehraufwand verbunden.

Sorry, aber was geht es Deinen Arbeitgeber an, wenn Du nicht wirtschaften kannst?
Ich habe die Frage mal absichtlich derart provokativ und unverschämt gestellt, wie sie Dir der AG stellen könnte.

Bei drei Tagen kann man nicht wirklich (ok - rechtlich kann man das vermutlich schon! Aber mahn das Ganze an, und es wird NOCH später!!!) von Zahlungsverzug sprechen! Klar ist es unangenehm, aber: Wenn so etwas öfter vorkommt, dann richte ich mich darauf ein!
Wichtig ist doch, dass das Geld REGELMÄßIG eintrifft! Und da finde ich persönlich es nicht weiter wichtig, ob es zum Monatsletzten, zum Ersten oder zum Dritten kommt!
Ich bekomme mein Geld beispielsweise zum 15.! Soll ich jetzt motzen, weil alle Daueraufträge und Lastschriften zum Ersten abgehen, und mein Konto dann nicht mehr (oder noch nicht) gedeckt ist?!

LG
Guido

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Moien,

moin auch,

welche Möglichkeiten gibt es, wenn ein Arbeitgeber das Gehalt
erst nach Monatsende überweist. Ist zwar erst zweimal passiert
aber es gab auch erst zwei Zahlungen ;o)

ws steht denn dazu im arbeitsvertrag ?

ich hatte mal einen AG da stands explizit im vertrag drin, dass die gehaltszahlung zum monatsende, spätestens jedoch zum 3 werktag des monats erfogt

ansonsten würde ich erst mal abwarten, wie sich das ganze entwickelt, wenn sich hier eine regelmäßigkeit einstellt und evtl. anstehende buchungen nicht durchgeführt werden können sollte man die bank auf das zahlungsverhalten des AG hinweisen und um duchführung der anstehenden zahlungen bitten, weil das geld ja kommt, aber halt erst 3 tage später ;o)

(hat mir auch schon geholfen, wobei meine bank morgens eine zahlung abgewiesen hat und direkt als nächste buchung mein gehalt aufs konto buchte *lol)

schönen gruß

der jörg

Gruß

Bernd

Hi,

Sorry, aber was geht es Deinen Arbeitgeber an, wenn Du nicht
wirtschaften kannst?
Ich habe die Frage mal absichtlich derart provokativ und
unverschämt gestellt, wie sie Dir der AG stellen könnte.

Wenn der AG rechtzeitig zahlen würde, wäre erst gar kein Problem aufgekommen. Schließlich gibt es seinerseits die Verpflichtung, rechtzeig den Lohn zu zahlen. Ich kann ja schließlich auch nicht einfach mal meine Arbeit erst 2-3 Tage nach dem vereinbarten Termin fertig machen.

Ich bekomme mein Geld beispielsweise zum 15.! Soll ich jetzt
motzen, weil alle Daueraufträge und Lastschriften zum Ersten
abgehen, und mein Konto dann nicht mehr (oder noch nicht)
gedeckt ist?!

Wenn ich weiß, das die Zahlung erst zum 15. eintrifft rechne ich natürlich entsprechend anders.

Grüßle
Frank K.

Wir reden aneinander vorbei!
Hi!

Dass es nicht unbedingt OK vom AG ist - darüber sind wir einer Meinung!

Aber ich halte es für wenig produktiv, einen Aufstand zu fahren, wenn das Entgelt zwar 3 Tage zu spät, aber dennoch regelmäßig kommt!

Gerade in kleinen Unternehmen (wo die Überweisungen manuell und einzeln vorgenommen werden) kann es vorkommen, dass der AG am vorletzten Tag die Überweisungen tätigt, diese bei den meisten MA dann auch am Letzten oder Ersten verbucht sind, aber der Weg zwischen verschiedenen Banken schon mal etwas länger dauert (ein Beispiel dafür gab ich oben)…

LG
Guido

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