Hallo,
eine Frage zu sparmsamen Glühbirnen: In einer bereits etwas älteren Zimmerlampe waren immer Glühbirnen mit 80-100W. Nun dachte ich mir als sparsamer Schwabe: „20 ist weniger als 100“ und habe Birnen mit 20W eingeschraubt. Das Resultat war, dass die Sparbirnen bereits innerhalb eines Monats der Reihe nach ihren Dienst kündigten. An der weissen Deckentapete sieht man überdies einen Hach einer braunen Verfärbung.
Ist die Wattzahl die ich verwenden kann also auch von der Lampe abhängig, sodass ich mir eine neue Lampe kaufen müsste um sparsame Glühbirnen zu verwenden?
Gruß Marcel
Verwende bitte die Begriffe Glühlampe, Energiesparlampe, Leuchte.
Dann versteht man besser, worum es geht.
Du hast also 100W Glühlampen gegen 20W Energiesparlampen (also Leuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät und Schraubfassung) ersetzt, die nun recht früh kaputt gehen.
Mehrere Gründe:
- Billige Sparlampen
- Stauwärme in der Leuchte (die Leuchte ist das „Gerät“, in welches man die Glüh-/Sparlampe einschraubt)
Hallo,
eine Frage zu sparmsamen Glühbirnen: In einer bereits etwas
älteren Zimmerlampe waren immer Glühbirnen mit 80-100W. Nun
dachte ich mir als sparsamer Schwabe: „20 ist weniger als 100“
und habe Birnen mit 20W eingeschraubt. Das Resultat war, dass
die Sparbirnen bereits innerhalb eines Monats der Reihe nach
ihren Dienst kündigten. An der weissen Deckentapete sieht man
überdies einen Hach einer braunen Verfärbung.
Ist die Wattzahl die ich verwenden kann also auch von der
Lampe abhängig, sodass ich mir eine neue Lampe kaufen müsste
um sparsame Glühbirnen zu verwenden?
Hallo Marcel !
Das die eingesetzten Energiesparlampen so schnell kaputt gehen ist nicht normal. Selbst „Billigmodelle“ für wenige Euro halten länger!
Schaltest Du diese Lampen ungewöhnlich oft ein und aus ?
Das vertragen billige Energiesparlampen meist nicht und gehen schnell kaputt.
Zu der braunen Verfärbung an der Decke:
Und die soll schon von den neuen Sparlampen sein ?
Die alten 100 W Glühlampen,die vorher drin waren,sind viel heißer und haben mit Sicherheit diese „Hitzeflecken“ hinterlassen.
Die neuen Sparlampen erzeugen bei z.B. 20 W nur ein Fünftel der Wärme der alten 100 W Glühlampe.
Übrigens,Energiesparlampen sucht man nicht nach der Wattzahl aus.
Das würde keinen direkten Lichtvergleich ergeben,meistens ist man vom Lichteindruck(der Helligkeit) enttäuscht.
Zum Vergleich nimmt man die Lumenzahl(Abkürzung lm). Sie steht auf der Verpackung von Glühlampen und Energiesparlampen drauf.
Folgende Lumen-Werte haben die guten,alten Glühlampen(Standardausführung,keine „Krypton“)
100 W = 1380 lm
75 W = 960 lm
60 W = 730 lm
40 W = 430 lm
25 W = 230 lm
Diese Werte gelten für klare oder matte Glühlampen mit E27-Fuß
Die kleineren Kerzenlampen E14 haben bei gleicher Wattzahl etwas geringere Lumenwerte,man kann aber die angegeben Werte verwenden,der Fehler beträgt nur ca. 10 %.
Wenn man sich beim Austausch Glühlampe/Energiesparlampe an diese Tabelle hält,stimmt schon einmal die spätere Helligkeit.
Dann sollte man noch auf die sog. Lichtfarbe achten,z.B. warm-weiss,warmton. Die kommen dem Glühlampenlicht im Farbeindruck am nächsten.
Viele Grüße sendet
duck313
Die neuen Sparlampen erzeugen bei z.B. 20 W nur ein Fünftel
der Wärme der alten 100 W Glühlampe.
Und wo liegt hier der Witz in der Aussage, dass es ‚Sparlampen‘ sind?
Es geben beide die selbe Lichtmenge ab, deshalb ist es eine Sparlampe.
gruss
Hallo,
Das muss aber zunächst mal mit identischen Prüfmethoden dargelegt werden.
Was würde es nützen, wenn der Prüfbereich werbewirksam auf Spektren ausgeweitet werden würde, die das menschliche Auge kaum bis gar nicht wahrnimmt ? ( UV & IR - nah )
Warum verwenden diverse Versender wohl auch verschiedene Größen für die Lichtintensität des Leuchtmittels ?
In ein und demselbem Katalog werden manche LM mit Lumen angepriesen, andere mit LUX, widerum Andere mit Anzahl vorhandener LEDs und Leistungsaufnahme, andere teilweise mit Candela…die billigsten halt nur mit der Leistungsaufnahme.
Spektraldiagramme fehlen oftmals ebenfalls. Wie wollte der Käufer also schon mal rein theoretisch Leuchtmittel miteinander vergleichen können ?
Das Spektrum eines einfachen Leuchtmittels der Glühfadentechnik ist relativ einfach im Web zu finden. Markenhersteller bieten dieses auch für Gasentladungs - LM oder LED.
Die " Billigheimer " nennen schlicht und einfach nur Verbrauch und Anzahl der LED…
Prosit Mahlzeit beim Vergleich.
Der Heimanwender ahnt recht wenig davon, wie sich ungünstige Spektralausstrahlung und Intensität der Lichtquelle auf wahrnehmbare Helligkeit, Farbechtheit oder Effizienz auswirken können.
Im Idealfall versuche man mal in der Küche nach Optik zu kochen, wenn es lediglich eine Quecksilberdampf - Beleuchtung mit dem industiellem Anspruch der reinen Orientierung in einer Lagerhalle gäbe…
Da würden Sterneköche nahezu verzweifeln.
Der Besitzer eines Aquariums setzt " P***normale Standardröhren ein und fragt sich, warum er so viele Probs mit seinem Pflanzenwuchs im Becken hat…
Der Elektriker im Betrieb kann diverse Leiterfarben nicht mehr sicher bestimmen, weil HQL kaum Rotanteile aussendet.
( Sehr gut Sichtbar an Strecken, die mit monochromen Gasentladungslampen beleuchtet werden…da reicht es schon, die Testseite eines Farbdruckers mit auf den Weg zu nehmen…
Und noch viele andere Beispiele…;-(
mfg
nutzlos
Die neuen Sparlampen erzeugen bei z.B. 20 W nur ein Fünftel
der Wärme der alten 100 W Glühlampe.Und wo liegt hier der Witz in der Aussage, dass es
‚Sparlampen‘ sind?
Stimmt. Sie strahlen nur ein sechstel der Wärme ab.
Glühlampe: 3W Licht, 97W Wärme
Sparlampe: 3W Licht, 17W Wärme
Kommt mir Rundung etwa hin.
Hallo zusammen !
Die Angabe „Lumen“ für die Lichtleistung(Helligkeit) ist
jetzt EU-weit vorgeschrieben und steht inzwischen neben anderen vorgeschriebenen Daten auf der Schachtel drauf.
Weitere Pflichtangaben(fast schon zu viel auf der kleinen Schachtelseite !) sind z.B. Farbe,Lebensdauer,Schalthäufigkeit…
MfG
duck313
Servus Marcel
Hoffentlich ist kein Dimmer für die Leuchte eingebaut. Die meisten Sparlampen lassen sich nicht dimmen.
Hans
Dann warten wir mal ab…
Hallo @Duck 313,
so sieht es aber nicht aus.
Vergleiche mal, dann stellst DU selber fest…
Ich nutze das " Örtchen " lieber mit der althergebrachten Glühwendel …
mfg
nutzlos
hi,
nur damit ich auch noch meinen Senf dazugegeben hab…
wenn die Sparlampen einen etwas breiteren Sockel haben wie die Vorgänger, lassen sie sich vielleicht nicht ganz so weit in die Fassung reindrehen. Würde man gar nicht bemerken. Dabei berührt der Fusspunkt der Lampen nur noch einen Hauch der Kontaktzunge in der Fassung. Also gar kein richtiger Kontakt mehr
Dann hättest du genau den Effekt mit der arg verkürzten Lebensdauer. Ansonsten gäbs keine schlaue Begründung dafür (ausser selbstverständlich das mit dem Dimmer)
Gruss
Hallo,
Das muss aber zunächst mal mit identischen Prüfmethoden
dargelegt werden.
Lumen ist genormt.
Was würde es nützen, wenn der Prüfbereich werbewirksam auf
Spektren ausgeweitet werden würde, die das menschliche Auge
kaum bis gar nicht wahrnimmt ? ( UV & IR - nah )
Die Lichtstrom-Angabe in der Einheit „Lumen“ berücksichtigt die relative Empfindlichkeit des menschlichen Auges.
Insofern ist dein Einwand begründet, wurde aber schon lange berücksichtigt.
Warum verwenden diverse Versender wohl auch verschiedene
Größen für die Lichtintensität des Leuchtmittels ?
Damit man seriöse von unseriösen Händlern unterscheiden kann!
In ein und demselbem Katalog werden manche LM mit Lumen
angepriesen,
So wäre es bei Lampen am besten. Ich meine aber, dass bei Lampen mit gerichtetem Lichtaustritt (Reflektorlampen) auch die Lichtsärke in Candela angegeben werden darf. Eigentlich blöde, weil ich dann z.B. eine Lampe mit 10° Lichtaustritt mit einer Lampe mit 12° Lichtaustritt schon gar nicht mehr vergleichen kann!
So hat eine 10lm Lampe mit 10° 418cd, während die mit 12° nur noch auf 291cd kommt - bei identisch „viel Licht“ = gleichem Lichtstrom.
andere mit LUX,
Ein klares Indiz für unseriöse Angabe!
Die Angabe der Beleuchtungsstärke ist nur dann sinnvoll, wenn ich den Ausstrahlungswinkel und den Abstand zur Messoberfläche kenne.
Spektraldiagramme fehlen oftmals ebenfalls.
Auch hier geben gute Hersteller / Händler einem ein brauchbares Werkzeug in die Hand:
-
Farbwidergabendex Ra.
Ab 80 wird es interessant, größer als 90 ist eine sehr gute Farbwidergabe. Daraus kann man auf recht ausgeglichenes Spektrum schließen. -
Farbtemperatur.
Je heißer, desto kälter. Aber das sollte ja mittlerweile bekannt sein.
Für Sonderfälle - Du hast ja das Aquarium genannt - braucht man natürlich das Spektrum der Lampe.
Hallo!
Habt Ihr denn schonmal LED Lampen ausprobiert? Die gibt es mittlerweile in ordentlichen Helligkeiten. Und für eigentlich alle Fassungen.
Die sind noch sparsamer als „Energiesparlampen“. Ich habe z.B. meine Spots in meinem abgehängten Flur ausgetauscht (okay, ich musste auch das Netzteil auswechseln) und habe nun statt 220 Watt nur 33 Watt Verbrauch! Bei annähernd gleicher Helligkeit.
Und mir wurde gesagt, dass die LEDs mindestens 30.000 Stunden halten sollen.
Naja, ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich sehr sehr stolz auf meine neue Beleuchtung bin.
Hab diese hier gekauft: http://www.lumeron.de/products/de/LED-Leuchtmittel/M…
Ich hoffe, Ihr entschuldigt die Werbung, aber manche Läden haben es einfach auch mal verdient. Und ihr glaubt ja nicht, wie eine durchgebrannte LED stinkt. Also vorsicht vor Billiganbietern!
Helle Grüße!
Hi,
Dass die eingesetzten Energiesparlampen so schnell kaputt gehen
ist nicht normal. Selbst „Billigmodelle“ für wenige Euro
halten länger!
Da wäre ich mir nicht so sicher. Ich hatte schon eine relativ günstige Osram(!)-Lampe, die nach fünfzig Stunden oder so den Geist aufgab. Dabei gab es keinen Wärmestau, weil sie ziemlich frei im Raume hing, und häufig ein-/ausgeschaltet wurde sie auch nicht.
Gruß S