gestern stellte sich mal wieder stellte das Blutabnehmen als Herausforderung für mich und die Ärzte dar. Kurzum, die Ärzte fanden kein Blutgefäß, und nach 9 (!) Einstichen und diversem „Rühren“ fing ich vor Schmerzen an zu heulen. Vor einem halben Jahr durften sich in ähnlicher Situation alle Medizinstudenten an mir ausprobieren. Die Quälerei hörte erst auf, als ich dem x. Studi energisch verbot, auch nur noch eine Nadel in die bereits flächig entzündete Stelle reinzujagen. Es scheint nicht nur das bekannte Phänomen der wegrollenden Blutgefäße zu sein, denn die Docs gestern sagten: „So was hatte ich in 20 Jahren noch nicht.“
Muss ich mir das jetzt mein Leben lang antun oder ändert sich das vielleicht wieder? Das Problem habe ich erst seit ca. 1 Jahr. An was liegt so etwas? Was kann man dagegen tun?
wie oft wurdest du denn in diesem besagten letzten Jahr gepiekst?
Häufig verschlechtern sich die Zustände der Venen akut in Angst- und Stresssituationen, bei Kälte und wenn man zu wenig getrunken hat. Vielleicht hat das einfach nicht gepasst, wenn es vorher problemlos möglich war?!
Folglich könnte man bei planbaren Punktionen die Ausgangssituation ein klein wenig verbessern, indem man sich beruhigt (natürlich ist die durchaus nachvollziehbare Sorge vor Nadelstichen bei dir da eher kontraproduktiv), sich wärmt und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sofern das die Blutuntersuchung nicht verfälscht.
Über Tipps, wo man wie am besten sticht, wissen deine behandelnden Ärzte vermutlich bestens Bescheid, sodass ich an dieser Stelle darauf verzichte.
In der Notfallmedizin gibt es für „Problemfälle“ wie dich Alternativen zur (Blutabnahme und) Medikamentenapplikation, aber die sind in Arztpraxen und bei vergleichbaren weniger zeitkritischen Umständen selten vorhanden, zu teuer und nicht praktikabel.
wie oft wurdest du denn in diesem besagten letzten Jahr
gepiekst?
Vielleicht insgesamt ca. 15x
Häufig verschlechtern sich die Zustände der Venen akut in
Angst- und Stresssituationen,
Hmmm, ich gebe ja zu, ich bin ein Weichei, das nicht hingucken kann, weil’s sonst mehr wehtut. Aber einen speziellen Stress wg. Nadeln habe ich nicht.
Zählen auch längere Phasen, bei denen man von der Grundstimmung eher gestresst ist?
wenn man zu wenig getrunken hat.
Neee, ich hab die letzten Tage nahezu von Kräutertees gelebt.
Folglich könnte man bei planbaren Punktionen die
Ausgangssituation ein klein wenig verbessern, indem man sich
beruhigt (natürlich ist die durchaus nachvollziehbare Sorge
vor Nadelstichen bei dir da eher kontraproduktiv), sich wärmt
und ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, sofern das die
Blutuntersuchung nicht verfälscht.
Das ist wirklich interessant und gut zu wissen! Vielen Dank. *Sterncen überreich*
Hi
ähnliches Problem habe ich auch
wenn der Doc versucht in der rechten Armbeuge versucht etwas zu treffen.
entweder er trifft nicht , oder nach knapp einem halben Röhrchen geht nichts mehr.
Also sag ich inzwischen : nehmen Sie den linken Arm , das klappt besser.
Ich bekomme zwar oft ungläubige Blicke , aber seltsamerweise klappt das dort prima , also sage ich es vorher und beide sind zufrieden