Zu viele Baustellen - ich werd noch irre-

Hallo Leute,

ich muss mal los werden was mich zu vernichten droht, sonst werd ich noch verrückt.

Ich habe aufgrund eines Beziehungsproblems die letzten 3 Jahre mich einfach hängen lassen und bekomme nun die quittung (mal ehrlich gesagt).

Ich habe Baustellen ohne ende und werde einfach offensichtlich nicht mehr fertig damit und brauche einen Weg. Ich schreibe mal alle wichtigen baustellen hier rein:

  1. Ich brauche einen Job da ich seit kurzem arbeitslos bin, wohne zwar bei den eltern bin also abgesichert, trotzdem
  2. es scheint für mich seit jahren nur ein thema zu geben, meine ex. Ich scheine bei jedem Problem mich in das damalige Problem mit meiner ex zu flüchten und darüber nachzudenken was ich damals hätte machen/sagen können (wurde schwer enttäuscht)und vernachlässige so mein Leben
  3. Mein Freundeskreis hat sich enorm reduziert, ich will diesen NEU (!!) aufbauen, also neue Freunde finden
  4. Ich will meinen Marktwert als Arbeitnehmer steigern durch fortbildung
  5. Habe noch nebenbei eine Firma die mich auch beschäftigt mit Probs, der Laden läuft aber akzeptabel
  6. Meine geistige Leistungsfähigkeit hat die letzten Jahre enorm nachgelassen, bin 27, dies liegt daran das meine „neuen“ Freunde der letzten Jahre auf einem anderen Niveau sind als ich. Ich will daran arbeiten

Ich habe viele Baustellen! Am meisten belastet mich das ich nicht Zielorientiert loslegen kann weil ich ständig an die schwere enttäuschung meiner ex nachdenke und die situationen durchspiele oder was ich ihr sagen würde wenn ich sie nochmal sähe.

ICH WILL MIT ABSOLUTER GEWALT DA RAUS, ich finde aber irgendwie keinen Weg, bitte helft mir

danke

daniel
ich habe den text spät abends geschrieben, ich hoffe alles passt so

Erst mal, Daniel,
hilf Dir selbst - so hilft Dir Gott.
Wie oft ich das hier schon gesagt habe weiss ich nicht:
Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt - den man selber macht.
Dann lernt man laufen, dann rennen,
und schon gehts zügig voran - und macht auch Freude.

Ordne die Sachen, die Du hier anführst,
so wie sie wichtig sind zum Überleben.
Lass alles andere weg, das sind andere Baustellen;
und sicher auch Probleme anderer, die sie selber lösen müssen.
Und dann geh die anderen Sachen einfach ‚stur‘ Stück für Stück an.
Nicht mehr als eine gleichzeitig;
das kannst Du machen wenn mal alles wieder rund laeuft.

Warum nur eine gleichzeitig?
Bei mehreren verlierst Du u.U. die Übersicht und handelst Dir damit
Mißerfolg ein, der dich dann bei den anderen auch runterzieht.
Hast Du aber einen Erfolg, dann gehts mit Elan auch an die anderen Sachen.
Weiter - hast Du eine Sache mal ‚verbeutelt‘,
dann hast Du noch ein paar andere, die Du in Ruhe angehen kannst.
Alle können nicht schief gehen.

Von der Vorstellung, was Du Deiner Ex alles sagen würdest,…
rate mal, wen das interessiert.
Wieso möchtest Du ausgerechnet ihr etwas sagen?
Es gibt mindestens 2 Mrd andere.
Also vergiss es, Du kannst es ignorieren;
indem Du Dich auf Deine Zukunft orientierst.
Und das wolltest Du ja. Nun tu es auch einfach.

Der Blick durch die Windschutzscheibe ist weiter als im Rückspiegel.

Mach den ersten Schritt am besten gleich.

Aloha - digi (aEg)

Hallo Daniel,

trotz später Stunde kannst Du Deine Problematik klar und strukturiert beschreiben. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit ist nun das Folgende etwas intuitiv.

  1. es scheint für mich seit jahren nur ein thema zu geben,
    meine ex. Ich scheine bei jedem Problem mich in das damalige
    Problem mit meiner ex zu flüchten und darüber nachzudenken was
    ich damals hätte machen/sagen können (wurde schwer
    enttäuscht)und vernachlässige so mein Leben

Deine frühere Freundin ist unter die historischen Schatten gegangen. Natürlich ist jedes Denken über sie müßig und sinnlos. Als Erinnerungsgespenst ist sie nicht einen einzigen Cent aktueller Handlungsenergie wert. Da Du mit Gewalt aus den Problemen heraus möchtest, rate ich Dir zum Gedankenstopp:

Wenn Du dabei bist, Dich in Gedanken an sie zu verlieren und Handlungsalternativen mit ihr durchzuspielen, dann beende das sofort und tue etwas anderes.

Dieses an-sie-denken mußt Du allerdings auch merken, damit Du nicht wie in Trance zu dem Schatten Deiner ehemaligen Freundin entgleitest. Also es muß Dir bewußt werden. Dazu könnten Symbole helfen, z. B. das Wort STOPP! an gut sichtbaren Stellen oder etwas anderes, dem Du die symbolische Bedeutung von STOPP! ENDE DER TRANCE! zuweist.

Anfangs wird Dir das nicht immer gelingen. Das macht aber nichts. Dranbleiben! Es wird Dir zusehends besser gelingen, Deine Energien in der Gegenwart zu halten.

Grüße,

I.

ich schließe mich meinen Vorrednern an:
eins nach dem andern
und die Ex muss weg.

Weil der Gedankenstop nicht jedermanns Ding ist
Gedanken begraben geht auch ganz gut in solchen Fällen- lässt sich auch bestens mit dem G-stopp kombinieren.

Du kannst Dir nen Zettel und nen Stift nehmen und einfach alles was Dir jetzt im Nachhinein noch einfällt zu sagen, oder Deine Sicht der Dinge aufschreiben. Einige begraben den „Brief“ im Garten, andere (wenns nicht so viele Seiten sind) basteln ein Schiff draus und werfens ins Wasser (blöd wenn man aufm Berg wohnt), der nächste führt ne Feuerbestattung durch. Ist auch nicht Jedermanns Sache, aber es soll hier doch mal erwähnt sein. Schreiben ist zum sich organisieren überhaupt ein tolles Mittel.
Sei es in Form einer „to-do-Liste“ zum jeweils aktuellen Problem
oder in Form von „Briefen an sich selbst“. Selbstauferlegte Aufgaben gewinnen dadurch an Verbindlichkeit.

wie jedes Knäuel lässt sich auch dieses nur entwirren wenn man Knoten für Knoten bearbeitet, anstatt überall ein bißchen zu zupfen.

Hi Daniel,

Dein zentrales Problem, zu dem Du nach eigener Aussage immer wieder kommst, scheint mir die nicht abschließend bearbeitete Beziehung (und deren Ende) mit der Ex zu sein: daran musst Du m. E. arbeiten, dann lösen sich ggf. die „Stau-Baustellen“ wie von selbst.

Sofern das Ende dieser Beziehung für Dich traumatisch war/ist und Du daran (im medizinischen Sinn) leidest, hilft Dir ggf. eine entsprechende Therapie - Dein Hausarzt kann Dir diesbezüglich vielleicht weiterhelfen. Auch wenn es auf den ersten Blick komisch klingt, dass man nach/wegen der Trennung eine Therapie macht - es ist keineswegs selten oder gar ungewöhnlich; es geht letztlich um den Verlust eines geliebten Menschen.

Hallo Daniel

Du hast vor 2 Jahren schon einmal hier geschrieben, dass du immer an
deine Ex denken musst und dass dich die Frage „Was waere, wenn…“
fertig macht.
Wenn du so lange Zeit diese festgefressenen Gedanken hast, solltest
du einen Psychotherapeuten aufsuchen.

Gruss, Tychi

Beim Durchlesen der letzten Beiträge kam mir bei dem Tipp, „du sollst endlich aufhören, an deine Freundin zu denken“ folgender Gedanke:

Es kann zum Problem werden, wenn du zwanghaft versuchst nicht an deine Freundin zu denken. Das Gehirn kann nicht nicht denken. Denn wenn du denkst: „hoffentlich denke ich nicht an sie“, denkst du automatisch an sie. Das ist wie ein „Hirnfick“, den auch (Drogen-)Abhängige auf Entzug kennen.
(Denke zum Beispiel mal ganz kurz nicht an ein Bett!)

Daher auch von mir dringende Empfehlung: Such dir einen geeigneten Therapeuten. Meines Erachtens am besten einer mit einer Ausbildung in systemischen (Familien-)Therapie.
LG
Stefan

PS: Und hast du nicht an ein Bett gedacht?

:smile:
Hallo

um die Uhrzeit denke ich immer ans Bett!

Gruß

daniel

hi daniel,

du schreibst du MUSST da heraus…
und du nennst gründe die dir dein leben schwer machen.

vom verstand her gut nachvollziehbar.

aber was willst du denn innerlich - willst du innerlich denn
eine ablösung von deiner ex? - fühlst du denn, es ist genug?

wenn nämlich nicht, kann man dir raten was man will, du wirst
nichts davon angehen, weil du nicht wirklich bereit bist sondern
nur deine lebensumstände und dein umfeld dir mitteilt, so gehts
nichts mehr weiter…

wie hoch ist also dein leidensdruck, was bist du bereit zu tun um
dich zu lösen? - die frage stellt sich, denn nur dann macht es
sinn eine therpie zu beginnen - allein wirst du es nicht schaffen,
das hast du ja sicher schon bemerkt den jahren.
auch wenn dir eine therapie angst macht oder du nicht so genau weisst,
wieso sowas nötig ist (das eint dich übrigens mit so ziemlich allen die
sich dafür entscheiden, das klärt sich aber mit div. anderen fragen dann im laufe der therapie selbst)

also, was fühlst du - wohin solls gehen?

so wie du schreibs könnte es gut sein, dein verstand sagt dir das eine, der rest will was anderes - das alte „behalten“. - ein guter teil aber „sollte“ dem übergrüssig sein - dann wärst du auch bereit den für dich ungewöhnlichen schritt zu wagen…

einige ziele hast du ja, andere werden folgen - gründe dafür gibts also reichlich - gilt es die gründe dagegen noch zu zerstreuen :smile:

LG
nina

Hallo Nina,

ich will im Grunde nie mehr an die Ex denken, ich denke nur darüber nach wie ich ihr sage wie schwer ich von ihr enttäuscht bin. Ich denke darüber nach zu ihr zu gehen und ihr den Ganzen Müll vor die Füße zu werfen, nur dann denke ich mir das ich ihr damit sehr weh tue.
Ich will nicht mehr an sie denken, ja es ist einfach genug. Sollte ich sie zufällig nochmal sehen würde ich ihr schon sagen was ich von ihr halte, eventuell etwas abgeschärft.

Ich bin bereit alles zu tun um das Problem zu lösen, denn ich habe die Nase voll. Ich bin nur der Meinung das es mit Psychologen so ist wie mit KFZ Mechaniker, an meinem Auto waren letzt 3 Meister drann und es ist immer noch kaputt :smile:. Also ich weiss nicht ob ich es schaffe in eine Therapie zu gehen, weiss nichtmal ob ich das brauche.

Ich habe meinen Sozialen Umgang vollkommen abgestellt. Ich habe sehr oberflächliche Beziehungen zu ein paar Freunden und unternehme nix. Mein Verstand sagt dazu Kein Wunder das du in nem Loch sitzt, mach was tu was unternimm was

da bin ich dran, es kostet mich eine echte Überwindung es zu tun und raus zu gehen. Nicht nur mit ein paar „Kumpeln“ aus der nachbarschaft im garten zu grillen.

daniel

Hallo Nina,

hallo daniel,

ich will im Grunde nie mehr an die Ex denken, ich denke nur
darüber nach wie ich ihr sage wie schwer ich von ihr
enttäuscht bin. Ich denke darüber nach zu ihr zu gehen und ihr
den Ganzen Müll vor die Füße zu werfen, nur dann denke ich mir
das ich ihr damit sehr weh tue.
Ich will nicht mehr an sie denken, ja es ist einfach genug.
Sollte ich sie zufällig nochmal sehen würde ich ihr schon
sagen was ich von ihr halte, eventuell etwas abgeschärft.

das zeigt doch, du bist noch mittendrin - und dein blick ist
verstellt und du wirst - so leid es mir tut dir den zahn ziehen
zu müssen - es niemals allein schaffen die zu lösen - denn deine
ziele die du beschreibst… hm… ich will mich nicht zu weit aus
dem fenster lehnen - rache, hass, enttäuschung, wut - und eine
menge kindlicher dinge lese ich daraus - nicht mehr an sie denken
wollen im sinne von - aus meinem gedächtnis löschen - das wird so
oder so nie klappen. aber ein profi kann dir helfen dich dahin zu
entwickeln dass sie dir eines tages gleichgültig ist und damit
würden die dinge die du beschreibst kein thema mehr sein - es
würde sich nicht mehr so anfühlen und damit würden die "bedürfnisse
wegfallen…das ist viel mehr als du nur ansatzweise ahnst.

Ich bin bereit alles zu tun um das Problem zu lösen, denn ich
habe die Nase voll.

das letze ist gut - das erste ist eine grandiose selbstüberschätzung behaupte ich mal - schon wie du im ersten absatz schreibst - spürst du nicht, so wird das nichts? - und ist dir nicht klar, so wie du damit insgesamt umgehst muss da noch was anderes sein - also etwas was bei dir genau diese umgangsweise über jahre hinweg ausgelöst hat? etwas, mit dem sie gar nichts zu tun hat?
letzters ist genau der punkt, das kannst du nicht selbst regeln…

Ich bin nur der Meinung das es mit

Psychologen so ist wie mit KFZ Mechaniker, an meinem Auto
waren letzt 3 Meister drann und es ist immer noch kaputt :smile:.
Also ich weiss nicht ob ich es schaffe in eine Therapie zu
gehen, weiss nichtmal ob ich das brauche.

also brauchen würdest du es gewiss. ob du es schaffst hängt davon ab wie du gewillst bist dein ängste und vorbehalte in frage zu stellen und dich überhaupt den dingen zu stellen.
man kann sich hinein - oder aber auch heraussteigern - du steigerst dich meiner ansicht nach in eine ablehnung hinein - die gründe hierfür sind - so wette ich fast und ich wette nie - nicht die die du hier angibst - auch wenn du das selbst glaubst.
des weiteren wie kannst du diese meinung haben wenn du keine ahnung hast? - das ist maximal deine vorstellung von einer therapie - die aber mit der realität nichts zu tun hat.

ich komme dir dafür mal mit einem gegenbeispiel nach deiner manier - wenn dein blinddarm entzündet ist - operierst du dich selbst?
wohl kaum…und du willst allein an deiner seele/psyche herumpfuschen - auf basis des bisher erlernten unter dem jetzt aktuellen blickwinkel - und du bildest dir ernsthaft ein - DAS KANN funktionieren?

ich behaupte - du hast eine scheissangst - verständlich - aber überwindbar - leichter als du denkst - indem du dich den ängsten stellst und trotz zweifel aber mit dem willen zur veränderung dennoch auf den weg machst…

Ich habe meinen Sozialen Umgang vollkommen abgestellt. Ich
habe sehr oberflächliche Beziehungen zu ein paar Freunden und
unternehme nix. Mein Verstand sagt dazu Kein Wunder das du in
nem Loch sitzt, mach was tu was unternimm was.

das ist eine gute einstellung - etwas verändern zu wollen.
aber ich sagte ja bereits vielfach…allein, das wird nichts.

da bin ich dran, es kostet mich eine echte Überwindung es zu
tun und raus zu gehen. Nicht nur mit ein paar „Kumpeln“ aus
der nachbarschaft im garten zu grillen.

DAS glaube ich dir aufs wort! - ich hatte das auch eine weile
wenn auch aus anderen gründen - doch führt das zu weit hier nur
ansatzweise ins detail zu gehen. - wenn du dich nicht überwinden
kannst - sie es als zeichen dafür - du braucht einen menschen der
dir wege aufzeigt und dir zur seite steht, sprüche wie - das machst
du schon oder sonstwelche kluggemeinten ratschläge helfen dir nicht,
da sie nichts berücksichtigen was deine geschichte ist die sicher weiter reicht als über die trennung oder die freundin damals überhaupt.

fragt sich wann du bereit bist diesen gedanken zuzulassen und die konsequenzen daraus ziehst…

LG
nina

daniel

Baustellen
Hallo

Ich danke dir für diese Informationen die du mir hier gibst.

Ich sehe mein Problem schon als großes Problem, aber im Moment nicht als unüberwindbar für mich. Ich bin der Meinung das ich selbst, wenn ich mich trainiere da durch komme.

Ich wette ich hätte nichtmal mehr ein Problem wenn ich eine neue Freundin hätte.

Ich habe ein Sortiment an Baustellen und ich bin überzeugt das ich aus eigener Kraft da raus komme. Ich bin jetzt nicht der cleverste und vielleicht sind meine Gedanken auch etwas kindisch in dieser Sichtweise.

Eines Meiner Probleme ist z.B. das ich schüchtern bin, bitte entschuldige, aber es kann doch nicht sein das ich nur weil ich schüchtern bin ich ne Therapie brauche. Ich sags einfach mal so raus, es soll nicht persönlich und auch nicht besserwisserisch klingen, es ist einfach ne Meinung.
Kommunikation kann man doch lernen und auf andere zu zu gehen auch? Oder mein ihr nicht?
Ich habe die letzten Jahre keinen Großen Wert darauf gelegt, weil ich ein ganzes Arsenal an echten Existenzbedrohenden Problemen hatte (schulden etc). Ich habe die letzten 6 Jahre diese Probleme alle gelöst, und nun möchte ichhie weiter machen.

Würde mich interessieren wie du das siehst.

Gruß

daniel

hi daniel,

ne nat. ist blosse schüchternheit an sich kein problem das eine therapie nötig macht - es sei denn jemand meint es selbst.

aber irgendwie reden wir aneinander vorbei - ich rede von den möglchen ursachen die zu deiner denk- und verhaltensweise geführt hat. sie sorgt dafür, wie man mit dem leben umgeht, wie erlebnisse zugeordnet werden, welche alternativen wie gefunden werden etc…

ich weiss nicht wie andere es wahrnehmen, aber für mich klingt es schon sehr arg wenn jemand sich über jahre wut und hass einer person gegenüber aufrecht erhält - ich sehe da jedenfalls mal ohne genaues zu wissen - das es einen kindichen umgang gibt der nicht sonderlich refklektiert wirkt und dann kommt noch der anteil der eigenverantwortung - wo bleibt der?
auch andere faktoren kommen mir schwer vor sie selbst lösen zu wollen,
aber ich bin kein profi und mag mich irren - es ist eben mein subjek-
tiver eindruck - allein ists zu schwer bis unmöglich weil nur halbwegs und irgendwie möglich - aber es ist eben auch eine frage der ziele und evtl denke ich deshalb anders.

wenn deine grundstimmung seid jahren eher mies ist, du zu schüchtern bst um in die welt zu gehen - andere ständig bewertest und dich bewertet fühlst - dich das total ausbremst - weiss ich z. b nicht wie man den kreislauf unterbrechen kann - denn mit guten worten ists ja nicht getan - da brauchts neue überzeugungen und sichtweisen die nicht nur auf sand gebaut sind - naja …ich sehe es eben anders, verstehe aber wenn du es nicht so siehst.
hier gehts ja auch nicht darum wer im recht ist - das gibts in dem fall wohl gar nicht - wenn du deinen weg meinst ohne „hilfe“ beschreiten zu können ist klar, dann versucht man es.

ich wünsche dir, dass es funktioniert - solange du weisst, dass genau das dauert und nicht gleich aufgibst, ist schonmal gut:smile:

LG
nina

Hallöchen Daniel :smile:

ich bin noch brandneu hier - und bin eigentlich eher durch Zufall auf Deinen Artikel gestoßen, als ich hier was über „Baustellen“ und „Baulärm“ gesucht hab, weil ich damit gerade ziemlichen Stress hab…

naja, wie soll ich sagen… ich kann Dich zum einen sehr gut verstehen… hab selber irgendwie ähnliche Probleme, seit ich nicht mehr mit meinem Ex zusammen bin… hin und wieder sehe ich ihn noch irgendwo und bin dann natürlich jedesmal wieder ziemlich im Ar***…

Schließe mich den meisten Meinungen hier auch an… außerdem denke ich auch auf jeden Fall, daß Du das ganze (die Enttäuschung vorallem) einfach noch nich verarbeitet hast… so gehts mir ja auch… aber ich hab gemerkt, dass es hilft und sich einige Probleme, Mißverständnisse etc. aufklären, wenn man mit der betreffenden Person (also dem oder der Ex) redet und sich ausspricht… nachdem mein Ex und ich uns vor 6 Monaten das erste mal ausgesprochen haben, kam bei mir zumindest ein bissel „Licht ins Dunkel“ und ich fing das erste mal so langsam an, zu verstehen, wieso er gegangen ist… Silvester haben wir dann auch nochmal telefoniert und da hab ich ihn dann noch besser verstanden… inzwischen hatte ich auch sehr viel Zeit zum Nachdenken, und mittlerweile verstehe ich ziemlich gut, wieso er gegangen ist… aber ich sage auch nur, dass ich diese Entscheidung inzwischen nachvollziehen kann - ich sage nicht, dass diese Entscheidung damals auch die richtige war :wink:
Also, was ich eigentilch damit sagen will: Vielleicht würde es Dir ja helfen, alles zu verarbeiten, wenn Du wirklich mal mit ihr redest? Oder meinst Du, statt reden würde schon fast eher Blut fließen? :wink: ich weiß ja nicht, was bei Euch vorgefallen ist… aber sollte irgend eine Chance bestehen, normal mit ihr zu reden, solltest Du die vielleicht wahrnehmen? Ist nur so meine eigene Erfahrung jetzt…

Viel Glück und Kopf hoch! (Naja, das könnte ich mir selber jetzt wohl auch sagen *g*)

Liebe Grüsse, Kathrin