Zu wenig Cortisol, mehr Melatonin?

Hallo!

Der Gynäkologe hat bei mir festgestellt, dass meine Nebennierenrinde zu wenig Cortisol produziert. Infolgedessen soll mein Körper zu viele männliche Hormone produzieren.
Ich leide seit Monaten unter starken Schlafstörungen, obwohl ich keinen Stress mehr habe. Daher dachte ich zunächst, dass mein Körper zu wenig Melatonin ausschütten könnte. Nun habe ich aber gelesen, dass
Cortisol und Melatonin Antagonisten sind, d.h. wenn eins steigt, sinkt das andere.
Kann ich also davon ausgehen, dass meine Schlafstörungen (schlafe nur noch vier Stunden am Stück und kann danach nur noch schlecht oder gar nicht mehr schlafen, davor brauchte ich mind. 9 Std. Schlaf) nicht mit einer zu geringen Ausschüttung an Melatonin zusammenhängt?
Ich muss noch dazu sagen, dass ich abends kaum müde bin und so gut wie gar nicht mehr gähnen muss. Nach der kurzen Nacht kann ich mich tagsüber aber immer weniger konzentrieren und vergesse alles mögliche. Aber richtig müde fühl ich mich nicht so wie früher. Nur schlaff und erschöpft.

LG und dank im Voraus!

-BARBARA-

Der physiologische Schlafrhythmus ist ein wenig komplexer, als nur der Melatonin- und Cortisoleinfluss.
Du kannst aber versuchen dir Tabletten für den „Jet-Lag“ zu besorgen und einmal schauen, ob die helfen, vielleich wirkt es.
Die Tabletten senken aber zum Zeitpunkt der Therapie etwas die Libido.

Hallo PTCA!

Der physiologische Schlafrhythmus ist ein wenig komplexer, als
nur der Melatonin- und Cortisoleinfluss.

Könntest du mir genauer erklären, welche Einflüsse noch hinzu kommen.
Andere Hormone?

LG

BARBARA

Neurotransmitter z.B.
Hast du die Anti-Jet-Lag-Tabletten schon versucht?

Nein noch nicht. Ich glaube, ich muss erstmal einen Arzt finden, der mir das Melatonin verschreibt.

Meine Ausgangsfrage war ja, ob das überhaupt Sinn macht, da mein Körper zu wenig Cortisol produziert. Kann ich dann überhaupt Melatoninmangel haben???

Meinst du als Neurotransmitter z.B. Serotonin ?

LG und einen schönen Sonntag!

-BARBARA-

Ja, beispeilsweise.
Melatonin und Cortisol wirken zwar auf gewissen Ebenen antagonistisch, doch man darf sich dies nicht als Balkenwaage vorstellen, wo wenn man auf der einen Seite etwas gibt und dann sich die andere absenkt.