Zucchini

Hallo!

Habe 4 Zucchini-Pflanzen gekauft. Wieviele Zucchini bekomme ich ungefähr pro Pflanze? In welchem Abstand muss ich sie setzen? Die werden ja recht groß oder? Kommen die nächstes Jahr wieder?

Danke, Coco

Hi,

die Zuchinis werden recht groß, so ca. 1,20cm Durchmesser. Viel enger würde ich sie auch nicht setzen. Man kann am nfang z.b. Salat drum pflanzen, denn man dan Erntet, wenn die Pflanze groß wird.

Und Schneckenkorn drumstreuen. in den ersten 2-3 Wochen können die Biester den Stiel abnagen und dann ist die Pflanze tot.

Von 4 Pflanzen krigst Du genug Zuchini für ein Großfamilie. Irgendwann hängen sie Dir förmlich zu den Ohren raus :wink:
Also wenn Du wirklich viele willst, immer mal düngen, sonst eher nicht.

Also immer schon wenn sie klein und jung sind ernten. Die mittelgroßen sind zum Füllen geeignet, die ganz großen kein wirklicher Gaumenschmaus mehr. Ich mache gern panierte und dann frittierte Zuchinischeiben.

Gruss A.

Hallo!
Vielen Dank für deine nützlichen Tipps!
Noch eine Frage:

Und Schneckenkorn drumstreuen. in den ersten 2-3 Wochen können
die Biester den Stiel abnagen und dann ist die Pflanze tot.

Ist Schneckenkorn völlig ungefährlich für den Menschen, der dann das Gemüse isst, um das es herumgestreut wurde?

Grüße Coco

Hallo,

Ist Schneckenkorn völlig ungefährlich für den Menschen, der
dann das Gemüse isst, um das es herumgestreut wurde?

nimm „Ferramol“. Dessen Wirkstoff ist Eisenphosphat und für den Menschen und auch Nützlinge wie Igel unschädlich. Im Boden ist es ein guter Eisendünger.

Gruß, Niels

Hallo,

Ist Schneckenkorn völlig ungefährlich für den Menschen, der
dann das Gemüse isst, um das es herumgestreut wurde?

wie oben schon geschrieben ist Gärtnern keine
Schmalspurtätigkeit (sähen - düngen - ernsten), aber das
wirst Du noch selber rausbekommen.

Was die Gefährlichkeit gewisser Stoffe angeht, so ist immer
anzuraten, die Beipackzettel sehr genau zu lesen.
Angesehen davon sollten alle Früchte des Gartens gut
geputzt und gewaschen werden. Was darüber hinausgeht,
kann leicht in Richtung Esoterik abgleiten. Ansonsten sind
auch individuelle Befindlichkeiten (z.B. auch Allergien )
zu berücksichtigen. Pauschal bekommst Du dazu immer die
gesamte Bandbreite der mögl. Antworten.

Letztendlich ist es auch eine Frage der individuellen
Einstellung zu Natur und Umwelt, wie Du über „Unkraut“ und
„Ungeziefer“ denkst. Die einen kommen bei jedem Anschein
sofort mit max. Einsatz (z.B. Gift usw.), andere akzeptieren
auch mal, daß diverse Tierchen auch leben wollen und von den
mühsam gehegten Pflanzen kaum noch was übrig bleibt.
Gruß Uwi

Hallo,

wie oben schon geschrieben ist Gärtnern keine
Schmalspurtätigkeit (sähen - düngen - ernsten), aber das
wirst Du noch selber rausbekommen.

Danke für die Antworten auf meine Fragen, aber warum müssen solche Kommentare wie das oben immer wieder sein, welche einem die schönste Vorfreude schmälern und meines Erachtens völlig unangebracht sind. Meine Fragen sind ernsthaft und ich möchte nicht, dass sie ins Lächerliche abgetan werden.

Schönen Tag noch Coco

Hallo,

Danke für die Antworten auf meine Fragen, aber warum müssen
solche Kommentare wie das oben immer wieder sein, welche einem
die schönste Vorfreude schmälern und meines Erachtens völlig
unangebracht sind. Meine Fragen sind ernsthaft und ich möchte
nicht, dass sie ins Lächerliche abgetan werden.

Aber wer wird denn gleich so empfindlich sein :-?)
Ich habe doch wohl die Fragen ernsthaft beantwortet und
nichts ins lächerliche gezogen. Die Antwort ist nur eine
Reaktion auf die Fragestellungen.

Zu den Zucchini noch was:
Falls Du schon einen halbwegs durchgerotteten Komposthaufen
hast, hast Du die Samen dort versenken. Die Zucchini werden
da regelrecht wuchern.
Geht übrigens mit Kürbis auch prima (meine auf’m Kompost).

Radies und Möhren übrigens nicht in Mist oder Kompost
setzen. Die werden sonst sehr madig.

Tomaten möchen dagegen auch viel Mist/Kompost.

Gruß Uwi

Servus Coco,

mit einer angemessenen Portion Vorfreude hast Du die halbe Miete, finde ich. Mit zu viel davon bloß Enttäuschungen, und mit zuwenig davon fehlt die Neugier.

In dem grandiosen Sommer 2003 hab ich mich tatsächlich mal in einer hellen Nacht mit einem Stuhl vor die Zucchini gesetzt, weil ich dachte, wenn sie fast zehn Zentimeter in einer Nacht hinlegen, müsste man sehen können, wie sie wachsen. Das hätte mir gut gefallen.

Wenn man nicht so viel Unkraut jätet und hackt, wird je nach Klima irgendwann eine Nachtkerze da stehen (man kann da auch mit Samen nachhelfen). Bei der kann man tatsächlich zuschauen, wie sich die Blüten innert Minuten öffnen. Ohne Scheiß, echt wahr: Eine Pflanze, die sich sichtbar bewegt, und viel harmloser zu pflegen ist wie eine Venusfliegenfalle.

Wenn Du betreffend Schnecken auch mit dem für Menschen gänzlich ungefährlichen Ferramol Bedenken hast - es ist zwar als ungefährlich für Igel ausgewiesen, aber ich habe keine Vorstellung, was es mit Kröten macht -: Gib den Schnecken Freibier in dafür geeigneten Fallen. Das Produkt von unserer großen billigen Mannheimer Brauerei ist dafür gut geeignet. Die Schnecken, die nicht darin umkommen, kriegen davon so Schädelweh, dass sie keinen Appetit mehr haben… (Das ist jetzt spekulativ - aber die Fallen funktionieren, im Ernst!)

Und sorge für ein paar Ecken, die nie ganz aufgeräumt und immer ein bissel beschattet sind - auch hier hilft mal wieder meine Freundin Phacelia. Wenn Dich in so einer Ecke eine Kröte anschaut („etwas hat überlebt - fünf Millionen Jahre unterbliebene Evolution blicken zu Dir auf“), vergisst Du, dass Dir so ein Tier jemals zuwider war. Man kann die Kerle nicht zwingen, irgendwo zu bleiben. Wenn sie aber da sind, räumen sie Schnecken pfundweise auf.

Was Schmalspurgärtnerei betrifft: Ich glaube, dass es hier im Brett eine ganze Reihe Leute gibt, die mehr zuwege bringen als ich. Aber wenn ich in unserer Kolonie (Protz: Der größten in Baden-Württemberg!) die Werke der türkischen und spanischen Nachbarn anschaue, die oft eine, höchstens zwei Generationen von echtem Subsistenzgartenbau entfernt sind, kommts mir ungefähr so vor wie „alles, was wir hier machen, ist Schmalspurgärtnerei“.

Viel Vergnügen wünscht

MM
Schmalspurgärtner mit leider immer noch kleinen Kartoffeln

Hallo,

aber die Fallen funktionieren, im Ernst!)

die Schneckenfallen locken tatsächlich Schnecken an. Durch den Geruch des Biers werden sie teilweise über mehrere Meter aus der Umgebung angelockt. Mit dem Erfolg, dass oft mehr Schnecken ins Beet gelockt werden als die Falle vernichtet. Deshalb sollten solche Fallen nur in Beeten eingesetzt werden, die durch einen Schneckenzaun gegen Zuwanderung geschützt sind.

Gruß, Niels

Hallo,

also ich bekenne mich ja als Schmalspurgärtner. Alles was über pflanzen und ernten hinausgeht (mal abgesehen von Rasenmähen und Zurückdrängen nachwachsender Biomasse in Form von wuchernden Stäuchern und Bäumen) ist nichts für mich. Glücklicherweise kümmert sich meine Frau gerne mal um den Kleinkram. Aber was die Zicchini angeht, so ist das eine Pflanze ganz nach meinem Geschmack. Die kommen einfach mit etwas Kompost in die Erde und das war es dann auch schon. Nach einigen Wochen kann man dann (wenn man will) einige Blüten zum Füllen ernten, aus den restlichen werden die Früchte. Und die Früche von zwei Pflanzen reichen für uns beide allemal und es fällt immer auch noch mal eine für die Verwandtschaft ab.

Wir ernten übrigens nach Möglichkeit schon die ganz jungen und kleinen Früchte, nicht viel mehr als ein Daumen dick. Die sind dann noch wunderbar aromatisch und zart und landen gerne mal direkt von der Pflanze auf dem Grill (halbiert und mit Olivenöl eingerieben, dann noch etwas Zitronensaft und hinterher Pfeffer und Salz).

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Servus Niels,

es kann sehr gut sein, dass mein Eindruck trügt. Aber ich habe den Eindruck, dass alle gängigen Arten von kleineren Nacktschnecken im Frühjahr mit ziemlich großen Radien - mehr als ein paar Meter - wandern und sich im Lauf der Saison einschließlich Nachkommen ziemlich treu an einem Ort einrichten.

Die größeren Kaliber Marke Spanische Wegschnecke und Weinbergschnecke scheinen mir ganzjährig bei geeignetem Wetter bedeutende Strecken zurückzulegen - das macht aber nicht so viel, weil beide wohl eher keine Spezialisten für Kahlfraß sind, sondern bevorzugt aufräumen, was eh schon ein wenig gammelt.

Meine Nachbarn freuen sich sehr über meine Bierfallen, weil sie sicher sind, dass ich ihnen die Schnecken damit weglocke. Aber ich habe nach einem ersten Höhepunkt im März/April immer einige Fallen ziemlich leer, während andere drei Meter weiter gut gefüllt sind. Danach richte ich dann die Standorte aus.

Ich habe außer diesen ziemlich subjektiven Einzelbeobachtungen überhaupt keine Kenntnisse von dieser speziellen Materie. Weißt Du Ausführlicheres?

Schöne Grüße

MM

Hallo,

Ich habe außer diesen ziemlich subjektiven Einzelbeobachtungen
überhaupt keine Kenntnisse von dieser speziellen Materie.
Weißt Du Ausführlicheres?

ich weiß auch nur, was ich in Büchern gelesen habe. Ich selber halte gleich im Frühjahr (März-April) mit relativ kräftigem Schneckenkorneinsatz die Population klein normalerweise brauche ich dann ab Mitte/Ende Mai überhaupt nix mehr (auch weil dann die Pflanzen entsprechend groß sind).

Gruß, Niels