meine Tochter kam heute aus der Schule und erzählte, nachmittags hätten im Sitzen Rückenmuskeln gezuckt.
So fühlte es sich nur komisch an und als sie die Hand darauf legte, war es grad, als wäre das Herz in den Rücken gerutscht. Also vom Rhythmus her dem Herzschlag ähnlich.
Mein erster Verdacht: Hast schief gesessen. - Ne, wie immer.
wenn dieses Vorkommnis nur einmal aufkommmt brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Das kennt jeder, Muskelzucken an den Augenliedern- Am Arm eigentlich überall im Körper. Im normal fall kommt es vor(bei mir) wenn ich Stress habe. Egal ob physisch oder psychisch. Nochwas: eine Ferndiagnose kann man nicht stellen, deshalb sage ich dir eine mögliche Ursache und Erklärunge:
Zum Grundverständnis:
Das Gehirn besteht aus mehreren Milliarden Nervenzellen. Diese werden mittels elektrischer Impulse gesteuert. Das heist wenn du an eine heiße Herdplatte berührst verspürst du einen Schmerz. Die Nervenbahnen am Finger befördern den Reiz (schmerz) in das Rückenmark, wodurch es durch über viele kleine Rezeptoren in die Spinalnervern, durch die Medula O. in das gehirn gelangt. Das Gehir mer
kt nun " Aua mein Fingerverbrennt, und gibt den Impuls wieder auf dem Gleichen weg züruck. Die Hand wird weggezogen.
Nun das Zuckendeiner Tochter:
Das Gehirn nimmt bewusst und unbewusst war. In der Schule sitzen alle. Jeder nimmt den Unterricht war, die Stimme des Lehrers oder ähnliches. Aber keiner nimmt wahr das erKleider an hat oder das er zulange sitzt. Nun sendet das Gehirn unbewusst signale an die Füße. Kommt aber nicht richtig ran, weil etwas blockiert(z.B ein eingeschlafener Po,kommt vom vielen sitzen in ungemütlichen Schulstühlen). Ab der Stelle, wo der Bereich eingeschlafen ist, geht der Impuls nicht mehr weiter, wie bei einem Stau auf der Autobahn. Er breitet sich nun auf die Muskeln in unmittelbarer nähe aus. Diese Zucken nun weil das Gehirn, uns unbewusst, z.B ein Signal zum Bewegen des Fußes abgeschickt hat, diese aber stecken bleiben.
Hoffe des war jetzt alles richtig und verständlich
Bis dann #
heppy
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Ab der Stelle,
wo der Bereich eingeschlafen ist, geht der Impuls nicht mehr
weiter, wie bei einem Stau auf der Autobahn. Er breitet sich
nun auf die Muskeln in unmittelbarer nähe aus. Diese Zucken
nun weil das Gehirn, uns unbewusst, z.B ein Signal zum Bewegen
des Fußes abgeschickt hat, diese aber stecken bleiben.
Hoffe des war jetzt alles richtig und verständlich
Bis dann #
heppy
Servus Heppy,
das ist mir neu. Könntest Du ein bißchen über die physiologischen Hintergründe dazufüttern?
Sorgen mache ich mir noch nicht, es zuckt einem ja manchal
überall
Nur ist es ein verbreiteter Irrtum, dass das bekannte Lidzucken etc. NORMAL ist. Und auch dich „zuckt es manchmal überall“? Dann tippe ich tatsächlich auf Magnesiummangel, die Veranlagung dazu ist vererbbar.
Harmlos ist das absolut nicht, wie ich aus Erfahrung weiß, denn wenn man es auf Dauer ignoriert (sprich: keine Mg-Präparate nimmt), dann kann es zu heftigen Symptomen führen.
Bei mir waren Muskelzuckungen an diversen Stellen des Körpers die ersten Vorboten, die ich auch nicht ernst genommen habe. Einige Zeit später folgten Schwäche- und Zitteranfälle, Panikattacken, Schwindel usw.
Alles weg, seit ich hochdosiert Magnesium nehme.
Also, nicht auf die leichte Schulter nehmen - bei dieser Ursache wäre es leicht, etwas dagegen zu tun.
Wer von chronischem Mangel betroffen ist (ich zähle selbst dazu), muss sein Leben lang Mg-Präparate einnehmen, manche Menschen in hoher Dosierung (ich z.B. täglich die dreifache Menge des als Tagesbedarf genannten).
Ob man Mg braucht oder nicht bzw. ggf. wieviel, findet man am einfachsten durch ausprobieren heraus. Zu beachten ist allerdings, dass die Einnahme am Anfang zu Durchfall führen kann.
Wenn deine Tochter z.B. ein Typ ist, der sich leicht aufregt und/oder wenn sie sich abends schwer tut einzuschlafen, wären das weitere Hinweise. Ausprobieren schadet nicht.
ich danke dir.
Ich werde es weiter beobachten, obwohl ich tatsächlich sagen kann, dass meine Tochter weder ein besonders aufgeregter Typ ist, noch dass sie schlecht einschläft.
Aber ich behalte es im Kopf und werde dran denken, wenn es wiedermal auftritt.