Zuckerwerte für eine mögliche Retinopathie

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner Diabetologin Werten bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben muss. Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff „dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte“ als Auslöser für eine Retinopathie gemeint ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner Diabetologin Werten
bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben muss.
Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff „dauerhaft erhöhte
Blutzuckerwerte“ als Auslöser für eine Retinopathie gemeint
ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

HbA1c-werte über 6,5 bzw. 7% - allerdings individuell kann das immer abweichen!

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner

Diabetologin Werten

bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben

muss.

Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff "dauerhaft

erhöhte

Blutzuckerwerte" als Auslöser für eine Retinopathie

gemeint

ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

HbA1c-werte über 6,5 bzw. 7% - allerdings individuell

kann das

immer abweichen!

Okay, das ist mir bekannt - wie lange muss den der
HbA1c denn ungefähr höher sein?

Man geht davon aus, dass bei einem HbA1C dauerhaft über 7,5 mmmol/l eine Retinopathie begünstigt ist.

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner Diabetologin Werten
bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben muss.
Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff „dauerhaft erhöhte
Blutzuckerwerte“ als Auslöser für eine Retinopathie gemeint
ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

Man geht davon aus, dass bei einem HbA1C dauerhaft

über 7,5

mmmol/l eine Retinopathie begünstigt ist.

Das ist ja ziemlich niedrig…

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner

Diabetologin Werten

bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben

muss.

Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff "dauerhaft

erhöhte

Blutzuckerwerte" als Auslöser für eine Retinopathie

gemeint

ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

Man geht davon aus, dass bei einem HbA1C dauerhaft

über 7,5

mmmol/l eine Retinopathie begünstigt ist.

Ach so HbA1C Wert - ich dachte Blutzuckerwert… dann
wäre man ja ab einem Blutzucker von ca 140 schon
gefährdet.

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner

Diabetologin Werten

bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben

muss.

Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff "dauerhaft

erhöhte

Blutzuckerwerte" als Auslöser für eine Retinopathie

gemeint

ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner Diabetologin Werten
bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben muss.
Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff „dauerhaft erhöhte
Blutzuckerwerte“ als Auslöser für eine Retinopathie gemeint
ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

Sehr geehrte,r Fragende,r,

leider habe ich Ihre Frage nicht ganz verstanden: Sind Ihre BZ-Werte „dauerhaft erhöht“, muss man mit sogenannten Spätfolgen des Diabetes rechnen. Sind Ihre Werte so, dass man „vor einer Retinopathie keine Angst haben muss“, also NICHT „dauerhaft erhöht“ mit entsprechend gutem HbA1c und aber auch guten postprandialen BZ-Werten, dann muss man Spätfolgen weniger befürchten.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt aber immer die Art des Diabetes und der Zeitpunkt der Diagnosestellung: Gerade beim sog. „Typ2“-Diabetes -ohne anfänglichen Insulinmangel, bei z. B. Insulinresistenz (früher auch gerne mal als „Alterszucker“ bezeichnet, in der Anfangsphase helfen Tabletten) -weiss man oftmals nicht, wie lange vor Diagnosestellung die Erkrankung (tut in der Frühphase nicht weh, z. B. nur als pathologische Glucosetoleranz vorhanden, die man lange Jahre nicht bemerkt, aber doch schon Schäden verursacht haben kann…)schon unbemerkt bestanden hat. Es gibt leider immer wieder Fälle von Diabetes mell., die erst durch beginnende Spätschäden (Polyneuropathie, Retinopathie etc.) überhaupt erst als Diabetes diagnostiziert werden, was eben beim immunologisch bedingten Typ1 (früher: jugendlicher Diabetes, kann aber in jedem Alter ausbrechen, sofortige Behandlung mit Insulin erforderlich…)eher anders aussieht: Der Zeitraum zwischen Diagnosestellung und Krankheitsbeginn ist hier durch den absoluten Insulinmangel eher kurz. Der Erkrankungsbeginn ist kurz und heftig und man weiss, woran man ist…

Bitte entschuldigen Sie, dass ich bei meinen Erklärungsversuchen etwas weiter ausgeholt habe, da ich nicht weiss, unter welcher Diabetesform Sie leiden, wie Sie behandelt werden, wie genau Sie sich mit Ihrer Erkrankung auskennen etc…

Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen, Näheres sollte aber mit Diabetologen, Hausarzt, DDG-Diabetesberater besprochen werden.

Mit freundlichem Gruß Dr. S. F.

leider habe ich Ihre Frage nicht ganz verstanden: Sind

Ihre

BZ-Werte „dauerhaft erhöht“, muss man mit sogenannten
Spätfolgen des Diabetes rechnen. Sind Ihre Werte so,

dass man

„vor einer Retinopathie keine Angst haben muss“, also

NICHT

„dauerhaft erhöht“ mit entsprechend gutem HbA1c und

aber auch

guten postprandialen BZ-Werten, dann muss man

Spätfolgen

weniger befürchten.

Ich habe Diabetes mellitus Typ 2, diagnostiziert wurde
ein latenter Diabetes im KKH. Danach habe ich mich an
die Vorgaben gehalten, Gewicht reduziert, regelmäßige
Arztbesuche etc. Mein HbA1c Wert war in den ersten
Jahren gut, seit ca. 2 Jahren hatte ich große private
Probleme und habe mich nicht um meinen Diabetes
gekümmert. Inzwischen bin ich wieder bei einer
Diabetologin - nun ist der Wert schon wieder auf 9,8
gefallen, Tendenz geht weiter nach unten. Meine
postpradinalen Werte könnten besser sein, sind aber lt.
meiner Diabetologin auch auf dem Weg der Besserung.
Seit Diagnose nehme ich Metformin und jetzt seit Anfang
des Jahres Januvia 100 und die Werte sinken weiter, vor
allem nach dem Essen. Die Nüchternwerte sind noch etwas
hoch, aber nun habe ich die Metformindosis erhöht und
es geht schon besser.

Vielen Dank - vielleicht können Sie nun etwas mehr mit
meiner Frage anfangen .

Andrea

Hallo,

wie ich gelesen habe sind Sie bei einer Diabetologin in Behandlung und ich denke, Sie sollten sich dann auch keine zu großen Gedanken machen.

Ich kann Ihre Frage nur eingeschränkt beantwortet, da zu viele Faktoen eine Rolle spielen wie z.B.:

Typ I oder Typ II Diabetes?
Wie lange besteht die Erkrankung?
Wie alt sind Sie jetzt?
Wie wird behandelt - medikamentös oder mit Insulin?
Wie ist der Langzeit-BZ-Wert?

Eine Retinopathia diabetica entsteht bei lange Zeit (Jahrzehnte) überhöhten BZ-Werten. Wenn der Diabetes bei Ihnen frühzeitig erkannt wurde und die Stoffwechseleinstellung gut ist, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Sie sollten darauf achten, daß der HbA1c-Wert unter 7%, besser unter 6,5% liegt.

Zusammenfassend rate ich Ihnen das Gespräch mit Ihrer Diabetologin zu suchen und notfalls so lange zu nerven, bis sie sich genügend aufgeklärt/informiert fühlen. Denn die Ärztin weiß Ihre Krankengeschichte am besten.

Alles Gute und sonnige Grüße,
K. Händel

Hallo,

wie ich gelesen habe sind Sie bei einer Diabetologin

in

Behandlung und ich denke, Sie sollten sich dann auch

keine zu

großen Gedanken machen.

Ich kann Ihre Frage nur eingeschränkt beantwortet, da

zu viele

Faktoen eine Rolle spielen wie z.B.:

Typ I oder Typ II Diabetes?
Wie lange besteht die Erkrankung?
Wie alt sind Sie jetzt?
Wie wird behandelt - medikamentös oder mit Insulin?
Wie ist der Langzeit-BZ-Wert?

Eine Retinopathia diabetica entsteht bei lange Zeit
(Jahrzehnte) überhöhten BZ-Werten. Wenn der Diabetes

bei Ihnen

frühzeitig erkannt wurde und die

Stoffwechseleinstellung gut

ist, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Sie

sollten

darauf achten, daß der HbA1c-Wert unter 7%, besser

unter 6,5%

liegt.

Zusammenfassend rate ich Ihnen das Gespräch mit Ihrer
Diabetologin zu suchen und notfalls so lange zu

nerven, bis

sie sich genügend aufgeklärt/informiert fühlen. Denn

die

Ärztin weiß Ihre Krankengeschichte am besten.

Alles Gute und sonnige Grüße,
K. Händel

Liebe Frau Händel,

hier noch ein paar mehr Details zu meiner
Krankengeschichte:

Ich habe Diabetes mellitus Typ 2, diagnostiziert wurde
ein latenter Diabetes im KKH in 2001. Danach habe ich
mich an
die Vorgaben gehalten, Gewicht reduziert, regelmäßige
Arztbesuche etc. Mein HbA1c Wert war in den ersten
Jahren gut, seit ca. 2 Jahren hatte ich große private
Probleme und habe mich nicht um meinen Diabetes
gekümmert. Inzwischen bin ich wieder bei einer
Diabetologin - nun ist der Wert schon wieder auf 9,8
gefallen, Tendenz geht weiter nach unten. Meine
postpradinalen Werte könnten besser sein, sind aber lt.
meiner Diabetologin auch auf dem Weg der Besserung.
Seit Diagnose nehme ich Metformin und jetzt seit Anfang
des Jahres Januvia 100 und die Werte sinken weiter, vor
allem nach dem Essen. Die Nüchternwerte sind noch etwas
hoch, aber nun habe ich die Metformindosis erhöht und
es geht schon besser.

Vielen Dank - vielleicht können Sie nun etwas mehr mit
meiner Frage anfangen .

Guten Tag Andrea,

viele Dank für die Erläuterungen. Ich denke in Ihrem Fall ist es zunächst besonders wichtig, Ihre Lebessituation zu optimieren, um so genügend Energie für intensive Schulung, Bewegungs- und Ernährungstherapie/ Gewichtsnormalisierung zu haben.

Zusammen mit Ihrer med. Therapie und den genannten 3 Säulen der nicht-med. Therapie sollte der HbA1c in 3-6 Monaten

kann man nicht genau sagen - ca 5-10 jahre, man muss bedenken, dass ein
diabetes in deutschland immer noch im schnitt 7 jahre zu spät erkannt wird, sodass
viele schon bei diagnosestellung folgeschäden oder eben eine retinopathie haben!

Hallo,
niemand kann einem Diabetiker ganz genau voraussagen, ob er oder sie eine Retinopathie bekommen wird oder nicht. Man weiß nur sicher:
Je höher im Durchschnitt die BZ-Werte sind, desto höher ist das Risiko, einen Spätschaden wie eben die Retinopathie zu bekommen. Die durchschnittliche Höhe des Blutzuckers kann man recht gut am HbA1c ablesen, als „gute Einstelllung“ mit einem möglichst geringen Risiko für Spätschäden gelten Werte bis zu 7 oder sogar 7,5%. Wobei ein oder viellicht einige Werte, die zum Beispiel ganz am Anfang erhoben wruden, wo man ja noch gar nichts vom Diabetes wusste, wenig bis kaum bedeutsam sind.
Andererseits: wenn es zum Beispiel immer wieder HbA1c-Werte deutlich über 9 oder sogar 10% gibt, steigt das Risiko für einen Spätschaden auf bis zu fast 50%!

Leider gibt es aber auch bei einer "Idealen „Diasbetes-Einstellung“ keine „Garantie“, keine Schäden zu bekommen - nur ist dann eben die Wahrscheinlichkeit sehr sehr gering.

Dies alles hört man viel ausführlicher in einer Diabetes-Schulung, vielelicht kannst Du einmal nach so einer Schulung nachfragen?

Liebe Grüße Susanne

Ich habe seit 2001 Diabetes mit lt. meiner Diabetologin Werten
bei der ich vor einer Retinopathie keine Angst haben muss.
Aber die Frage bleibt, was mit dem Begriff „dauerhaft erhöhte
Blutzuckerwerte“ als Auslöser für eine Retinopathie gemeint
ist. Kann mir jemand weiterhelfen?

Hallo.
Folgeerkrankungen (Spätfolgen) von Diabetes sind Mikroangiopathien, welche eine Schädigung der Kapillargefäße mit entsprechenden Organschäden durch chronisch erhöhten BZS bescheiben.
Das heißt, durch den erhöhten Zuckerwert im Blut verengen sich die Blutgefäße, das beginnt bei den kleinsten - den kapillaren.
Diese sind auch im Auge zu finden. Sind diese verengt und die Blutzufuhr zum Auge ist nicht weiter gewährleistet, entstehen Gefäßschäden an der Netzhaut und es folgt ein Einbluten, Netzhautablösung über Linsentrübung bis hin zum grauen Star.
Man spricht hier von der diabetischen Retinopathie.

wieso Sie kein Risiko für diese und viele andere Krankheiten der Mikroangiopathie haben, frage ich mich auch…

Mein Tipp auch: Bitte lassen sie sich regelmäßig von einer fußpflege oder podologen die füße machen und untersuchen. wenn sie selbst noch fitt sind (kenne ihr alter nicht), schauen sie auch ständig nach ihren füßen!
Podologische Behandlungen werden auch von Krankenkassen bezahlt bei Diabetespatienten - Sie bekommen ein Rezept vom Arzt!

Hallo,

diese Frage müsste Dir Dein Arzt auf jeden Fall beantworten können: Ein erhöhter Blutzucker zerstört auf Dauer die Blutgefässe. Es beginnt mit den kleinsten, wie z.B. mit denen im Augenhintergrund. Sie werden für das Blut durchlässig und es ergeben sich kleine Blutungen, die schleichend oder auch schneller zur Erblindung führen.

Gruß Peter